31 Jahre nach dem Dreh
"12 Monkeys"-Nebendarsteller: So viel Geld verdient er noch heute mit dem Brad-Pitt-Film
Aktualisiert:
von Annalena GraudenzBruce Willis und Brad Pitt in dem Thriller "12 Monkeys"
Bild: IMAGO / Allstar
In Hollywood eine Rolle zu ergattern, kann sich auch rund drei Jahrzehnte später noch auszahlen. Schauspieler Thomas Roy hat gerade spannende Einblicke gewährt und verraten, wie viel er heute noch mit seinem kurzen Auftritt in "12 Monkeys" verdient.
Wer an erfolgreiche Blockbuster aus der Traumfabrik denkt, denkt an Schauspieler, die in Saus und Braus leben und Millionen scheffeln. Für einige Filmgrößen gilt das durchaus. Einer von ihnen ist Mega-Star Brad Pitt, der für "12 Monkeys" 1995 seinen ersten Golden Globe als "bester Nebendarsteller" gewann.
Spannender Einblick ins Filmgeschäft
Ein anderer Nebendarsteller des Films, Thomas Roy, hat eine sehr viel kleinere Rolle gespielt und vermutlich auch sehr viel weniger Geld mit dem Film verdient. Doch auch wenn ihm der Science-Fiction-Film keine Reichtümer eingebracht hat, verdient er bis heute an der Produktion. Gerade hat der Darsteller auf der Social-Media-Plattform Threads ein Foto seiner aktuellen Tantiemen-Abrechnung veröffentlicht.
Ganze 31 Jahre ist es her, dass "12 Monkeys" lief und trotzdem bekommen die Mitwirkenden bis heute Geld. Thomas Roy spielte in der Produktion von Regisseur Terry Gilliam einen Straßenprediger, der in einer kurzen Szene apokalyptische Bibelverse zitiert. Keine große Rolle und trotzdem erhält Roy bis heute sogenannte "Residuals", also Nachvergütungen für Ausstrahlungen und Verwertungen des Films.
So viel verdient Thomas Roy 31 Jahre nach "12 Monkeys" mit dem Film.
Bild: Thread @thomasroy_actor
85,95 US-Dollar für einen Oscar-nominierten Film
Denn, wann immer ein Film im Fernsehen oder auf einer Streaming-Plattform läuft, kommen neue Beträge zusammen – wenn auch keine großen Gelder. Mit der veröffentlichen Abrechnung zeigt Thomas Roy spannende und ehrliche Einblicke, die wir so sonst selten bekommen. Ganze 85,95 US-Dollar (entspricht zirka 74 Euro) erhält der Schauspieler 31 Jahre nach Erstausstrahlung pro Jahr. Die Summe setzt sich aus verschiedenen Einnahmequellen zusammen, die mit der heutigen Verwertung des Films zusammenhängen.
Den größten Anteil macht laut Dokument eine Zahlung für Free-TV-Ausstrahlungen aus, nämlich 35,97 US-Dollar (zirka 31 Euro). Weitere Einnahmen stammen unter anderem aus Pay-TV (25,86 Dollar, entspricht zirka 22 Euro) oder digitalen Angeboten (13,43 Dollar, entspricht zirka 12 Euro). Dazu kommen kleinere Beträge aus weiteren Verwertungsformen. Zusammengenommen ergibt sich so eine Abrechnung, die zeigt, wie viele Kanäle ein Filmklassiker im Laufe der Jahre durchläuft – und was die Schauspieler:innen auch drei Jahrzehnte später noch einnehmen können.
Thomas Roy selbst freut sich scheinbar auch über den überschaubaren Betrag. "The gift that keeps on giving. 1995, with Bruce Willis, Brad Pitt, Madeline Stowe and me", schreibt er zu dem Foto. Was auf Deutsch bedeutet: Das Geschenk, das immer weiter etwas abwirft. 1995 – mit Bruce Willis, Brad Pitt, Madeleine Stowe und mir.
Ein echter Filmklassiker: "12 Monkeys"
Wer dazu beitragen möchte, dass Thomas Roy und seine Kolleg:innen sich weiterhin über regelmäßige Einnahmen freuen können, kann den Film natürlich auch heute noch schauen. Und so viel sei gesagt: Es lohnt sich. Der Science-Fiction-Thriller "12 Monkeys" glänzt mit einer Spitzenbesetzung mit den damals noch recht jungen Schauspieler:innen Bruce Willis und Brad Pitt, sowie Madeleine Stowe.
Die Geschichte beginnt im Jahr 2035: Eine verheerende Virus-Epidemie hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht, die wenigen Überlebenden haben sich unter der Erdoberfläche zurückgezogen. Der Strafgefangene James Cole (Bruce Willis) erhält die Möglichkeit, gegen Strafmilderung in die Vergangenheit zu reisen, um den Ursprung der Katastrophe zu finden. Das mehrfach ausgezeichnete und vielfach nominierte Werk hat auch 31 Jahre nach seiner Verfilmung von seiner Aktualität nichts eingebüßt.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
Mehr entdecken

Abschied
Annett Renneberg: Mit einem Gedicht erinnert sie an Uwe Kockisch

Filmreifes Fußball-Fieber
WM 2026 startet: Steven Gätjen setzt auf legendäre Kinohelden für sein Traum-Team

Porträt
Tom Schilling: Vom Schulhof-Talent zu einem der gefragtesten Schauspieler Deutschlands wurde

Dieses Jahr wurde er 80
Wie "Polizeiruf 110"-Star Jaecki Schwarz in den 60er-Jahren aussah

Der gebürtige Wiener im Porträt
Nicholas Ofczarek: Mit dieser Schauspielerin hat er eine Tochter

Er ist zurück
"Vernau": Das sagt Jan Josef Liefers über sein ZDF-Comeback

"Finanzamt und ich sind beste Freunde"
Nach "The Hunt": So viel hat Serkan Yavuz mit Reality-Shows verdient
Held mit Herz und Humor
Leonard Lansink: Wie er die Frau seines Lebens kennenlernte

Specials und Best-ofs
"Riverboat", "3 nach 9": So überbrücken ARD-Sender die Sommerpause