Warnung vor der Einreise

Transnistrien: Zwischen Lenin-Statuen, Waffen und dem KGB

Veröffentlicht:

von Nina Lindemann

Galileo

Transnistrien: Ein Tag in einem Land, das nicht existiert!

Videoclip • 11:42 Min • Ab 12


Einreisewarnung, starke Grenzkontrolle und keine Hoffnung auf konsularische Hilfe aus Deutschland - so startet die Reise nach Transnistrien für das "Galileo"-Team. Der YouTuber Fabian Baggeler wagt sich an diesen ganz besonderen Ort und erkundet für dich dieses nicht existierende Land.

- Anzeige -
- Anzeige -

Außergewöhnliche Geschichte

Transnistrien hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion von der neuentstandenen Republik Moldau abgespalten. Die russischstämmige Bevölkerung fürchtete sich damals aber vor einer Wiedervereinigung mit Rumänien. So wurde 1992 mithilfe von Russland nach monatelangen Kämpfen die sogenannte Transnistrische Moldauische Republik ausgerufen. Bis heute wird sie jedoch international nicht als Staat anerkannt.

Trotzdem hat Transnistrien alles, was jedes andere Land auch besitzt - eine eigene Regierung, Hauptstadt, Währung und sogar ein eigenes Militär.

"Wie ist es für Sie, in einem Land zu leben, was nicht wirklich existiert?", fragt YouTuber Fabian Baggeler vor Ort nach. "Aber wir sind da", antwortet Einwohnerin Nadja selbstbewusst. Schnell wird deutlich, dass obwohl es ihr Land eigentlich nicht gibt, die 400.000 Einwohner:innen sehr stolz auf ihre Heimat sind - genauso wie auf ihre kommunistische Vergangenheit.

Bild: ProSieben


Spuren aus der Sowjetunion

Russische Flaggen, eine Lenin-Statue und rote Sterne - zwar gibt es die Sowjetunion schon lange nicht mehr, aber noch immer merkt man Transnistrien deutlich seine kommunistische Vergangenheit an. Vor allem die älteren Menschen versuchen sie zu bewahren. Um die besondere Geschichte des Landes noch näher kennenzulernen, begleitet Reiseführer Tim das "Galileo"-Team zu den wichtigsten Orten.

Vor dem Regierungsgebäude und einer riesigen Lenin-Statue beantwortet der gebürtige US-Amerikaner Tim Fabians Fragen zur Situation im Land - aber nicht unbeobachtet. Denn während der Dreharbeiten nähert sich langsam eine fremde Person und es wird schnell klar, dass sie offenbar von den Sicherheitskräften beobachtet werden.

Der KGB ist der ehemalige russische Geheimdienst. Und der war schon näher an uns dran als wir dachten...

YouTuber Fabian Baggeler
- Anzeige -
- Anzeige -

YouTuber Fabian Baggeler in einer Mancave und mit einer Waffe in der Hand.

Bild: ProSieben


Weniger Konfrontations-Potenzial gibt es am nächsten Stopp - einem verlassen Tunnelsystem. Die dunklen Tunnel wurden von kommunistischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs als Bunker verwendet. Obwohl nur fünf Prozent der unterirdischen Gänge erforscht wurden, trauen sich die beiden rein.

Es gibt Menschen, die seit Jahren drin sind und nicht herausgefunden haben.

Reiseführer Tim

Obwohl es sich um verlassene Tunnel handelt, findet das "Galileo"-Team auch hier Spuren aus den vergangenen Zeiten.

Was sie dort entdecken, wie die Begegnung mit den Sicherheitskräften endet und welche Einblicke das "Galileo"‑Team sonst gewinnt, siehst du im Video.


Jetzt alle "Galileo"-Folgen kostenlos auf Joyn streamen


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken