Deutsche Schauspiel-Ikone
Veronica Ferres früher: So sehr hat sich die Schauspielerin im Laufe ihrer Karriere verändert
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von Johanna GrauthoffVeronica Ferres feiert am 10. Juni ihren 61. Geburtstag.
Bild: APress International
Seit fast 40 Jahren steht Veronica Ferres vor der Kamera: In dieser Zeit hat sie nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern sich auch optisch deutlich verändert. Wir werfen einen Blick auf ihre beeindruckende Entwicklung.
Vom Landei zur Leinwandgröße
Geboren 1965 in Solingen, wuchs Veronica Ferres - mit bürgerlichem Namen Veronika Maria Cäcilia Ferres - gemeinsam mit ihren Brüdern auf dem elterlichen Hof auf. Sie half oft mit, stand aber als Jugendliche bereits auf der Bühne ihrer Schultheatergruppe. Der Wunsch, Schauspielerin zu werden, war schon früh präsent.
Ein Bild aus ihrer Jugend hat sie auf ihrem Instagram-Account @veronicaferres veröffentlicht:
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Zwölf Absagen - und der unbedingte Wille
Für die Tochter eines Kartoffelhändlers war finanzielle Unterstützung durch die Eltern keine Selbstverständlichkeit. Daher musste sich Veronica ihren beruflichen Weg eigenständig erarbeiten. Dass sie Schauspielerin werden wollte, stand schon früh für sie fest.
Der Einstieg in die Schauspielwelt gestaltete sich allerdings holpriger als gedacht: Gleich zwölf Mal wurde Ferres an Schauspielschulen abgelehnt wegen ihrer Körpergröße von 1,78 m.
Trotz dieser Rückschläge ließ sie sich nicht entmutigen. Sie nahm privaten Unterricht und absolvierte schließlich ihre Ausbildung in Wien. Rückblickend schaut die Schauspielerin aber positiv auf die Situation:
Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich so geformt und zu der starken Frau gemacht, die ich heute bin.
Seit den 80ern im Rampenlicht
Schon 1987 stand sie mit 22 Jahren für ihren ersten Kinofilm "Die Unsichtbaren" vor der Kamera. Was anfangs noch unscheinbar begann, wurde schon bald zum Start einer steilen Karriere.
Nach ersten kleinen Rollen im Fernsehen und Auftritten in Formaten wie "Tatort" nahm ihre Karriere Anfang der 90er-Jahre Fahrt auf. Es folgten zahlreiche Produktionen, darunter der Erfolgsfilm "Schtonk!", der ihr größere Aufmerksamkeit einbrachte. Der endgültige Durchbruch gelang ihr jedoch 1996 mit "Das Superweib". In der Rolle der Franziska Herr-Gross begeisterte sie als starke Frau, die sich aus einer unglücklichen Ehe befreit.
Plötzlich war Veronica Ferres aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken und hat bis heute in zahlreichen Film- und TV-Produktionen mitgespielt.
Der Look von damals: Natürlich und unverkennbar
In ihren frühen Jahren fiel Veronica Ferres vor allem durch ihre natürliche Ausstrahlung auf. Lange blonde Haare, ein frischer Look und eine gewisse Unbeschwertheit prägten ihr Erscheinungsbild.
Gerade in den 90ern verkörperte sie häufig selbstbewusste Frauenfiguren und wurde damit schnell zum Publikumsliebling. Ihr Stil wirkte dabei stehts nahbar und authentisch.
In "Tatort: Alles Palermo" spielen Andreas Giebel und Veronica Ferres 1993 mit.
Bild: United Archives
Patchwork-Alltag hält sie fit
Auch privat hat Veronica Ferres ihr Glück gefunden. Nach der gescheiterten Ehe mit Filmproduzent Martin Krug, aus der auch ihre Tochter Lilly stammt, ist sie seit 2014 mit dem Unternehmer Carsten Maschmeyer verheiratet.
Heute lebt sie in einer Patchwork-Familie mit vier Kindern, die mittlerweile alle schon erwachsen sind.
Das hält wahnsinnig fit. Ich liebe es, mit meinen Kindern Sport zu machen.
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Älterwerden? Für sie kein Thema
Mit dem Altern geht Veronica Ferres entspannt um und strahlt heute mehr Zufriedenheit aus denn je. Statt sich unter Druck zu setzen, genießt sie ihr Leben bewusster und sieht das Älterwerden als Gewinn.
Ich habe eine tiefe Gelassenheit und unglaubliche Lebensfreude gefunden, wie ich sie mir mit 20, 30 und 40 nicht hätte vorstellen können.
Sie lebe viel mehr im Augenblick und setze dabei ganz bewusst auf Authentizität und Natürlichkeit. Schönheitseingriffe wie Faceliftings oder Botox kämen für sie nicht infrage. "Ich sehe das als Grundbedingung für meinen Beruf. Ich möchte meine Stirn runzeln können, wenn die Frau, die ich spiele, Zweifel oder Ängste hat", so Ferres weiter im "Bild"-Interview. Ein Lebensmotto begleitet sie dabei bis heute - unabhängig vom Alter:
Sei frech, wild und unabhängig. Und das jeden Tag.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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