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Bleibt die Sendung erhalten?

"Immer wieder sonntags" mit Stefan Mross bald woanders? So äußern sich die Privatsender dazu

Aktualisiert:

von Julia Wolfer, Martin Meyer

Stefan Mross bei der Jubiläums-Tournee von "Immer wieder sonntags" im März 2026. Diesen Sommer soll die Ära der Traditionsshow enden.

Bild: Imago Images / Panama Pictures


Mehr als 30 Jahre lief "Immer wieder sonntags" im Ersten – doch im Sommer 2026 wird die Ära der sommerlichen Schlagershow enden. Es kursieren Gerüchte, dass Stefan Mross zu einem anderen Sender wechseln könnte. Nun haben sich RTL, ProSieben und SAT.1 dazu gemeldet.

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Nachdem bekannt wurde, dass die beliebte Musikshow "Immer wieder sonntags" mit Stefan Mross abgesetzt werden soll, gab es einige Gerüchte. Wird es nach dem großen Finale Anfang September vielleicht doch noch weitergehen, nur bei einem anderen Fernsehsender?

Erst vor ein paar Tagen postete Sängerin Nicole ein Bild vom Set der Sendung, das Hoffnung machen kann. Neben Dank an alle Beteiligten und einem emotionalen Rückblick schrieb sie unter das Foto: "Und wer weiß … vielleicht hält die Zukunft ja doch noch einmal eine Fortsetzung von "Immer wieder sonntags" bereit. Ich würde sie mir von Herzen wünschen".

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Das sagen ProSieben, SAT.1 und RTL

Stefan Mross selbst hatte gegenüber t-online verraten, dass Gespräche mit Privatsendern laufen würden. Sieht man "Immer wieder sonntags" vielleicht bald bei RTL, ProSieben oder SAT.1? Die Sender gaben dazu Statements heraus.

Christoph Körfer, der Sendersprecher von ProSieben und SAT.1 sagte: "Wir begrüßen Stefan Mross immer wieder gerne als Gast in unseren Unterhaltungsprogrammen. Das war schon immer so." Von RTL-Seite hieß es gegenüber der Münchner Abendzeitung nur knapp: "Grundsätzlich kommentieren wir mögliche Gespräche oder Spekulationen zu Personalien und Projekten nicht".

Die Sender lassen sich also nicht in die Karten schauen, dementieren die Gerüchte aber auch nicht. Fans können also noch Hoffnung haben, dass Stefan Mross in irgendeiner Form mit "Immer wieder sonntags" oder einem ähnlichen Show-Konzept zurückkehren wird.

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Was sagt Stefan Mross selbst zum Aus von "Immer wieder sonntags"?

Nach der Verkündung des überraschenden Aus der ARD-Traditionssendung hielt sich Stefan Mross zunächst bedeckt. Dann brach der Moderator aber kurz vor Beginn der Staffel doch noch sein Schweigen – wenn auch vorsichtig.

Mross wollte sich zunächst nicht äußern

"Ich wollte mich dazu ja nicht äußern, und ich darf es auch nicht", sagt Mross im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Ganz verstummen will der 50-Jährige aber nicht.

Mit Blick auf die kommende - letzte - Staffel betonte er: "Ich habe wirklich eine tolle Zeit gehabt und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns." Die Vorfreude überwiege für ihn klar: "Es werden wieder Millionen Leute begeistert sein und wir werden eine saugeile Staffel hinlegen wie jedes Jahr."

Wie geht es für Mross nun weiter?

Die Entscheidung, die Show einzustellen, hatte der SWR Mitte März bekannt gegeben. Nach über drei Jahrzehnten endet die traditionsreiche Open-Air-Show damit im Sommer 2026. Die finale Staffel wird im Europa-Park produziert, diesmal mit einer zusätzlichen Ausgabe.

Show-Aus stößt bei Fans auf Widerstand

Dass die Sendung eingestellt wird, stößt beim Publikum auf Widerstand: Gleich zwei Petitionen setzen sich für den Erhalt von "Immer wieder sonntags" ein. Für Mross ist das ein Zeichen der Wertschätzung:

Dann hat man alles richtig gemacht.

Stefan Mross

"Wenn die Leute abschalten würden oder die Sendung nicht mehr laufen würde, würde ich denken: Da habe ich was falsch gemacht. Aber die Leute hängen dran und von den Quoten her ist es eine der erfolgreichsten Shows im Marktanteil."

Tatsächlich verzeichnete "Immer wieder sonntags" in den vergangenen Jahren gute Quoten - umso größer ist der Unmut vieler Zuschauer:innen über das plötzliche Ende. Der SWR begründet den Schritt mit Sparmaßnahmen – und verweist darauf, künftig stärker in digitale Unterhaltungsangebote investieren zu wollen.

Auch von Schlagerkollegen kommt Kritik. Mross’ Ex-Frau Stefanie Hertel bezeichnet das Aus der Sendung als "sehr schade" und ordnet die Entscheidung in einen größeren Trend ein: "Das Fernsehen verändert sich, das lineare TV wird immer weniger."

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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