zur Joyn Startseite

Es soll tragisch enden

Anita Eichhorn vor "Dahoam is Dahoam"-Aus? Sie wünscht sich den Serientod

Aktualisiert:

von Annalena Graudenz

Anita Eichhorn weiß schon jetzt, wie sie eines Tages die beliebte BR-Soap verlassen möchte.

Bild: IMAGO/Future Image


Für Soap-Darsteller:innen stellt sich irgendwann die Frage: Wie möchte ich eines Tages ausscheiden? Auch bei "Dahoam is Dahoam" setzen sich die Stars mit diesem Thema auseinander. Anita Eichhorn schließt ein tragisches Ende für ihre Figur nicht aus.

- Anzeige -
- Anzeige -

Ein Feierabend ohne "Dahoam is Dahoam"? Für viele Fans der bayerischen Vorabendserie kaum denkbar. Umso stärker fiebern sie mit den Figuren ihrer Lieblingsserie mit. Bei den Höhen, aber vor allem auch den Tiefen. Und die zeigen sich oft dann besonders drastisch, wenn ein Charakter die Serie verlässt. Auch für die Darsteller:innen hinter den Rollen ist dies oft ein emotionales Thema, bei dem jede:r ganz eigene Vorstellungen hat - und die könnten unterschiedlicher kaum sein.

Anita Eichhorn ist für dramatisches Ende

Seit Dezember 2021 steht Anita Eichhorn als Tina Brenner für "Dahoam is Dahoam" vor der Kamera. Knapp fünf Jahre nach ihrem Einstieg hat die Schauspielerin scheinbar eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie ihre Serienfigur eines Tages verabschiedet werden könnte.

"Wahrscheinlich der Serien-Tod, dass ich gut damit abschließen könnte", verriet sie der Münchner "Abendzeitung". Nicht viele Schauspieler:innen wählen diesen tragischen Exit, denn er bedeutet ein endgültiges Aus. Eine spätere Rückkehr bleibt somit ausgeschlossen.

Für Eichhorn wäre ein seichter Abgang keine passende Variante. "Ein Happy End gibt’s hier nicht für mich als Ende. Es wäre immer tragisch", erklärte sie überzeugt. Damit würde ihr Abschied aus Lansing vermutlich deutlich dramatischer ausfallen als bei Kolleg:innen, die sich lieber eine Hintertür offenhalten möchten.

"Dahoam is Dahoam"-Stars haben unterschiedliche Vorstellungen

Wie verschieden die Ideen und Wünsche über das eigene Serienende sind, zeigt auch der Blick auf einige ihrer Mitstreiter:innen. Brigitte Walbrun, die seit vielen Jahren als Rosi Kirchleitner zu sehen ist, möchte sich mit dem Thema lieber gar nicht beschäftigen. "Soweit denke ich gar nicht", sagte die 71-Jährige der Münchner "Abendzeitung".

Florian Stadler sieht die Sache ebenfalls deutlich weniger tragisch. Der 53-Jährige, der Thomas Winkler spielt, würde sich ein glückliches Ende wünschen. Der Grund liegt auf der Hand. Ein Happy End lässt die Möglichkeit offen, irgendwann noch einmal in die Serie zurückzukehren. Stadler kennt diese Situation bereits. Zwischen 2021 und 2025 legte er bei "Dahoam is Dahoam" eine längere Pause ein.

Auch Silke Popp möchte ihre Figur Uschi Kirchleitner keinesfalls sterben sehen. "Nein, bloß kein Serien-Tod", betonte sie. "Dann kann man ja nie mehr zurückkommen. Also, dann lieber ein Happy End."

- Anzeige -
- Anzeige -

Erst kürzlich starb eine beliebte Figur

Dass ein Serientod bei "Dahoam is Dahoam" tatsächlich endgültig sein kann, zeigte sich erst vor wenigen Monaten. Im April 2026 verabschiedete sich Ursula Erber aus der BR-Serie. Ihre Figur Theresa Brunner starb und kann damit nicht mehr nach Lansing zurückkehren.

Für Anita Eichhorn wäre genau dieses Szenario offenbar die bevorzugte Variante, sollte für Tina Brenner irgendwann tatsächlich Schluss sein. Aktuell deutet allerdings nichts darauf hin, dass die Schauspielerin die Serie verlassen muss. Fans können sie weiterhin im BR sehen. "Dahoam is Dahoam" läuft montags bis donnerstags um 19:30 Uhr.


Noch mehr Soaps auf Joyn:


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken

"Dahoam is Dahoam"-Aus? Anita Eichhorn spricht von Serientod