Exklusiv-Interview
"Galileo" blickt hinter die Kulissen des WWF: Wie arbeitet die Organisation?
Aktualisiert:
Galileo
Hinter den Kulissen des WWF: Wie arbeitet die Organisation?
Videoclip • 15:56 Min • Ab 12
Der WWF ist eine der bekanntesten Naturschutzorganisationen der Welt - doch was genau macht sie eigentlich vor Ort? Galileo begleitet den Biologen Dr. Dirk Embert nach Bolivien, wo er sich mit dem WWF für den Schutz der bedrohten Amazonas-Flussdelfine einsetzt.
Der WWF im Einsatz: Naturschutz, Forschung und politische Arbeit
Der World Wide Fund for Nature (WWF) wurde 1961 in der Schweiz gegründet und ist heute eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt. Mit über fünf Millionen Unterstützer:innen ist er in mehr als 100 Ländern aktiv.
Der WWF schützt bedrohte Arten, kämpft gegen den Klimawandel und setzt sich für den Erhalt von Wäldern und Meeren ein. Ursprünglich auf Artenschutz fokussiert, engagiert sich die Organisation inzwischen auch für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutzpolitik. In weltweiten Projekten arbeitet der WWF mit Regierungen, Unternehmen und lokalen Gemeinschaften an nachhaltigen Lösungen. Außerdem beeinflusst er politische Entscheidungen durch Aufklärungs-Kampagnen.
In Bolivien setzt der WWF genau diese Strategien ein, um den Amazonas-Flussdelfin und seinen Lebensraum zu schützen.
Auf Exkursion mit Dr. Dirk Embert: Naturschutz hautnah erleben
Galileo begleitet den Biologen Dr. Dirk Embert tief in den bolivianischen Amazonas-Regenwald. Obwohl er sich auf Schlangen und Amphibien spezialisiert hat, widmet er sich hier einer ganz besonderen Tierart - den bedrohten Amazonas-Flussdelfinen.
Diese außergewöhnlichen Süßwasserdelfine sind für ihre rosa Färbung und ihre lange Schnauze bekannt. Ihr Lebensraum erstreckt sich über die weitverzweigten Flüsse Südamerikas, doch ihr Bestand schrumpft alarmierend. Schätzungen zufolge gibt es weniger als 10.000 dieser Tiere - und ihre Zahl nimmt stetig ab.
Die Gründe sind vielfältig: Klimawandel, Abholzung, Beifang in Fischernetzen und Verschmutzung der Flüsse setzen den Delfinen stark zu. Besonders besorgniserregend ist das Austrocknen vieler Flussbetten, was ihre Nahrungssuche erschwert und ihre Lebensräume schrumpfen lässt.
Gemeinsam mit dem WWF erforscht Dr. Embert den Bestand der Tiere, analysiert ihre Lebensräume und sucht nach Wegen, sie besser zu schützen. So sollen Maßnahmen entwickelt werden, um ihren Lebensraum langfristig zu bewahren - bevor es zu spät ist. "Galileo" begleitet Dr. Embert und blickt hinter die Kulissen des WWF.
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