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Frühe Liebe

"Saarland-Krimi"-Kommissarin Olga von Luckwald gesteht: Sie war in Michael Ballack verknallt

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von teleschau

Von der Tochter in "Die Chefin" zur Kriminalhauptkommissarin in "Der Saarland-Krimi": Olga von Luckwald spielt mittlerweile auch harte Rollen. Hier muss sie als Ermittlerin Elisa Santori bei einem Verdächtigen die Schusswaffe ziehen.

Bild: SR/Manuela Meyer


In der neuen Reihe "Der Saarland-Krimi" spielt sie eine Afghanistan-erprobte Kriminalkommissarin. Ihre erste Filmrolle hatte Olga von Luckwald an der Seite von Hape Kerkeling. Die gebürtige Kölnerin im Porträt.

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Olga von Luckwald besuchte mit zwölf Jahren ihre ersten Schauspiel-Kurse und hatte schon in der Schulzeit erste Rollen in Film und TV. Doch nach ihrem Abitur im Jahr 2011 machte sie erst mal was ganz anderes. "Ich hab mir erst mal ein Jahr Zeit gelassen und überlegt: 'Was kommt mir noch in den Sinn, wenn ich aus dem System Schule raus bin? Was passiert eigentlich, wenn ich mich langweile?'", verriet sie 2021 im Podcast-Format "Shelfd".

Die in der Kölner Südstadt aufgewachsene Darstellerin bereiste zunächst die USA. Dann fing sie an, kleine Möbel zu bauen und machte ein Praktikum beim Schreiner. "Das fand ich so toll, dass ich überlegt habe, es zu meinem Beruf zu machen. Doch je mehr Abstand ich von der Schauspielerei hatte, desto mehr fehlte sie mir", wird sie auf "Filmportal.de" zitiert.

15 Jahre später ist Olga von Luckwald in der neuen Reihe "Der Saarland-Krimi" zu sehen. Als Kriminalkommissarin Elisa Santori ermittelt sie in der Pilotfolge "Bruder, Liebe, Tod" in einem Mordfall im Milieu eines Sozialprojekts für straffällige Jugendliche. Dieses leitet ihr Ex-Kollege Tayfun Can (Aram Arami). Der Fall hat es in sich und bringt selbst die Afghanistan-erprobte Ermittlerin an ihre Grenzen.

Olga von Luckwalds Wunsch als Kind: "Ein Scheitel wie James Bond"

Es war ihre Patentante, die Olga von Luckwald als Erste für die Schauspielerei begeisterte: Alexandra von Schwerin, zuletzt unter anderem in der Serie "Frühling" zu sehen, leitete damals die Kölner Kinder- und Jugend-Schauspielschule "Juniorhouse". "Sie hat mich damals eingeladen, an einem Kurs mit Gleichaltrigen teilzunehmen", so Luckwald. "Seitdem war der wöchentliche Theaterunterricht mein Hobby."

In der Phase schwärmte die junge Darstellerin von einem berühmten deutschen Fußballstar, wie sie in einem Interview mit dem "Kölner Express" verriet. Auf die Frage, wessen Poster an ihrer Kinderzimmerwand hingen, antwortete sie: "Da hing kein Idol, da stand nur ein Buch über Michael Ballack, in den ich mit 14 verknallt war." Schon viel früher war die kleine Olga verrückt nach dem Schauspieler Sean Connery. "In den hab ich mich schon mit sechs verknallt. Meine Mutter musste mir sogar die Haare kurz abschneiden, weil ich kurze Haare haben wollte, um mir einen Scheitel wie James Bond kämmen zu können."

An der Seite von Hape Kerkeling drehte sie "Ein Mann, ein Fjord"

2009 setzte die junge Kölnerin ihre erste Duftmarke: Sie verkörperte in der Kinokomödie "Ein Mann, ein Fjord" von und mit Hape Kerkeling die Tochter der Hauptfigur Norbert Krabbe, gespielt von Jürgen Tarrach. Weitere Einsätze, etwa in der "Tatort"-Episode "Altes Eisen" und im TV-Film "Dann kam Lucy", folgten.

Noch bevor Olga von Luckwald ab 2013 ihre Ausbildung an der Schauspielschule Bayerische Theaterakademie August Everding in München absolvierte, bekam sie eine dauerhafte Rolle in der TV-Serie "Die Chefin". Darin war sie von 2012 bis 2021 als Tochter der Kommissarin Vera Lanz (Katharina Böhm) zu sehen.

Auch in der ARD-Serie "Die Eifelpraxis" hatte die Schauspielerin eine wiederkehrende Rolle: Sie spielte von 2016 bis 2022 die Sprechstundenhilfe Anita Rabsal. Ein weiteres Standbein war ein festes Engagement am Kieler Theater von 2017 bis 2019.

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Hauptrolle in "Start the fck up"

Im Jahr 2021 hatte Olga von Luckwald die Hauptrolle in der Comedyserie "Start the fck up". Darin entwickelt sie als Hauptfigur Jana eine Social-Media-App, die als digitale Therapeutin anderen Menschen in seelischen Nöten hilft. Die Schauspielerin selbst ist indes lieber in der analogen Welt zu Hause. "Ich hadere wirklich und immer öfter mit vielen neuen Sachen", gesteht sie im "Kölner Express". "Es gibt jedes Jahr Tausende neue Laptops, neue Handys, neue Funktionen, neue Kameras - das ist mir zu viel." Sie habe zum Beispiel noch einen richtigen Kalender und fotografiere gerne analog.

Sie ist auch nicht der Typ, der sich nach den Dreharbeiten noch flugs eine Serie reinzieht. Ihr Rezept zum Runterkommen: viel schlafen, den Tag "wegduschen" oder eine Stunde Inlinern am Rhein. Ob sie das mit einem Partner macht, ist nicht bekannt. Ihren Beziehungsstatus hält Olga von Luckwald geheim.

Kein Geheimnis macht die Schauspielerin aus ihrer Sorge um den Klimawandel. "Das ist für mich Thema Nummer eins", erklärte sie 2021 in "Shelfd". Sie versucht, Flüge zu vermeiden und nimmt schon mal eine 14-stündige Zugfahrt in Kauf. Am Set hat sie stets ihr eigenes Besteck dabei. Sie möchte inspirieren, "im besten Falle ohne erhobenen Zeigefinger".

"Der Saarland-Krimi - Bruder, Liebe, Tod" läuft am Donnerstag, dem 30. April, um 20.15 Uhr im Ersten. Zur selben Zeit ist der Krimi im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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