Rührende Geschichte
Dr. Kahnweiler: Für seine Söhne hat Mark Keller seine prägnante "Bergdoktor"-Stimme entwickelt
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von C3 NewsroomMark Kellers (r.) "Bergdoktor" wurde durch eine Gute-Nacht-Geschichte für seine Söhne Joshua (l. im roten Kasten) und Aaron (r. im roten Kasten) inspiriert.
Bild: Imago Images / Bildagentur Monn / 2024 Getty Images / Hannes Magerstaedt
Als leicht exzentrischer Chefarzt Dr. Alexander Kahnweiler zählt Mark Keller zu den Stars der ZDF-Serie "Der Bergdoktor". Jetzt hat der Schauspieler verraten, woher seine Figur ihre ganz spezielle Art zu reden hat.
Daher hat Dr. Kahnweiler im "Bergdoktor" seine unverwechselbare Stimme
Der Satz "Martin, mein einziger Freund" hat in der ZDF-Serie "Der Bergdoktor" fast schon Kultstatus: So begrüßt Mark Keller in seiner Rolle als Chefarzt Dr. Alexander Kahnweiler seinen Freund Martin Gruber - dargestellt von Hans Sigl. Seit 2008 ist Keller in der Rolle zu sehen und hat sich zu einem der Publikumslieblinge der Serie entwickelt.
In der ZDF-Serie "Volle Kanne" hat der 61-Jährige jetzt offenbart, woher Dr. Kahnweiler seine unverwechselbare Stimme hat. "Als meine Söhne noch sehr klein waren, 2000, 2001 musste ich denen immer Geschichten erzählen, jeden Abend, wenn sie im Bett lagen. Dann habe ich eine Figur erfunden, die hieß Shappulus Maximus vom Planeten Lumulus", verrät Keller.
Mark Keller erfand seine "Bergdoktor"-Stimme für seine Söhne
Shappulus sei "der größte Erfinder auf dem Planeten Lumulus". "Er hat das Powerbums erfunden, das ist so ein kleines Knäuel Trockenbenzin. Damit fliegen die Raumschiffe eine Million Lichtjahre", erzählt er voller Begeisterung.
Jeden Abend habe er Joshua und Aaron die neuen Abenteuer von Shappulus erzählt "und so entstand diese Stimme". Er habe aus den Geschichten schon damals ein Drehbuch geschrieben. "Das haben wir leider nicht finanziert bekommen, und dann kam der 'Bergdoktor'". Er habe dann die Produktion gefragt, ob er die Rolle "ein bisschen anders sprechen könnte". Und so sei die Idee geboren.
Mark Keller bringt ein Kinderbuch auf den Markt
Mark Kellers Traum, aus Shappulus-Geschichten ein Buch zu machen, erfüllt sich in Kürze tatsächlich. Seinen Worten zufolge wird bald ein Kinderbuch mit seinen Abenteuern bei einem Discounter auf den Markt kommen. Und noch etwas wünscht er sich: Er würde die Erzählungen von Shappulus gern auch verfilmen - und natürlich dann auch selbst mitspielen.
Mit Blick auf das enge Verhältnis zu seinen Söhnen erzählt Keller, dass es ihm wichtig gewesen sei, sie früh in ihren Talenten zu unterstützen. Dabei sei es für ihn nicht wichtig gewesen, ob sie studierten oder nicht, sondern dass sie später einmal mit dem, was sie liebten, ihr Geld verdienen könnten. "Dieses kleine Glück haben die Jungs bekommen, glaube ich", sagt er.
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