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Schauspielerin im Porträt

ARD-Star Ina Paule Klinks Partner ist der Regisseur des "Zürich-Krimis"

Aktualisiert:

von teleschau

Ina Paule Klink wirkt seit fast 30 Jahren als Schauspielerin und hat drei Soloalben veröffentlicht.

Bild: 2021 Getty Images/Andreas Rentz


Sie wollte als Kind Polizistin werden, hatte mit 16 ihre erste Filmrolle und spielte 20 Jahre lang in der Krimiserie "Wilsberg". Ihren Partner lernte Ina Paule Klink bei der Arbeit am "Zürich-Krimi" kennen.

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Am 21. Mai ist Ina Paule Klink im Zürich-Krimi "Borchert und die Stadt in Angst (1)" zu sehen. Teil 2 gibt es eine Woche später am 28. Mai. In der ARD-Reihe spielt sie seit 2016 die Anwältin Dominique Kuster.

Beziehung: Roland Suso Richter ist der Mann an ihrer Seite

Dabei gibt es eine besondere Verbindung zu ihrem Privatleben. Ihr Partner ist nämlich seit 2020 der Regisseur Roland Suso Richter, der auch die "Zürich-Krimis" dreht.

In einem Interview mit Bunte berichtete sie 2022 vom Start der Beziehung: "Zwischen Roland und mir war es auch nicht Liebe auf den ersten Blick. Wir mochten uns, er hat eine Menge Humor und durch das gemeinsame Arbeiten entstand langsam eine große Nähe und Sympathie zwischen uns."

Irgendwann habe es dann aber gefunkt, wie sie in dem Interview weiter erzählte: "Aber irgendwann war klar, dass wir unsere Gefühle nicht weiter ignorieren können und wollen. Wir haben uns total verliebt."

Mit ihrem Partner schippert Klink gerne auf einem Boot über den Wannsee. Wenn sie nicht gerade Cello lernt, Motorrad fährt oder auf ihrem Holsteiner Wallach "Pummel" reitet - langweilig wird es der Schauspielerin offenbar nie.

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Im Januar 2026 waren Roland Suso Richter und Ina Paule Klink gemeinsam bei der Verleihung des 47. Bayerischen Filmpreises.

Bild: IMAGO/Future Image


Ihre größte Leidenschaft ist nicht das Schauspiel

Wir kennen sie als Steffi Körte in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und als Alex Holtkamp in der ZDF-Serie "Wilsberg". Seit fast 30 Jahren ist die 45-Jährige als Schauspielerin unterwegs. Kaum zu glauben, dass ihre eigentliche Leidenschaft woanders liegt.

"Mir war relativ früh klar, dass ich auf die Bühne muss", erklärte Ina Paule Klink im August 2025 im Podcast von "Schlagerradio". Da hatte sie gerade ihr drittes Soloalbum "vertraulich" veröffentlicht. "Als Musikerin Paule - das bin zu 100 Prozent ich", sagte die gebürtige Zossenerin vor vier Jahren im Münsteraner Format "Stadtgeflüster".

Als sie mit 16 im Kinofilm "Liane" ihr Leinwanddebüt feierte, war sie bereits als Sängerin unterwegs. "Mit 13 hatte ich meinen ersten Plattenvertrag", verriet sie gegenüber der "Saarbrücker Zeitung". Später veröffentlichte sie nicht nur drei Soloalben, sondern spielte unter anderem auch in der Punkcombo "Los Helmstedt" von Bela B., dem Drummer der Band Die Ärzte.


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Ina Paule Klink wuchs mit Krimiserien auf - und schnupperte früh Bühnenluft

Schon früh sei sie ein sehr aktives und vielseitig interessiertes Kind gewesen, erzählte sie gegenüber "Schlagerradio". Sie habe möglicherweise ADHS, "aber positiv", wie sie lachend hinzufügte. Fasziniert war Ina Paule Klink von Krimiserien. "Ich wollte Polizistin werden, weil meine Mutter so gerne Thriller und Krimis guckt und ich schon als Kind Polizeiautos spannend fand." Sie habe immer gerne die Serie "Ein Colt für alle Fälle" gesehen und heimlich aus dem Türschlitz "Aktenzeichen XY ... ungelöst" verfolgt, während ihre Eltern im Wohnzimmer saßen.

Und die Liebe zur Bühne? "Da meine Mama Maskenbildnerin war, war ich früh an Sets vorzufinden. Meistens unter dem Schminktisch, meistens laut, meistens singend", so Ina Paule Klink. So lernte sie unterschiedliche Bereiche kennen, sowohl Film- als auch Showsets. Und merkte: Das ist ihre Welt. "Die Musiker waren immer die coolsten", erinnert sie sich.

Ihre Mutter war nicht begeistert. Die kleine Paule, so wurde sie von klein auf genannt, sollte etwas Solides lernen. So arbeitete sie nach ihrem Schulabschluss in der zehnten Klasse zunächst als Friseurin. "Ich habe damals schon gedreht und hatte den Deal mit meiner Mutter, wenn ich hauptberuflich etwas Vernünftiges lerne, dann kann ich auch weiterdrehen."

Warum eigentlich "Paule"?

Ihren offiziellen Vornamen Ina mochte sie indessen nie. Deshalb bestand sie früh darauf, Paule genannt zu werden. Das sei übrigens kein Jungenname, sondern ein weiblicher französischer Vorname, "und der wird genau so geschrieben". Lange kämpfte die Schauspielerin dafür, dass "Paule" auch offiziell in ihren Ausweis aufgenommen wird. "Hat Jahre gedauert. Im Osten war es gar nicht möglich, auch im Westen war es schwierig." Erst im dritten Versuch habe es geklappt.

Die Darstellerin räumt dennoch ein, dass sie durchaus männliche Züge habe. Als Kind habe sie ihren Barbiepuppen Kurzhaarschnitte verpasst. Und bei Streits, etwa mit ihrem Partner, habe sie auch eher den vermeintlich männlichen Part: Sie merke sich nichts, "rede mich um Kopf und Kragen und versuche, mich dann irgendwie wieder rauszuschlawinern." Und: Sie hält sich liebend gerne in Baumärkten auf. "Da finde ich immer was."

Ihre Begegnung mit Samuel L. Jackson war "super nice"

Ihre offene, neugierige Art führte zu manch spannendem Zusammentreffen. Etwa vor Jahren auf einer Party in den Hollywood Hills. Da kam Ina Paule Klink mit keinem Geringeren als Hollywoodstar Samuel L. Jackson ins Gespräch. "Er sagte, er wäre Schauspieler und ich ganz kess: Cool, bin ich auch", erinnerte sie sich im "Stadtgeflüster"-Interview.

"Dann plauderten wir rund zwei Stunden - super nice, er gab mir acht Telefonnummern." Erst Jahre später sei ihr bewusst geworden: "Krass, das war Samuel L. Jackson! Die Telefonnummern hatte ich damals weggeschmissen. So ein Mist!"

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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