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Heute im ARD-Livestream auf Joyn

Das sind die Ex-Partner von "Eine Nacht in Bangkok"-Star Désirée Nosbusch

Aktualisiert:

von teleschau

Désirée Nosbusch und der Filmkomponist Harald Kloser waren 15 Jahre verheiratet.

Bild: APress


Désirée Nosbusch hat schon viele Bühnen erobert: als Moderatorin, Schauspielerin, Musikerin und Regisseurin. Ihre Karriere begann früh - mit nur zwölf Jahren im Radio. Heute Abend ist sie in dem Drama "Eine Nacht in Bangkok" im Ersten zu sehen. Hier erfährst du alles wichtige über ihre Karriere, ihre Ex-Partner und ihre Kinder.

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"Endlich noch nicht angekommen" lautet der Titel ihrer 2022 erschienenen Biografie. In der Tat war "Eine Nacht in Bangkok"-Star Désirée Nosbusch schon immer schwer unterwegs. "Stehen bleiben ist etwas, was mir Angst macht im Leben", gestand sie vor zwei Jahren in der TV-Sendung "Willkommen Österreich".

Wer seine Jugendzeit in den späten 1970er-Jahren hat, erinnert sich noch lebhaft an die Anfänge ihrer Karriere. Gemeinsam mit Anke Engelke mischte die heute 61-Jährige die männerdominierte Welt der Moderation auf. Sendungen wie "Hits von der Schulbank" (1980) oder "Musik-Box" (1982) waren beliebte Alternativen zu den Platzhirschen "Hitparade" mit Dieter Thomas Heck und "Disco" mit Ilja Richter.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Désirée Nosbusch schon längst Erfahrung am Mikrofon gesammelt. Und zwar im Radioprogramm von RTL.


Désirée Nosbuschs erster Job: Interview mit "Winnetou"

Geboren und aufgewachsen in Esch, einer Arbeiterstadt im Großherzogtum Luxemburg, war für sie an Glanz und Glamour noch nicht zu denken. Im Gegenteil: Die Tochter eines Lkw-Fahrers und einer italienischen Schneiderin erfuhr in der Schule das, was man heute Mobbing und Rassismus nennt. "Ich habe mir Sprüche anhören müssen wie: 'Das, was ihr zu Hause fresst, geben wir unseren Schweinen'", verriet Nosbusch in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine Anspielung auf Polenta, einen Brei aus Maisgrieß, der in Norditalien gegessen wird.

Doch die junge Désirée ging unbeirrt ihren Weg. Mit zwölf Jahren hörte sie im Radio eine deutschsprachige Kindersendung auf RTL und war fasziniert. Schließlich nahm sie ihren Mut zusammen und rief beim Sender an. Nach einem Casting bekam sie einige Wochen später das Angebot, Pierre Brice zu interviewen. "Ich war dann völlig enttäuscht, denn er kam im Anzug. Ich dachte nur: Wo ist mein Winnetou?", erzählt sie heute lachend. Der Anfang war für die selbstbewusste Jugendliche indes gemacht. Wobei sie bei dem Begriff zögert. "Selbstbewusst" würde es gar nicht treffen, sagt sie. Sie sei aber "irre neugierig" gewesen und "ich wusste immer: Ich muss hier raus!"

In dieser Phase besuchte sie in Luxemburg ein klassisches Musikkonservatorium. Fünf Jahre Musiklehre und Klavierunterricht. Doch "ich hatte weder genug Ambition noch wirklich das Talent zu einer großen Pianistin", räumte Désirée in einem Interview mit der "Teleschau" ein. Ihre Liebe gehörte schon damals der Schauspielerei. Im Spielfilm "Nach Mitternacht" feierte sie 1981 ihr Kinodebüt.

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Mit 16 Jahren moderierte Désirée Nosbusch bereits mehrere Musik-Shows.

