"Ich kenne dieses Gefühl"
Nach "Immer wieder sonntags"-Ende: Maximilian Arland erinnert sich an eigenes TV-Schicksal
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von C3 NewsrromDas große Promibacken
Buttercreme-Gott Maximilian Arland schickt die Jury in die Wüste!
Videoclip • 02:39 Min • Ab 6
Nach dem Aus von "Immer wieder sonntags" fühlt Maximilian Arland mit Stefan Mross: Auch seine eigene ARD-Show wurde einst abgesetzt. Nun erklärt der Schlagersänger, wie sich dadurch auch neue Türen öffnen können.
Mit "Immer wieder sonntags" prägte Stefan Mross über 20 Jahre lang das Sommerprogramm im Ersten. Im September 2026 war nach insgesamt 31 Jahren Schluss mit der beliebten Schlagershow. Dem 50-Jährigen ging der Abschied sichtlich nahe. Sein Schlagerkollege Maximilian Arland kann das gut nachvollziehen.
"Wenn eine Sendung über so viele Jahre ein fester Bestandteil des eigenen Lebens und der eigenen Karriere war, dann ist ihr Ende natürlich erst einmal ein gewaltiger Einschnitt", sagt er im Interview mit der "Abendzeitung". Nicht nur die Arbeitsseite, sondern auch die Identität, die man mit einem solchen Format verbindet, seien davon betroffen.
Dennoch betont Arland, "dass gerade Moderatoren lernen müssen, sich nicht ausschließlich über eine Sendung zu definieren". Die TV-Landschaft unterliege einem ständigen Wandel. "Und manchmal muss man nach einem Ende den Mut haben, sich neu zu erfinden", so Arland.
Karriere-Einschnitt als Wendepunkt
Maximilian Arland stammt aus einer Musikerfamilie und machte sich als Schlagersänger und TV-Moderator einen Namen. Von 2004 bis 2011 stand er für den "Musikantendampfer" im Ersten vor der Kamera. Nach der Premiere mit Patrick Lindner übernahm Arland die folgenden zwölf Folgen, bevor das Format vom TV-Bildschirm verschwand.
"Ich kenne dieses Gefühl", sagt er mit Blick auf Mross' Situation nach dem Verlust seiner TV-Heimat. Doch Arlands Karriere ging weiter. Aus eigener Erfahrung weiß er: "Manchmal entsteht aus einem vermeintlichen Rückschritt plötzlich die Chance, etwas ganz anderes zu machen."
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So ist sein Verhältnis zu Florian Silbereisen
Maximilian Arland und Stefan Mross kennen sich seit ihren Anfangszeiten im Schlagergeschäft. Zusammen mit Florian Silbereisen und Stefanie Hertel gehörten sie einst zu den Künstlern, die von Schlager-Manager Hans R. Beierlein gefördert wurden, wie die "Abendzeitung" berichtet.
Zu seinen Kollegen Silbereisen ist der Kontakt inzwischen abgeflaut. "Wir haben eine gemeinsame Geschichte und uns über viele Jahre immer wieder bei den unterschiedlichsten Produktionen getroffen. [...] Formate kommen und gehen und dadurch verändern sich auch Kontakte", erzählt Arland. Ihre beruflichen Wege hätten sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt: "Ich blicke auf die gemeinsame Zeit positiv zurück und wünsche ihm persönlich alles Gute."
Wandel in der TV-Branche wird bedauert
Das Aus von "Immer wieder sonntags" sieht Arland auch als spürbare Zäsur für die gesamte Schlagerbranche. "Ich finde es grundsätzlich schade, wenn solche großen, verlässlichen Bühnen für Schlager verschwinden", betont der "Immer nur du"-Interpret. Insgesamt biete das Fernsehen "immer weniger feste Orte, an denen diese Musik und ihre Künstler wirklich stattfinden können."
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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