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Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 25.04.2024

ORF IIIStaffel 1Folge 31vom 25.04.2024
Nachrichten in Einfacher Sprache vom 25.04.2024

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Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 31: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 25.04.2024

5 Min.Folge vom 25.04.2024

In Österreich sind immer mehr Menschen von Armut betroffen. Die Zahl der Menschen, die in absoluter Armuts-Lage leben, ist im letzten Jahr gestiegen: Im Jahr 2023, haben 336.000 Personen angeben, sich die Ausgaben des täglichen Lebens nicht mehr leisten zu können. Hierfür gilt eine EU-Definition für einen Mindest-Lebens-Standard: Wer sieben von den 13 Merkmalen nicht erfüllen kann, gilt als erheblich materiell und sozial benachteiligt. Das sind zum Beispiel unerwartet Ausgaben in der Höhe von 1.370 Euro. Auch geht hervor, dass viele Kinder und Jugendliche von einer absoluten Armut betroffen sind. Betroffen sind 88.000 Kinder. Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr davor. Diese Zahlen gibt die Statistik Austia heute bekannt. Durch die hohe Inflation habe sich die Situation von armuts-betroffenen Menschen verschärft, so der Sozial-Minister Johnnes Rauch von den Grünen. Bei einer Inflation wird Geld immer weniger wert. Er fordert daher strukturelle Reformen und eine Kinder-Grund-Sicherung. Die Welt-Gesundheits-Oganisation - kurz WHO - ist alamiert über den Konsum von Alkohol und E-Zigaretten bei Elf- bis 15-Jährigen. Es seien dringend Maßnahmen notwendig, heißt es. Der Konsum dieser Sucht-Mittel ist ungesund. Man kann davon krank werden. Daher ist dieser vebreitete Konsum bei Jugendlichen weltweit eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Die WHO fordert unter anderem höhere Steuern, eine Beschränkung der Verkaufs-stellen und Werbung. Auch sollen Aroma-Stoffe verboten werden. Junge Menschen seien besonders anfällig für Nikotin und andere Sucht-Mittel. Grund dafür: Das Gehirn junger Menschen befindet sich noch in der Entwicklungs-Phase. Frankreich Präsident Emanuel Macron hat heute seine Europa-Rede gehalten. Wie schon bei seiner Grund-Satz-Rede vor sieben Jahren warnt er heute erneut vor den Gefahren für Europa. „Europa ist sterblich und stehe an einem Wendepunkt", sagt Macron. Grund für die Gefahren seien Bedrohungen wie Russlands Krieg gegen die Ukraine. Laut Macron müssen die Verteidigungs-Strategie geändert werden. Dafür hat er unter anderem einen Aufbau einer europäischen Militär-Akademie vorgeschlagen. Macron hatte in letzter Zeit mit der Bemerkung für Aufmerksamkeit gesorgt, dass der Einsatz von Boden-Truppen aus dem Westen Europas in der Ukraine nicht ausgeschlossen sei. Die Überlegung stößt aber bei dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD auf Ablehnung. Auch Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer von der ÖVP erklärte, dass der Vorstoß „keine gemeinsame Position“ der EU sei. Ab Donnerstag müssen Tages-Touristen in Venedig Eintritt bezahlen. Venedig ist ein Ort in Italien. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Dieser Eintritt soll die Stadt vor weiterem Massen-Tourismus beschützen. Für diesen Eintritt muss man sich auch vorab im Internet anmelden. Für heute haben sich 90.000 Menschen angemeldet. Allerdings haben nur 8.000 diese Sonder-Abgabe bezahlen müssen. Der Grund dafür: Bürgerinnen und Bürger, die aus der Region Ventien sind, Studierende und Personen, die in Venedig arbeiten, sind von der Steuer ausgenommen. Auch für Kinder unter 14 Jahren sowie Menschen mit Behinderung gibt es keine Zahlungs-Pflicht. Registrieren müssen sich diese Personen aber schon.