Sie spielt eine schwangere Ordensschwester
"Lena Lorenz": So hat sich Miriam Fussenegger auf ihre Rolle vorbereitet und was der Tod des Papstes damit zu tun hat
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von Annalena GraudenzDie schwangere Novizin Veronika Mittermeier (Miriam Fussenegger, 2.v.r.) wird von Lena Lorenz (Judith Hoersch, r. auf dem Lorenzhof aufgenommen.
Bild: ZDF und KRABU@BURBERG.DE
Die beliebte ZDF-Serie "Lena Lorenz" sorgt immer wieder für emotionale Momente. In der neusten Folge trifft Hebamme Lena auf eine junge Ordensschwester, gespielt von Miriam Fussenegger, die vor einer Entscheidung steht, die ihr ganzes Leben verändern könnte. Sie ist schwanger.
Die Geschichte der jungen Ordensschwester zieht derzeit das Publikum in ihren Bann. Zwischen religiöser Berufung und persönlichem Schicksal muss Veronika ihren eigenen Weg finden. Die Figur bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Tradition, innerem Konflikt und gesellschaftlichen Erwartungen - eine Herausforderung, die auch für die Schauspielerin selbst eine intensive Vorbereitung erforderte.
Vorbereitung mit YouTube
Auf dem offiziellen Instagram-Account der Serie wurde grad ein Reel geteilt, das spannende Einblicke hinter die Kulissen gibt. Darin beantwortet Miriam Fussenegger Fragen zu ihrer Rolle und erklärt, wie sie sich der komplexen Figur genähert hat.
Als Schauspieler:in reicht es eben nicht, nur Texte auswendig zu lernen. Oft bereiten sich die Darsteller:innen intensiv auf ihre Rollen vor. Auch Fussenegger setze auf ausführliche Recherche. "Ich habe mich auf die Rolle vorbereitet, indem ich viele Dokus gesehen habe", erzählt sie. Vor allem Plattformen wie YouTube hätten ihr dabei geholfen, ein Gefühl für das Leben junger Ordensschwestern zu bekommen.
Sie habe sich intensiv mit dem Alltag im Kloster beschäftigt: Tagesabläufe, Rituale und die verschiedenen Stufen auf dem Weg zur Ordensschwester. "Man startet ja als Novizin und dann wird man wirklich erst Ordensschwester", so die Schauspielerin. Diese Details helfen, die Rolle authentisch und glaubwürdig zu spielen.
Annäherung während des Drehs
Doch nicht nur die theoretische Vorbereitung spielte eine Rolle, auch der Dreh selbst wurde für Miriam Fussenegger zu einer Art Erfahrungsprozess. "Dann war es tatsächlich eine Annäherung während dem Dreh, dass man halt in dieses Kostüm steigt und kirchliche Lieder singt, in der Kirche ist, in die Gemeinschaft kommt", sagt sie.
Vor allem diese praktische Erfahrung hätte ihr geholfen, sich emotional stärker mit der Figur zu verbinden. Das Eintauchen in die klösterliche Umgebung und das gemeinsame Erleben am Set machten die Rolle für sie greifbarer.
Ein unerwarteter Einfluss: Der Tod vom Papst
Eine überraschend emotionale Dimension bekam der Dreh durch ein reales Ereignis. Der Tod von Papst Franziskus fiel zeitlich mit den Dreharbeiten zusammen und hinterließ bei Fussenegger einen bleibenden Eindruck.
"Das war dann auch zu der Zeit, als der Papst gestorben ist, das hat mich dann auch echt ergriffen, muss ich sagen", erinnert sich die Schauspielerin. Die reale Trauer und die Bedeutung dieses Moments für die katholische Welt hätten ihre eigene Wahrnehmung der Rolle noch einmal intensiviert.
Eine bewegende Geschichte für das Publikum
Die Kombination aus gründlicher Vorbereitung, persönlichem Erleben und äußeren Einflüssen spiegelt sich in der eindringlichen Darstellung wider. Schwester Veronikas Geschichte berührt die Fans der Serie. Nicht zuletzt, weil sie universelle Fragen aufwirft: Wie viel Selbstbestimmung ist möglich? Und welchen Preis hat ein Leben im Dienst des Glaubens?
Mit dieser Folge beweist "Lena Lorenz" einmal mehr, dass die Serie nicht nur unterhält, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen sensibel aufgreift. Und Miriam Fussenegger gibt dem Publikum einen spannenden Einblick, wie viel Arbeit wirklich in eine Serienrolle fließt.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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