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Sie geht fremd in "Makellos"

"Tatort"-Star Adele Neuhauser hatte ein "bisschen Bammel" vor Nackt-Szenen

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von teleschau

In "Makellos - Eine kurze Welle des Glücks" sucht Adele Neuhauser nach neuem erotischem Pepp in ihrem Leben.

Bild: BR/Bavaria Fiction GmbH/Jacqueline Krause-Burberg


Adele Neuhauser ging fremd. Und das gleich im doppelten Sinne. Erstens verließ sie für einen Film ihre "Tatort"-Rolle. Zweitens leistete sie sich darin ein amouröses Abenteuer. Davor hatte sie allerdings Bedenken.

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Als "Tatort"-Ermittlerin Bibi Fellner war Adele Neuhauser in ihren Fällen meist zugeknöpft. Im TV-Film zeigte sie dagegen sehr viel Haut. In "Makellos - Eine kurze Welle des Glücks" spielte sie die reife Frau Constanze, die nach einem Ausweg aus ihrer leidenschaftslosen Ehe sucht, um sich selbst wieder zu spüren. Sie tut das, indem sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem Callboy Ricardo (Manuel Rubey) einlässt.

Adele Neuhauser hatte keine Probleme mit der Rolle als ältere Frau, die sich einen jungen Lover sucht. Die 67-jährige Österreicherin liebt es, in ihren Rollen Tabus zu brechen. Eine Herausforderung waren für sie eher die freizügigen Szenen, wie sie im Interview mit der Medienagentur "teleschau" gestand. "Für mich war es keine leichte Aufgabe, mich da einfach hineinfallen zu lassen, denn ich hatte auch Bedenken."


Adele Neuhauser: "Ich bin keine herkömmliche Schönheit"

Diese Bedenken haben nichts mit dem Bild zu tun, das Adele Neuhauser selbst von sich hat. Sie ist so entspannt, dass sie sich selbst auch schon als "hässlich" oder "schräg" bezeichnete. Sie werde in der Film-Branche auch nicht auf Äußerlichkeiten oder das Alter reduziert. "Bei mir ist das nicht so, denn ich bin keine herkömmliche Schönheit. Man hat mich immer als kantige Charakterdarstellerin besetzt. Diese typischen weiblichen Attribute wurden bei mir selten angewandt. Dadurch musste ich mich mit meiner Hässlichkeit, Schrägheit, Wucht und Energie auseinandersetzen - und auch aushalten."

Die intimen Szenen wurden dennoch zur Herausforderung. Aber die Lösung war eine Frage der Kommunikation. Sie habe intensive Gespräche geführt "mit dem wunderbaren Regisseur Dirk Kummer, meinem großartigen Partner Manuel Rubey und dem Kameramann Axel Püringer. Wir legten genau fest, was wir zeigen und erzählen wollen."

Das Ergebnis, so Neuhauser im "teleschau"-Interview, sei "sehr poetisch und sinnlich geworden. Natürlich muss man ein bisschen Haut sehen, aber wir müssen nicht den gesamten Akt explizit zeigen, damit die Zuschauenden verstehen, was passiert. Trotzdem hatten wir großen Respekt vor diesen Szenen und ich auch ein bisschen Bammel, da ich in solchen Szenen nicht geübt bin und als Schauspielerin nur selten welche gespielt habe."

Deshalb sei sie dankbar für die Präsenz der Intimitäts-Coaches gewesen. "Viele Gespräche beruhigten mich schließlich. Die Coachin war auch am Set anwesend und achtete darauf, dass alles korrekt abläuft. Das Team war ebenfalls sehr respektvoll. Wenn es dann so weit ist, muss ich meine Scham ablegen, denn sonst hätten wir diese Szene gleich aussparen können."

Ihr besonderer Dank galt ihrem Drehpartner Manuel:

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Mit ihm fiel mir die Nähe nicht schwer, denn er ist ein sehr liebenswerter und charmanter Mensch. Es hätte mir nichts Besseres passieren können, als es mit ihm zu machen.

Adele Neuhauser

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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