Riesige Bargeldsummen
"Wir hatten ein Schwarzkonto": "Most Wanted"-Star Joey Kelly spricht offen über die Finanzen seiner Familie
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von C3 NewsroomJoey Kelly gibt Erstaunliches über die Finanzen der Kelly Family preis.
Bild: IMAGO/Oliver Langel
Joey Kelly packt aus: Der Musiker und Extremsportler gibt Einblick in die Finanz-Angelegenheiten der Kelly Family. Er erzählt von riesigen Bargeldsummen und einem Konto in der Schweiz.
"Most Wanted" auf Joyn
Joey Kelly packt über die Finanzen der Kelly Family aus
Joey Kelly hat als Mitglied der Kelly Family Höhen und Tiefen erlebt. Nach Jahren, in denen sie sich als Straßenmusiker durchschlugen, feierten sie in den 1990er-Jahren ihren großen Durchbruch, lösten einen regelrechten Kelly-Hype aus und spielten vor zehntausenden Fans.
Im Podcast "Der Isses!" gibt der Musiker und Extremsportler, der auch in der Adventure-Reality-Show "Most Wanted - Wer entkommt?" auf Joyn an seine Grenzen geht, nun Einblick in die finanziellen Angelegenheiten der Kellys.
Die ersten zehn Jahre als Straßenmusiker hätten sie noch "sehr wenig" verdient. Dann aber wendete sich das Blatt - und zwar deutlich: In den letzten vier, fünf Jahren vor ihrem kommerziellen Durchbruch, hätte sie mit ihren Auftritten auf der Straße sogar "an schlechten Tagen", wenn es geregnet habe, 3.000 bis 5.000 D-Mark am Tag eingenommen - und an guten Tagen sogar 20.000 bis 30.000 D-Mark, so Joey Kelly.
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Konto in der Schweiz: Joey Kelly packt aus
Diese Summen seien auch durch den Verkauf von Kassetten, LPs und CDs zusammengekommen. "Wir haben einen Umsatz gemacht im Jahr von bis zu 1,4 Millionen D-Mark", berichtet der 53-Jährige.
Und er verrät noch mehr: "Heute haue ich alles raus. Es ist eh alles verjährt und ich war noch klein: Wir hatten ein Schwarz-Konto in der Schweiz. Das ist noch nie erzählt worden."
Sie hätten unzählige Münzen in ihrem Hausboot in Köln aufbewahrt. "Wir haben wirklich so viel Geld gehabt", betont er. Die Münzen hätten sie in gelben Kisten der Post in einem alten Wassertank des Bootes gestapelt. "Über eine Million Mark nur in Münzen“, so Joey.
Eine Kiste habe etwa 40 bis 50 Kilo gewogen - und er sei es gewesen, die sie regelmäßig zur Bank gebracht habe. "Ich habe die alle rausgetragen, ich habe das genutzt als Training, jeden Tag fünf Stück", erinnert er sich. Dort sei das Geld dann gezählt worden.
"Geld verbrannt ohne Ende"
Als die Kelly Familiy mit dem Album "Over the Hump" im Jahr 1994 ihren großen Durchbruch hatte, seien die Einnahmen in die Höhe geschossen: "Wir haben einen Umsatz von 120 Millionen Mark im Jahr gemacht.“
In dieser Phase sei das Geld dann zum Teil auch verschwenderisch ausgegeben worden: „Man hat einen Privatjet bestellt für sechs, acht Leute. Und im Endeffekt sind zum Schluss nur zwei geflogen. Das Ding hat 30.000, 40.000 D-Mark gekostet. Also really: Geld verbrannt ohne Ende, crazy shit", unterstreicht Joey.
Auf die Frage, wie es ihm gelungen sei, trotz des riesigen Erfolges so bodenständig zu bleiben, antwortet er, dies liege zum einen an der Erfahrung, dass er zwölf Jahre lang bei den Auftritten der Kelly Family als Straßenmusiker mit einem Korb herumgegangen sei und Geld gesammelt habe. "Ich war Bettler", sagt er. "Wenn du das lange machst, weißt du auch in guten Zeiten: Bleib ein bisschen am Boden."
Joey Kelly: "Das Einzige, was mich gerettet hat, war der Sport"
Als der große Erfolg gekommen sei, seien viele seiner Geschwister "komplett durchgedreht", offenbart er. Er wolle aber keine Namen nennen. "Das Einzige, was mich gerettet hat, war der Sport, der Wettkampf." Er habe dort auch ein "gesundes Umfeld" an Menschen gehabt, von denen viele die Kelly Family kaum gekannt hätten.
Joey Kelly sorgt bereits seit vielen Jahren durch seine Teilnahme an Marathon-Läufen, Ultramarathons, Ironman-Wettbewerben und Wüstenläufen für Aufsehen und geht dabei immer wieder an seine Grenzen. Ende der 1990er Jahre übernahm er die Geschäftsführung der familieneigenen Firma Kel-Life GmbH und kennt sich deshalb in Sachen Finanzen bestens aus, was die Kelly Family angeht.
Auf eine erneute Tour mit der Kelly Family hätte Joey Kelly Lust. Er halte es für möglich, dass dies in den nächsten Jahren geschehen könnte. "Ich bin gerne dabei", sagt er.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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