Zum Inhalt springen
Nachrichten in Einfacher Sprache

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 29.04.2024

ORF IIIStaffel 1Folge 33vom 29.04.2024
Nachrichten in Einfacher Sprache vom 29.04.2024

Nachrichten in Einfacher Sprache vom 29.04.2024Jetzt kostenlos streamen

Nachrichten in Einfacher Sprache

Folge 33: Nachrichten in Einfacher Sprache vom 29.04.2024

5 Min.Folge vom 29.04.2024

Johannes Anzengruber, der frühere ÖVP-Vize-Bürgermeister von Innsbruck, ist jetzt neuer Bürgermeister von Innsbruck. Innsbruck ist die Landes-Haupt-Stadt von Tirol. Anzengruber hat die gestrige Stich-Wahl mit knapp 60 Prozent gewonnen. Eine Stichwahl ist ein weiterer Wahl-Gang. Dieser findet satt, wenn ein Kandidat bei einem vorhergehenden Wahl-Gang nicht die notwendige Mehrheit erreicht hat. Er ist mit seiner eigenen Partei „JA - Jetzt Innsbruck“ angetreten. Für die Gründung seiner eigenen Partei hat die ÖVP Anzengruber aus der Partei ausgeschlossen. Georg Willi, der bisherige Bürgermeister von den Grünen, hat die Stich-Wahl deutlich mit 40,41 Prozent verloren. Ab heute will der neue Bürgermeister Anzengruber mit allen Parteien reden. Bis 16. Mai möchte Anzengruber sein Team für eine neue Stadt-Regierung haben. Am 16. Mai soll nämlich im Gemeinde-Rat von Innsbruck die Stadt-Regierung von Anzengruber ernannt werden. Ab heute verhandeln Vertreter der 194 Mitglieds-Länder der Welt-Gesundheits-Organisation, kurz WHO. Sie verhandeln über einen weltweiten Pandemie-Vertrag. Eine Pandemie ist die schnelle Verbreitung einer Krankheit, an der viele Menschen weltweit erkranken. Mit diesem Vertrag möchte die WHO künftig besser auf Gesundheits-Krisen reagieren. Dieser Vertrag soll Ende Mai beschlossen werden. Ein weltweiter Pandemie-Vertrag war seit dem Jahr 2021 geplant, als sehr viele Menschen weltweit am Corona-Virus erkrankt sind. Europäische Länder, Japan und die USA fordern eine rasche Weitergabe von Proben über neue krankmachende Keime. Damit soll die Entwicklung von Tests, Impf-Stoffen und Behandlungen leichter gemacht werden. Länder wie Bangladesch, Indien oder Mexiko fordern eine gerechte Verteilung von Impf-Stoffen, Medikamenten und Tests. Gegen Begona Gomez ermitteln spanische Behörden wegen Korruption. Gomez ist die Frau des spanischen Regierungs-Chef Pedro Sanchez. Bei Korruption verwendet jemand sein Amt, um sich selbst oder anderen einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Sie soll als Werbe-Expertin verbotenerweise Spenden-Gelder genommen haben. Auch soll Gomez verbotenerweise zu viele Corona-Hilfs-Gelder genommen haben. Der spanische Regierungs-Chef Pedro Sanchez hat letzte Woche gesagt, dass er deswegen über einen Rücktritt nachdenkt. Laut Sanchez sind die Vorwürfe gegen seine Frau falsch. Er wirft Oppositions-Parteien vor, seine Frau Begona Gomez schlecht machen zu wollen. Am Wochenende forderten Demonstranten in Spanien, dass der 52-jährige Sanchez Regierungs-Chef bleibt. Heute hat Pedro Sanchez in einer Rede im Fernsehen gesagt, dass er doch Regierungs-Chef von Spanien bleibt. Der Rat der EU-Länder hat heute neue Schulden-Regeln beschlossen. Schulden sind geliehenes Geld von einer Person, einem Land oder einer Bank. Der Rat der EU-Länder beschließt mit dem EU-Parlament Gesetze für die Mitglieds-Länder. EU-Länder müssen künftig Pläne mit Maßnahmen vorlegen, wie sie weniger Schulden machen wollen. Auch muss es eine maximale Grenze dafür geben, wie viel mehr eine Regierung ausgeben kann, als sie an Geld einnimmt. Die neuen EU-Schulden-Regeln sind umstritten. Österreich oder Deutschland sind für strengere Schulden-Regeln. Länder in Süd-Europa möchten lockerere Regeln. Die EU-Schulden-Regeln waren während der Corona-Krise nicht so streng.