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So geht es für ihre Freundschaft weiter

Antoine Monot jr. und Wanja Mues bleiben ein Team – auch nach "Ein Fall für zwei"

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Wanja Mues (l.) und Antoine Monot jr. sind ein eingespieltes Team – privat und beruflich.

Bild: picture alliance/dpa | Helmut Fricke


Nach 13 Staffeln als Benni Hornberg und Leo Oswald heißt es nächstes Jahr für die Darsteller Antoine Monot jr. und Wanja Mues Abschied nehmen. "Ein Fall für zwei" endet, doch das gilt weder für ihre Freundschaft, noch für die Zusammenarbeit. Jetzt sprechen sie über ihr neues Projekt.

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"Also den Benni 13 Jahre zu spielen, ist in dem Beruf eine Ausnahme und nicht die Regel", erklärt Antoine Monot jr. dem ZDF-Magazin "Hallo Deutschland". "Von daher war mir auch immer klar, irgendwann wird es enden." Dieser Moment rückt langsam, aber sicher näher. Nach Staffel 13, die im kommenden Jahr ausgestrahlt werden soll, ist die Geschichte von Rechtsanwalt Benni Hornberg und Privatermittler Leo Oswald auserzählt. Auch wenn Monot gern noch drei, vier Jahre länger in seiner Rolle geblieben wäre.

Das große Finale wird mit einem Spielfilm gekrönt

Für seinen Kollegen und Serien-Partner Wanja Mues war es hingegen der richtige Moment für den Abschied. "Ich bin sehr froh, dass wir auf der Höhe aussteigen und nicht bei der Talfahrt", erklärt er. Die Krimiserie laufe derzeit noch immer hervorragend, deshalb könne man guten Gewissens sagen, das man "was Schönes hinterlassen" habe.

Zum Abschluss der Reihe ist ein 90-minütiger Film geplant. Und der soll für Wanja vor allem eines sein: ein würdiger Abschied. "Es sollte keiner sterben, es sollte nicht ein Ende-Ende sein", sagt er. Statt eines dramatischen Schlussstrichs könnte er sich eher vorstellen, dass die beiden Hauptfiguren in den Sonnenuntergang reiten. "So Lucky-Luke-Style." Oder eben mit dem Hautboot davonfahren.

Während für "Ein Fall für zwei" der letzte Vorhang ganz langsam näherrückt, läuft das nächste gemeinsame Projekt bereits seit 2025. Die beiden Schauspieler bringen das Live-Hörspiel "Pater Braun" auf die Theaterbühne und touren damit durch Deutschland und die Schweiz.

Vom TV-Duo auf die Theaterbühne

In dem Stück erzählen sie zwei Fälle. Eine Kurzgeschichte führt auf eine Verfolgungsjagd durch London, die zweite spielt in einem kleinen Dorf in England. Auch, wenn beide in England spielen, sollen sie sich deutlich unterscheiden. "Ganz andere Thematik, ganz anderes Feeling", beschreibt es Monot.

Mehr als 50 Vorstellungen sind bereits geplant. Über eineinhalb Jahre werden sich die Kollegen deshalb regelmäßig wiedersehen, zusammen auf der Bühne stehen und die gemeinsame Arbeit genießen. Dass ihre Freundschaft auch ohne Serien-Dreh bestehen wird, steht für beide außer Frage. Mues ist erst vor wenigen Wochen in die Nähe von München gezogen. "Wir werden uns nicht aus den Augen verlieren, die Freundschaft wird bestehen bleiben, aber es ist natürlich schon was anderes, wenn man dann auch intensiv zusammen arbeitet", so Mues.

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Das hat Monots Partnerin mit dem neuen Projekt zu tun

Dass Antoine Monot jr. und Wanja Mues regelmäßig mit "Pater Braun" gemeinsam auf der Bühne stehen, hat auch etwas mit Monots langjähriger Partnerin Stefanie Sick zu tun. Die beiden "Ein Fall für zwei"-Ermittler erzählen im ZDF-Interview, dass Sick maßgeblich an der Entstehung des Stücks beteiligt war. Sie verantwortet die künstlerische Leitung und Produktion.

Kennengelernt haben sich Monot und Sick bereits 1998 bei Dreharbeiten. Er habe sie direkt "ganz toll" gefunden, doch sie wollte ihm nicht einmal ihre Nummer geben. Drei Wochen später drehten die beiden zufällig noch einmal miteinander. Monot jr. bekam schließlich doch noch Sicks Nummer. "Dann sind wir beste Freunde geworden und viele, viele Jahre später ein Paar", erinnert sich Monot. Sie seien auch heute noch beste Freunde, betont der Schauspieler.

Auch Wanja Mues kann die besondere Verbindung des Paares bestätigen. Wenn er die beiden zusammen erlebe, sei sofort spürbar, wie vertraut und liebevoll ihr Umgang sei. "Das ist immer auch mit sehr viel Spaß und Lachen verbunden. Ihr habt den gleichen Humor", so Mues zu seinem Kollegen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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