Ein Team setzt neue Bestmarke

Das waren die erfolgreichsten "Tatort"-Folgen des Jahres 2025

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von Julia W.

Bild: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON


Der "Tatort" bleibt auch 2025 ein Quotenereignis - doch während das Team Münster eine neue Bestmarke setzte, erlebt ein anderer TV-Ermittler einen unerwarteten Absturz.

Sonntagabend, 20.15 Uhr – für viele Zuschauer:innen ist dieser Termin weiterhin fest gesetzt. Auch im Jahr 2025 erwies sich der "Tatort" als verlässlicher Publikumsmagnet. Die Quoten zeigen allerdings deutlicher denn je, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Teams inzwischen sind.

Münster-"Tatort" an der Spitze

Unangefochten an der Spitze stand laut "Focus" erneut Münster. Der Fall "Fiderallala" erreichte im April mit 12,51 Millionen Zuschauer:innen und 42,5 Prozent Marktanteil den höchsten Wert des Jahres. Damit bestätigten Professor Boerne und Kommissar Thiel einmal mehr ihre Sonderstellung im "Tatort"-Kosmos. Gespielt werden die beiden von Jan Josef Liefers und Axel Prahl – ein Duo, das für viele Zuschauer:innen längst zum Pflichtprogramm geworden ist.

Dass es sich dabei nicht um einen Ausreißer handelte, zeigte Münster wenige Monate später erneut. Im Dezember lockte "Die Erfindung des Rades" noch einmal 11,63 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Mit einem Marktanteil von 42,6 Prozent erzielte die Folge sogar den höchsten Anteil in der Geschichte der Münsteraner "Tatorte".

Kölner "Tatort" landet auf Platz 3

Auf Rang drei landete 2025 Köln. Der Fall "Restschuld" kam bei seinem Sonntagstermin auf knapp 9,94 Millionen Zuschauer:innen und einen Marktanteil von mehr als 35 Prozent – solide Werte, die dem Team einen Platz auf dem Podium sicherten.

Tukur-"Tatort" fällt beim Publikum durch

Ganz anders fiel die Bilanz für einen anderen Ermittler aus. "Murot und der Elefant im Raum" entwickelte sich zum Quotenflop des Jahres. Mit lediglich 4,95 Millionen Zuschauer:innen rutschte die Folge sogar unter die Fünf-Millionen-Marke.

Für den von Ulrich Tukur gespielten Kommissar bedeutete das einen Tiefstand, wie er zuletzt 2022 bei einem Weihnachts-"Tatort" verzeichnet wurde.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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