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17 Jahre lang ein Ermittlerteam

Freundschaft am "Polizeiruf 110"-Set? So gut verstanden sich Wolfgang Winkler und Jaeckie Schwarz wirklich

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Die Schauspieler Wolfgang Winkler (l.) und Jaecki Schwarz ermittelten bis 2013 in 50 Fällen für den MDR-"Polizeiruf 110".

Bild: Panthermedia


17 Jahre lang waren sie vor der Kamera als Kriminalhauptkommissare Schmücke und Schneider im "Polizeiruf 110" ein Team. Aber wie war das Verhältnis der beiden Schauspieler Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler, der 2019 starb, privat?

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So verstanden sich die "Polizeiruf 110"-Stars Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler privat

In insgesamt 50 Fällen waren sie Seite an Seite für den MDR im Einsatz. Jaecki Schwarz spielte im "Polizeiruf 110" Kriminalhauptkommissar Herbert Schmücke, Wolfgang Winkler seinen Kollegen Herbert Schneider. Sie lösten ihre Fälle zwischen 1996 und 2013 in und um Halle. Im selben Jahr wurden die beiden Schauspieler auch mit dem Medien- und Publikumspreis "Goldene Henne" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Vor der Kamera waren sie ein eingeschworenes Team. Wie aber sah es dahinter aus? Kurz nach dem Tod von Wolfgang Winkler, der 2019 im Alter von 76 Jahren einem Krebsleiden erlag, sprach Jaecki Schwarz genau darüber mit der Zeitschrift "SuperIllu". Und er stellte klar: Die beiden verband auch eine enge Freundschaft.

Jaecki Schwarz über Wolfgang Winkler: "Ein echter Kumpel"

"Ich habe nicht nur einen Kollegen verloren, sondern auch und vor allem einen sehr guten Freund", sagte er. Seinen langjährigen "Polizeiruf 110"-Partner beschrieb er mit rührenden Worten: "Der Wolfgang war ein friedlicher, gemütlicher Mensch. Ein echter Kumpel. Wenn man so lange so eng zusammenarbeitet, dann kotzt man sich entweder an oder man liebt sich - und bei uns war es Liebe!"

Nur eine Stunde nach Winklers Tod sei er von dessen Familie informiert worden. Auch den Angehörigen seines Kollegen und Freundes habe er nahe gestanden, so Schwarz. "Ich habe ja keine eigene Familie und finde es daher so schön, in Wolfgangs Familie integriert zu sein", sagte er damals. "Wir sind oft zusammen in den Urlaub gefahren. Ich erinnere mich gern an Aufenthalte an der Ostsee oder in Tschechien."

Den Krebstod seines Freundes beschrieb er für diesen auch als erlösend. Es sei ihm glücklicherweise erspart geblieben, "lange an Maschinen angeschlossen zu sein". Als tröstlich beschrieb Schwarz zudem den Gedanken, dass sein Freund "für sich alles erreicht" habe und dass er eine tolle Familie hinterlasse mit "wunderbaren Kindern und bezaubernden Enkeln".


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