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Plot-Twist zum Schluss

"The Black Phone": Das Ende des Horrorfilms erklärt

Veröffentlicht:

von Rebecca Niebusch

Wer war am Telefon im Keller des "Greifers" (Ethan Hawke)? Wir erklären die Handlung und das Ende von "The Black Phone".

Bild: Universal Studios/Adobe Stock/ytemha34/eyewave


Es ist der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind: Ein maskierter Mann lauert Kindern am helllichten Tag auf und entführt sie in seinem Van. Doch ein Junge versucht, zu entkommen. Was das Ende des Horrorfilms "The Black Phone" wirklich zu bedeuten hat.

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Nach seinem Erfolg mit "Sinister" landete Regisseur Scott Derickson mit "The Black Phone" im Jahr 2022 wieder einen Horror-Hit. Wer Dericksons Filme kennt, weiß: Hinter dem Grusel steckt oft eine vielschichtige Handlung, die sich erst am Ende des Films zusammenpuzzlen lässt. Werfen wir also nochmal einen genaueren Blick auf den finalen Twist von "The Black Phone".

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Darum geht es in "The Black Phone"

1978 in einer Kleinstadt in der Vorstadt von Denver in den USA. Der "Greifer " ("The Purge"-Star Ethan Hawke) hat den 13-jährigen Finney Shaw (Mason Thames) entführt und hält ihn in seinem Keller gefangen. Dort findet Finney ein Telefon, das jedes Mal klingelt, wenn der "Greifer" nicht in der Nähe ist. Am anderen Ende hört Finney Kinderstimmen. Schnell stellt sich heraus: Es sind die Jungen, die zuvor von dem maskierten Mann entführt und getötet worden sind.

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Die Geister geben Finney Tipps, wie er entkommen kann. Ob Finney wirklich Stimmen hört, oder ob das Ganze aus der übernatürlichen Begabung seiner Schwester Gwen (Madeleine McGraw) resultiert, lässt der Film offen. Doch eine der Visionen seiner Schwester führt die Polizei zu einem Haus mit der Nummer 7741: Gwen glaubt, dass Finney dort gefangen ist, da ihr diese Zahl von den Geistern der verstorbenen Entführungsopfer übermittelt wurde.


Das bedeutet der finale Twist des Films

Dann der Schock: Es ist das falsche Haus. Von Finney findet sich keine Spur.

Währenddessen ist der Junge im Verlies auf sich allein gestellt. Doch er ist nicht hilflos: Mithilfe der gesammelten Tipps der Geisterkinder lockt er den "Greifer" in eine präparierte Fallgrube und lenkt dessen Wachhund mit Fleisch ab. Dann schlägt Finney mit dem beschwerten Telefonhörer zu und bricht dem Entführer das Genick.

Schließlich tritt Finney verletzt aus dem Haus. Seine Schwester und die Polizei sehen ihn. Sie waren beim Haus genau gegenüber! Doch warum führte Gwens Vision zum falschen Gebäude? Die Erklärung liegt im Blickwinkel: Die toten Jungen konnten aus ihrem Kellerverlies durch ein kleines Fenster immer nur auf das Haus auf der anderen Straßenseite schauen. Da Gwen die Erinnerungen der Geister empfangen hat, sah sie genau diesen Ausblick.

Im Haus Nummer 7741 findet die Polizei schließlich die vergrabenen Leichen der früheren Opfer. Finney war die ganze Zeit im Haus gegenüber eingesperrt. Hätte er den Mörder nicht selbst getötet, wäre die Rettung zu spät gekommen.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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