Bild: picture alliance/United Archives


Morddrohungen und Fernsehverbot, weil sie Haltung zeigte

Im selben Jahr sorgte ihr Auftritt in der ARD-Spielshow "Auf los geht's los" für Aufsehen. Eine anwesende Anwärterin auf eine Beamtenlaufbahn war wegen Übergewichts abgelehnt worden. Moderator Joachim Fuchsberger gelang es, den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß ans Telefon zu bekommen. Der selbst keineswegs leichtgewichtige Politiker legte der jungen Frau nahe, erst mal abzunehmen. Das wollte Désirée Nosbusch so nicht stehen lassen. "Irgendwie finde ich das alles sehr blöd", sagte sie und kritisierte Strauß für dessen Aussagen. Die Folge: "Zwei Jahre Fernsehverbot und über 200 Morddrohungen", wie sie in "Willkommen Österreich" verrät. Über Nacht sei sie Persona non grata gewesen.

Als sie sich in einer späteren Ausgabe der Show auf Anraten von Fuchsberger öffentlich entschuldigte, war nach außen alles gut, doch nicht in ihr. Sie spürte, dass "ich mich selbst ein bisschen verloren habe". Sie wollte geliebt werden und wurde sich dadurch untreu. Ihre Rettung sei der Umzug nach New York gewesen. Mit 17. "Ich wollte irgendwo hin, wo mich keiner kennt." Damals war sie in einer Beziehung mit ihrem 26 Jahre älteren Manager Georg Bossert.

Eurovision, Krimiserien: Désirée Nosbusch blieb präsent

Während sie auf dem Musiksender MTV unter dem Namen Désirée Becker weiter als VJane tätig war, absolvierte die Luxemburgerin in New York eine Schauspielausbildung. Hierzulande war sie jedoch nach wie vor präsent. So moderierte sie 1984 den "Eurovision Song Contest" und war unter anderem im "Ein Fall für zwei"-Dreiteiler "Morgengrauen" zu sehen.


Ist Désirée Nosbusch in einer Beziehung?

Auf dem internationalen Parkett hilft Désirée ihre Sprachbegabung: Sie beherrscht neben Luxemburgisch und Deutsch auch Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch. Für ihre Rolle im Film "Blutholz" aus dem Jahr 2023 lernte sie sogar Rumänisch. Im Jahr darauf folgte ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere: ihr Debüt als Regisseurin im Film "Poison - Eine Liebesgeschichte". Die ersten drei Tage der Dreharbeiten seien indes die Hölle gewesen, gesteht Nosbusch. "Die Frage war stets: Wie kann ich mich übergeben, ohne dass es einer mitkriegt?" Sie sei extrem nervös gewesen.

Privat folgte auf ihre turbulente Beziehung mit ihrem Manager Georg Bossert - rückblickend sprach sie in einem Podcast des Magazins "Donna" von Unterdrückung und Missbrauch - die Ehe mit dem österreichischen Filmkomponisten Harald Kloser. Mit ihm war sie von 1991 bis 2006 verheiratet, gemeinsam haben sie einen Sohn und eine Tochter. Beide sind in der Musikbranche tätig. "Das Talent haben sie von ihrem Vater", sagt Désirée Nosbusch.

Erster Ehemann bleibt Nosbuschs große Liebe

2018 heiratete sie den Kameramann Tom Alexander Bierbaumer. Doch auch diese zweite Ehe sollte nicht für immer sein. Im Podcast von Marlene Lufen "M wie Marlene" bestätigte sie im Februar 2026 das Ehe-Aus und betonte, aktuell nicht auf der Suche zu sein.

Über ihre erste Ehe mit Harald Kloser sagte der Star aus "Eine Nacht in Bangkok" zu Marlene Lufen: "Das ist immer noch meine große Liebe. Das ist immer noch der einzige Vater, den ich mir wünschen würde für meine Kinder." Nosbusch erklärte, dass es damals keinen wirklichen Grund für die Trennung gegeben habe, sondern man sich einfach verloren habe. Nach der Trennung hatte sie einst gar Hoffnung auf ein Liebescomeback: "Ich habe dann immer noch so gedacht, irgendwann im Alter haut es wieder hin!" Doch dann habe er abermals geheiratet und ein weiteres Kind bekommen. "Da muss man dann sagen: Das war's!"

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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