Karriere als TV-Arzt
"In aller Freundschaft": Bernhard Bettermann klärt über seine Serien-Zukunft auf
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von teleschauSeit 2006 als Arzt in der Sachsenklinik: "In aller Freundschaft"-Star Bernhard Bettermann (l.).
Bild: MDR/Sebastian Kiss
Fans von "In aller Freundschaft" können sich die Erfolgsproduktion ohne Bernhard Bettermann alias Dr. Martin Stein kaum vorstellen. Doch der Schauspieler gesteht: Das Leben als TV-Arzt hat auch seine Tücken. Denkt er vielleicht sogar über einen Ausstieg nach?
Streame "In aller Freundschaft" dienstags um 21 Uhr
+++ Update: Steigt Bettermann jetzt aus? +++
Seit fast 20 Jahren spielt Bernhard Bettermann (60) in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" den beliebten Dr. Martin Stein. Doch zuletzt wurden seine Auftritte seltener - statt wie früher 72 steht der Schauspieler inzwischen nur noch rund 30 Tage im Jahr vor der Kamera. Anlass genug für Spekulationen um ein mögliches Serien-Aus.
Im Gespräch beim Deutschen Schauspielpreis stellte Bettermann jedoch klar: "Ich werde der Familie nicht untreu. Ich werde immer wieder auftauchen. Solange es die Sachsenklinik gibt, wird es auch den Dr. Stein geben."
Aber: "Ich möchte einfach den Raum haben, noch ein paar andere Sachen erleben zu dürfen. Dieses Jahr spiele ich zum Beispiel fünfmal Theater. Ich komme vom Theater und möchte dort wieder ein Stück weit hin."
Er ist der Direktor der Sachsenklinik
Seit 2006 hat Bernhard Bettermann eine der Hauptrollen in der ARD-Serie "In aller Freundschaft". Er spielt Dr. Martin Stein, mittlerweile ärztlicher Direktor der fiktiven Sachsenklinik. Ein festes Engagement in einer erfolgreichen Produktion - davon träumen viele Menschen in der Showbranche.
Warum dieser renommierte Dauerjob für den in Paris geborenen Schauspieler aber auch Schattenseiten hat, erklärte er jetzt in der WDR-Talkshow "Kölner Treff".
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"In aller Freundschaft": Bernhard Bettermann über die Vor- und Nachteile als Serienstar
"Es ist halt so, dass man permanent beschäftigt ist, aber dass man auch nichts anderes mehr bekommt", verrät der Darsteller. Und Bettermann sei stets für neue Formate und Aufgaben offen, weil er wachsen wolle. So ist er aktuell sehr am Boulevard-Theater interessiert, wie er in einem Gespräch mit dem "D-Journal" verrät. Das sei "eine neue, ungeahnt künstlerische Herausforderung".
Es brauche jedoch sehr viel Eigeninitiative, um an andere Aufträge zu kommen. Bettermann arbeitet zudem als Hörbuchsprecher, Regisseur und Theaterschauspieler. In der Vergangenheit spielte er schon in "Die Zauberflöte" und "Doktor Schiwago" mit.
Eine Serie wie "In aller Freundschaft" sei "wie ein goldener Käfig", erklärte der in Zürich lebende Darsteller bereits vor gut zwei Jahren in einem Interview mit dem Magazin "Discover Germany". "Man wird umsorgt, ist ein wertvolles Mitglied einer gut geölten Maschine, aber es ist auch ein Käfig", so Bettermann.
Für Bernhard Bettermann gibt es Wichtigeres als Beständigkeit
Er habe den Job als Schauspieler nicht gewählt, um ein Leben lang sicher und geschützt zu sein", fährt er fort. Während zum Beispiel sein Kollege Thomas Rühmann das Engagement bei "In aller Freundschaft" unlängst als "Sechser im Lotto" bezeichnet hat, reizt Bettermann das Abenteuer: "Unsicherheit, Risiko und Abenteuer sind Teil meiner DNA. Ich bin schließlich ein Wassermann!", erklärt er in "Discover Deutschland".
Für sein Engagement bei der ARD-Serie habe Bettermann aber auch viel Lob übrig, fügt er hinzu: "Das Gesamtpaket stimmt." Das Team funktioniere wie ein gutes Ensemble, und die immense Beliebtheit der Serie tue ihr Übriges.
Die nächste Episode von "In aller Freundschaft" läuft am 24. Juni um 21 Uhr im Ersten sowie im Stream auf Joyn. Weitere Folgen immer dienstagabends zur selben Zeit. Noch bis einschließlich 22. Juli gibt's neue Folgen der 28. Staffel. Im Anschluss geht die Serie in die Sommerpause und es werden Wiederholungen ausgestrahlt.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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