Trauriger Anlass
Ex-"Traumschiff"-Star Nick Wilder trennt sich von seiner Ranch
Aktualisiert:
von Julia W.Nick Wilder und seine Frau trennen sich von ihrem "Lebensprojekt" in Montana.
Bild: Imago Images / Susanne Hübner
Nick Wilder dürfte vielen noch als "Traumschiff"-Arzt Dr. Sander in Erinnerung sein. Privat hatte der Schauspieler offenbar lieber festen Boden unter den Füßen: Mit seiner Frau baute er sich eine Ranch im US-Bundesstaat Montana auf. Nun will er sich von seinem "Lebensprojekt" trennen.
Über Jahrzehnte hat sich Ex-"Traumschiff"-Star Nick Wilder gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Christina Mayn, einen Traum aufgebaut: eine Ranch mit über 700 Quadratmetern Wohnfläche und rund acht Hektar Land mit Blick auf die Rocky Mountains, irgendwo im US-Bundesstaat Montana. Nun steht das Anwesen laut "t-online" zum Verkauf – für 3,5 Millionen Euro.
Verkauf "alles andere als leicht"
Seit 1998 verbrachte das Paar einen Teil des Jahres auf seiner Ranch in Montana. Es sei für ihn und seine Frau aber mehr als ein Wohnort gewesen. "Es war unser gemeinsames Lebensprojekt, das wir über viele Jahre mit Liebe und Arbeit aufgebaut haben", sagte der Schauspieler. "Deshalb ist die Entscheidung, es zu verkaufen, alles andere als leicht."
Doch warum will sich das Paar von dem Anwesen trennen? "Wirtschaftliche Not" treibe sie nicht zu dem Verkauf, versichert Wilder gegenüber "t-online". Vielmehr sei der Entschluss eine Mischung aus veränderten Lebensumständen – und der wachsenden Sorge um die Entwicklungen in den USA.
Antwort eines Freundes war ein Schock
Denn die politische Stimmung und Spaltung in seiner Wahlheimat erlebt der Schauspieler inzwischen nicht mehr nur in den Nachrichten. "Auch in unserem unmittelbaren Freundeskreis beobachten wir, wie politische Gegensätze die Menschen in den USA zunehmend in zwei Lager teilen“, sagte Wilder gegenüber "t-online" und beschreibt eine konkrete Szene mit einem befreundeten Amerikaner.
Er habe diesen um Hilfe beim Umbau des Hauses gebeten. Daraufhin habe dieser geantwortet: "Ich habe eine Vielzahl von patriotischen Freunden, die auch meine Hilfe benötigen – diese werde ich bevorzugen." Für Wilder ein Schock.
"Für mich war das ein sehr persönliches Beispiel dafür, wie tief die politische Spaltung inzwischen bis in langjährige Beziehungen hineinreichen kann", sagte Wilder. Für das Paar steht fest: Sollten sich die USA "politisch noch weiter nach rechts" bewegen, wollen sie "nicht mehr dauerhaft in Amerika leben".
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Wilder sagte, er sei dankbar, diesen Traum fast 30 Jahre lang gelebt haben zu dürfen – inklusive der vielen Freundschaften und der vielen Sonnenauf- und Sonnenuntergänge. Doch jetzt dürfe "ein neues Kapitel beginnen."
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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