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Im exklusiven Joyn-Interview

"Da hätte ich lieber noch 20 Mal geknutscht!" Jill über seinen schlimmsten Staffel-Moment

Aktualisiert:

von Jan Islinger

Germany's Next Topmodel

Umstyling für Jill: So lief sein Makeover in Staffel 21

Videoclip • 04:23 Min • Ab 12


Jill galt als einfühlsamer Ruhepol der Staffel. Nun haben wir ihn zum Final-Screening in Berlin getroffen. Dort verriet er, warum sein GNTM-Aus überfällig war und er lieber noch zwanzig Mal geknutscht hätte, als eine weitere Tanz-Challenge meistern zu müssen.

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Die 21. Staffel GNTM auf Joyn


Jill über seine Ups and Downs und seinen GNTM-Exit

Jill ist und bleibt eine absolute Frohnatur. Hier ist er auf dem Red Carpet beim Final-Screening in Berlin zu sehen.

Bild: Joyn


Letzte Woche fand anlässlich des GNTM-Finales das Screening der letzten Folge im Zoo Palast Berlin statt. Mit dabei waren praktisch der gesamte Cast der 21. Staffel sowie allerhand bekannte Gesichter aus der GNTM-Familie. Natürlich durfte auch Publikums-Liebling Jill Deimel nicht fehlen, der der aktuellen Season eine besondere Tiefe verleihen konnte. Besonders sein offener Umgang mit seiner Transition sowie seines Lebens als trans* Person berührte die Fans ungemein. Nun haben wir den 45-Jährigen zu seinen Staffel-Highlights - aber auch den schlimmsten Momenten befragt.


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Tanz-Challenge wird Jill zum Verhängnis

Seine liebe Not hatte Jill vor allem während der Barock-Folge. Da er mit Carsten einen männlichen Partner hatte, stellte sich schnell die Frage, wer bei der Tanz-Challenge führen sollte. Beide Male Models bestanden anfänglich darauf, diesen Part zu übernehmen. Doch schließlich gab Jill klein bei und überließ Carsten die Rolle. Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Bei den Gastjurorinnen Leni Klum und Brooks Nader kam die Performance der Kandidaten jedenfalls nicht gut an und endete schließlich mit dem GNTM-Aus für Jill.

Man konnte zwar beim Schauen der Folge erahnen, dass Jill die Situation nicht ganz geheuer war. Wie schlimm es in dem Moment wirklich war, verrät der 45-Jährige nun im Interview mit Joyn: "Wenn du immer 'führend bist' und plötzlich folgen musst ... das ist mir sehr schwergefallen!"

Da hätte ich lieber noch 20 Mal geknutscht!

Jill (lacht)

Jill schwärmt von Kuss-Szene mit Carsten

Gemeint ist natürlich die Kuss-Szene beim Couple-Shooting, die Jill ebenfalls mit Male Model Carsten absolvierte. Diese fand er nämlich "super cool", schmunzelt der 45-Jährige vor dem Zoo Palast in Berlin.

Das hat mir Bock gemacht, weil ich wusste, ich kann mit Carsten nichts falsch machen. Das ist ein Safe-Space.

Jill

Wie unterschiedlich zwei aufeinanderfolgende Challenges mit ein und demselben Partner verlaufen können ... Denn während beide beim Couple-Shoot absolut lieferten, waren Brooks Nader und Leni Klum mit dem Barock-Tanz alles andere als zufrieden. Am Ende führte dieser gar zum Ausscheiden des charismatischen Hattingers. Mittlerweile gibt sich Jill supergenügsam mit dem Ergebnis.

Jill: Exit war überfällig

Jill habe erst in der Nachbetrachtung festgestellt, wie ausgebrannt er eigentlich gewesen sei. "Ich habe am Ende gemerkt, ich meide die Gruppenräume. Und nicht weil alle doof waren, sondern weil mir mein Space gefehlt hat." Gerade die Zeit in Los Angeles sei dabei sehr fordernd gewesen, weil die Challenges und Ereignisse in höherer Schlagzahl auftraten. Sein Exit, so Jill in der Nachbetrachtung, sei jedenfalls genau richtig gekommen.

Mehr Jill hätte ich gar nicht zeigen können.

Jill

Wichtig ist Jill zu betonen, dass er sich trotzdem pudelwohl im Cast gefühlt habe und dass es nicht an seinen Mitstreiter:innen gelegeben habe - im Gegenteil.

"Schulter zum Anlehnen": Jills Rolle im GNTM-Cast

Das war Jill beim Staffelauftakt im Februar 2026, ebenfalls im Berliner Zoo Palast.

Bild: Joyn


Das Zusammenleben habe Jill viel gegeben. Gerade der soziale Umgang mit vielen fremden Menschen habe ihn "sehr berührt". Die Wohngemeinschaft sei besser gewesen, "als ich es mir hätte vorstellen können". Statt Reibereien und Konkurrenzdenken habe Jill echte Nähe erlebt.

Ich fand, dass es super Teamwork war. Und dass es halt nicht so ein Ellbogen-Dasein war.

Jill über das Model-Zusammenleben

Wäre die Stimmung zu Ego-getrieben geworden, sagt er, "dann hätte ich auch gesagt, dann geh ich". Stattdessen habe er sich im Cast eine ganz eigene Rolle gesucht:

Ich glaub, ich habe schon auch - so gut es ging - Verbindungen geschaffen.

Jill

Er erzählt, dass er viel "Raum gehalten" habe, wenn die anderen Jungs "hart zu sich selbst waren und gestresst". Er sei "so ein bisschen die Schulter zum Anlehnen" gewesen, jemand, der andere wieder "runtergeholt" hat. Harmonie sei es vielleicht nicht immer gewesen, aber zumindest Ruhe im System.

Seine eigene Art sei "schon ein bisschen speziell", sagt Jill weiter, aber genau das habe ihm geholfen, Brücken zu schlagen. Knallharten Konkurrenzkampf habe er bei GNTM aber auch gar nicht erlebt, sondern die Show als intensives Teamprojekt wahrgenommen, bei dem es zwar ums Weiterkommen geht - aber eben auch darum, wie man miteinander umgeht.


Das volle Paket "Germany's Next Topmodel"


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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