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Trennung ohne böses Blut

"Tatort"-Star Udo Wachtveitl über die tiefe Freundschaft mit seiner Ex-Partnerin

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

:newstime

7 verblüffende "Tatort"-Fakten: Verbotene Folgen, Rekorde & Skandale

Videoclip • 07:07 Min • Ab 12


Fast 35 Jahre prägte Udo Wachtveitl als Kommissar Franz Leitmayr den Münchner "Tatort". Über sein Privatleben spricht der Schauspieler dagegen nur selten. Umso bemerkenswerter sind seine offenen Worte über die Trennung von seiner früheren Partnerin Lila Schulz.

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Udo Wachtveitl: Trotz Trennung enge Freundschaft mit Ex Lila Schulz und Patenonkel ihres Kindes

Der "Tatort"-Star Udo Wachtveitl und seine frühere Partnerin Lila Schulz sind bereits seit einiger Zeit kein Paar mehr, wie er in einem Interview mit der Zeitschrift "Das Neue Blatt" im vergangenen Jahr erklärte. Trotzdem beschreibt er ihr Verhältnis als ungewöhnlich eng. Sie habe inzwischen einen neuen Partner und ein Kind, dessen Patenonkel wiederum Wachtveitl sei. "Es wird schwer, ein süßeres Patenkind zu finden", so der Schauspieler.

Spannungen oder Verlegenheit, wie sie nach Trennungen entstehen können, gebe es nicht. Man sei schlicht befreundet geblieben, sagte er dem Magazin. Über sein Privatleben spricht Wachtveitl sonst nur selten. Dass er es hier tut und dabei so offen über eine beendete Beziehung berichtet, ist bereits ungewöhnlich für ihn.

Als das Interview stattfand, stand der 100. und letzte Fall des Münchner Ermittlerduos noch bevor. Inzwischen ist er Geschichte. Die Doppelfolge "Unvergänglich" wurde am Osterwochenende ausgestrahlt und mit ihr schieden Wachtveitl und sein langjähriger Kollege Miroslav Nemec nach 35 Jahren und 100 Episoden aus dem Dienst. Die beiden zählen damit zu den am längsten amtierenden Ermittlerteams in der Geschichte der beliebten ARD-Krimireihe.

"Tatort"-Star Udo Wachtveitl: Darum stieg er als Franz Leitmayr aus

Udo Wachtveitl hatte den Ausstieg schon Monate zuvor angekündigt. Aufhören wolle er lieber, solange die Leute den Abschied noch bedauerten, hatte er gegenüber der "Zeit" gesagt. Wie genau sich die Kommissare aus der Serie verabschieden würden, ließ er damals offen, betonte aber, dass beide auf große Dramatik verzichten und stattdessen als lebensbejahende Figuren in Erinnerung bleiben wollten. Genau das ist letztlich auch eingetreten: Der letzte Fall drehte sich um die Aufklärung eines Mordes, nicht um einen inszenierten Abgang der beiden Hauptfiguren.

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Mittlerweile steht die Nachfolge für das "Tatort"-Duo in München fest. Ferdinand Hofer, der zuvor jahrelang den TV-Assistenten Kalli Hammermann verkörperte, bildet jetzt gemeinsam mit Carlo Ljubek das neue Münchner Ermittlerduo. Ihr erster gemeinsamer Fall feierte Ende Juni beim Filmfest München seine Premiere.

Wer geglaubt hat, mit dem Finale an Ostern sei das letzte Wort zu Batic und Leitmayr beim "Tatort" gesprochen, wurde kürzlich eines Besseren belehrt. Nur drei Monate nach dem Abschied brachte Miroslav Nemec im Gespräch mit "Bunte" eine mögliche Rückkehr der Figuren ins Spiel: Über einen Gastauftritt sei schon einmal spekuliert worden, die Zeiten würden sich ändern, man werde sehen, was komme. Ob auch sein Kollege Udo Wachtveitl ein Comeback für denkbar hält, ist nicht bekannt, er selbst hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert. Die zuständige Redaktion des Bayerischen Rundfunks reagierte zurückhaltend, wollte ein solches Szenario aber auch nicht ausschließen. Aktuell sei nichts geplant, hieß es dort, man solle jedoch niemals nie sagen.

Fest steht: Wachtveitl und Nemec bleiben den Fans auch ohne ihre bekannten Kommissar-Rollen erhalten, im Frühjahr 2025 wurden beide mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten, dem "Blauen Panther" ausgezeichnet, im Mai 2026 würdigte sie zudem der Bayerische Rundfunk für ihre Verdienste um den "Tatort".


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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