Leinwand-Legende
Trauer um "Rocky Horror"-Star Tim Curry: Seine Todesursache ist nun bekannt
Aktualisiert:
von C3 Newsroom, Peter Falan Picha:newstime
Tim Curry ist tot: Kultstar stirbt mit 80
Videoclip • 59 Sek • Ab 12
Als Dr. Frank-N-Furter in der "Rocky Horror Picture Show" wurde Tim Curry zur Kult-Figur, als Pennywise jagte er Millionen Zuschauer:innen einen Schrecken ein. Nun ist der britische Schauspieler im Alter von 80 Jahren gestorben. Was über seinen Tod bekannt ist.
Daran ist Tim Curry gestorben
Die Filmwelt trauert um Tim Curry. Sein Manager bestätigte seinen Tod gegenüber CBS News. Nach Angaben seines Sprechers starb Curry am 25. August 2026 friedlich in seinem Zuhause im kalifornischen Toluca Lake. Das Los Angeles Police Department bestätigte kurz darauf, einen Einsatz zu Currys Wohnort unternommen zu haben, um eine eine Ermittlung im Tod des Mannes in den Achtzigern durchzuführen.
Jetzt steht die Todesursache fest. Das "People"-Magazin hat offizielle Unterlagen des Los Angeles County Department of Public Health ausgewertet. Daraus geht hervor, dass der primäre Grund für den Tod eine koronare Herzkrankheit war. Als weitere Erkrankungen, die zum Tod beigetragen haben, werden Nierenkrebs sowie eine Schlaganfall-Vorgeschichte aufgeführt.
Mit seinem unverwechselbaren Spiel schuf Curry Figuren, die bis heute fest mit seinem Namen verbunden sind. Den internationalen Durchbruch feierte er 1975 als exzentrischer Dr. Frank-N-Furter in "The Rocky Horror Picture Show". Die Rolle hatte er zuvor bereits im Bühnenmusical "The Rocky Horror Show" gespielt.
Von Dr. Frank-N-Furter bis Pennywise
15 Jahre später zeigte Curry eine völlig andere Seite: In der TV-Adaption von Stephen Kings "Es" aus dem Jahr 1990 verkörperte er den unheimlichen Clown Pennywise. Auch mit dieser Figur schrieb sich der Schauspieler in die Popkultur ein.
Doch Currys Karriere reichte weit darüber hinaus. Er stand unter anderem für "Annie", "Legende", "Clue", "Die drei Musketiere" und "Kevin - Allein in New York" vor der Kamera. Auch in Serien wie "Will & Grace" übernahm er Rollen. Seine Laufbahn hatte Ende der 1960er-Jahre auf der Bühne begonnen: 1968 gehörte er zur Londoner West-End-Produktion von "Hair".
Über die besondere Wirkung von "Rocky Horror" sprach Curry noch im vergangenen Jahr mit "CBS Sunday Morning". Seine Figur habe "vielen Teenagern die Erlaubnis gegeben, anders zu sein", sagte er damals. Er sei sehr glücklich darüber, dass Frank-N-Furter diese Kraft gehabt habe.
Erlebe Tim Curry in "Congo"
Tim Curry erlitt 2012 einen Schlaganfall
2012 veränderte ein schwerer gesundheitlicher Einschnitt Currys Leben. Nach einem Schlaganfall war der Schauspieler teilweise gelähmt. Später musste er unter anderem das Sprechen neu erlernen.
Seinen Humor verlor Curry dennoch nicht. Auch über das Älterwerden und den Tod sprach er im Interview mit "CBS Sunday Morning" offen. Angst davor habe er nicht. Er versuche zwar, den Tod zu vermeiden, wie es wohl alle Menschen täten. Am Ende könne er ihn aber vielleicht sogar willkommen heißen, erklärte Curry damals.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
Mehr entdecken

Die Schattenseiten eines Comedians
"Daran hätte man zerbrechen können": Bastian Bielendorfer über Mobbing

"Mal geschmeidig, mal aufgeregt"
Michael Mittermeier und Gudrun: Ihre Liebe hält seit über 35 Jahren

Ehrliche Worte
Carolin Kebekus wurde mit 43 Mutter: "Das hat mich total umgehauen"

"Horrorsommer" überstanden
Jörg Dahlmann nach Krebserkrankung: So geht es ihm jetzt

Gemeinsame Projekte
Dirk Steffens: Der Patchwork-Alltag des ARD-Stars mit Ehefrau Sabine

Schock mit 30
Schock mit 30 Jahren: Ein Anruf veränderte das Leben von Sylvie Meis

Neue Details
Annika Lau über die ADHS-Behandlung ihres Sohnes: "Er war einfach nicht schulfähig"

Lebenslange Folgen
"Habe es spät erkannt": Ausgerechnet der TV-Arzt Eckart von Hirschhausenwurde selbst zum Patienten

Bewegte Vergangenheit
Jeanette Biedermann enthüllt Stasi-Drohung: "Sie wollten uns brechen"

