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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 24.04.2024

ORF IIIStaffel 1Folge 30vom 24.04.2024
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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 30: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 24.04.2024

6 Min.Folge vom 24.04.2024

Der ehemalige österreichische Ski-Renn-Fahrer Marcel Hirscher fährt in Zukunft Ski-Rennen für die Niederlande. Seine Mutter Sylvia wurde in der Stadt Den Hag geboren. Hirscher hatte im September 2019 mit den Ski-Rennen aufgehört. Er war unter anderem 8 mal Gesamt-Welt-Cup-Sieger. Im Gesamt-Welt-Cup stehen die erfolgreichsten Ski-Renn-Fahrer. Auch ist er siebenmaliger Ski-Welt-Meister und hat 2 Gold-Medaillen von Olympischen Spielen. Die Olympischen Spiele sind eine Sport-Veranstaltung im Sommer und Winter mit Sportlern aus aller Welt. Ein möglicher Grund für das erneute Ski-Renn-Fahren von Hirscher ist, Werbung für seine 2021 gegründete Ski-Firma „Van Deer“ zu machen. Mit seiner Firma ist er Ausstatter der norwegischen Ski-Renn-Fahrer Henrik Kristoffersen und Timon Haugan. Heute war der österreichische Finanz-Minister Magnus Brunner von der ÖVP Zeuge im „COFAG“-Untersuchungs-Ausschuss. Ein Untersuchungs-Ausschuss ist die Kontroll-Möglichkeit des National-Rats. Damit kann mögliches politisches Fehl-Verhalten untersucht werden. Die „COFAG“ war eine Hilfs-Agentur für Firmen während der Corona-Krise. Brunner hat gesagt, dass bei der „COFAG“ niemand bevorzugt wurde. Laut Brunner hat es keinen Betrug gegeben, aber Firmen konnten freiwillig zu viel ausbezahlte Hilfen an die „COFAG“ zurückbezahlen. Der zweite Zeuge war der ehemalige Finanz-Minister Gernot Blümel. Er hat gesagt, dass er mit Beamten im Finanz-Ministerium vor der „COFAG“-Gründung geredet hat. Der ÖVP-nahe Unternehmer René Benko, der bisher nicht im Untersuchungs-Ausschuss ausgesagt hat, soll jetzt doch aussagen. Sein Anwalt schreibt, dass Benko am 22. Mai aussagen möchte. Mitarbeitende der Menschen-Rechts-Organisation „Amnesty International“ haben die Menschen-Rechts-Lage 2023 und 2024 in 155 Ländern untersucht. Menschen-Rechte sind beispielsweise das Recht auf Bildung oder freie Meinungs-Äußerung. Besonders schlimm ist die Lage in der Ukraine, im Gaza-Streifen und im Sudan. Im Sudan gibt es einen Machtkampf zwischen zwei verfeindeten Machthabern. Ein Machthaber bestimmt alleine über die Gesetze eines Landes. Im Sudan und den Nachbarländern sind rund 8,6 Millionen Personen auf der Flucht. Kritik gibt es auch an der Versorgung von Flüchtlingen in Österreich. Keine Sozial-Hilfe gibt es für ukrainische Kriegs-Flüchtlinge und Menschen, deren Asyl-Antrag zwar abgelehnt wurde, aber Schutz bekommen. Sie bekommen die niedrigere Grund-Versorgung. Ab morgen müssen Tages-Urlauber in Venedig 5 Euro Eintritt bezahlen. Venedig ist eine Stadt, die von Wasser-Kanälen umgeben ist. Eintritt müssen Urlauber bezahlen, die zwischen 8 Uhr bis 16 Uhr Venedig besuchen. Sie brauchen vor ihrer Reise einen QR-Code aus dem Internet. Ein QR-Code besteht aus schwarzen Punkten. Durch ein Handy-Foto erhalten Nutzer Informationen. Auch müssen Tages-Urlauber auf einer Internet-Seite der Gemeinde Venedig eine Eintritts-Karte kaufen. An 29 Tagen im Jahr 2024 müssen Tages-Urlauber Eintritt bezahlen. Mit dem Eintritts-Geld möchte Luigi Brugnaro, der Bürgermeister der Stadt Venedig, die Zahl der Urlauber besser regeln. Venezianer, in Venedig geborene Menschen müssen nicht 5 Euro Eintritt bezahlen. Tages-Urlaubern ohne Eintritts-Karte droht eine Geld-Strafe zwischen 50 und 300 Euro.