Rückblick auf wilde Zeiten
Heiner Lauterbach schaut zurück: "Wir haben schon wahnsinnig viel gefeiert"
Aktualisiert:
von BuzzwooHeiner Lauterbach über frühere Partyjahre.
Bild: picture alliance / ABBfoto
In der NDR-Talkshow "DAS! Rote Sofa" blickt Heiner Lauterbach auf seine wilden Jahre zurück und erklärt, warum er dem alten Lifestyle nicht nachtrauert.
Heiner Lauterbach (72) spricht bemerkenswert selbstkritisch über die Schattenseiten seiner früheren Jahre. Der Schauspieler, der ab dem 26. Februar im Kinofilm "Ein fast perfekter Antrag" an der Seite von Iris Berben (75) zu sehen ist, blickt inzwischen kritisch auf seine Exzesse.
Er habe damals "relativ viel getrunken", räumt der gebürtige Kölner ein. Heute hingegen sei er seit Jahren "clean", wie er im Gespräch erzählt. Mit einem Lächeln erinnert er sich: "Wir haben schon wahnsinnig viel gefeiert."
Auf die Frage, wie viel Motivation nötig sei, um abstinent zu bleiben, macht Lauterbach deutlich: "Man muss zunächst mal aufhören, das ist das größere Problem."
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Filmteam als "Kontaktbörse"
Die ausschweifenden Nächte blieben nicht ohne Auswirkungen auf das Set-Leben. "Da waren große Fluktuationen auf den Hotelfluren, nachts", berichtete er schmunzelnd. Ein Filmteam sei für ihn und seine Kolleg:innen früher "wie eine Kontaktbörse" gewesen.
Heute beobachte er eine ganz andere Branche: "Man kriegt kaum noch mit, dass da irgendjemand was mit irgendeinem anfängt, in so einem Filmteam", erklärte er. Auch der Alkoholkonsum sei deutlich zurückgegangen. Wehmütig klingt er dabei nicht: "Es war wilder, aber ob das besser war, weiß ich nicht."
"Lachen ist immer schön"
Besonders beeindruckt zeigt sich Lauterbach von der jungen Generation. "Wenn ich meine jungen Kollegen sehe, wie stringent die ihre Karriere verfolgen, wie gradlinig sie ihren Weg gehen und wie diszipliniert. Das war natürlich bei uns komplett anders."
Trotz aller Veränderungen bleibt für ihn eines zentral: "Man muss natürlich sehen, dass man auch ein bisschen Spaß hat im Leben." Alkohol oder Drogen brauche es dafür nicht. Sein Fazit klingt gelassen: "Lachen ist immer schön."
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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