"Die Realitystar Academy"
Désirée Nick: So sah die strenge Direktorin der "Die Realitystar Academy" früher aus
Veröffentlicht:
von teleschauPromi Big Brother
Désirée Nick: "Ich habe Reality-TV salonfähig gemacht!"
Videoclip • 01:14 Min • Ab 12
"Die Realitystar Academy" mit Désirée Nick als Direktorin ist in vollem Gange. Die Entertainerin und selbsternannte Legende ist seit mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Reality-TV nicht wegzudenken. Wir zeigen, wie sie vor ihrer Fernsehkarriere aussah.
Streame hier "Die Realitystar Academy"
Ungewöhnliche Kombi: Balletttanz und Religionspädagogik
In der "Realitystar Academy" sollen 18 Student:innen lernen, wie man sich in der Welt des Reality-TV einen Namen macht. Die 69-Jährige Désirée Nick ist als erste Dschungelkönigin ein echtes Reality-Urgestein. Seither nahm die selbsternannte "Reality Legend" unter anderem bei "Promis unter Palmen" (2020) oder als erste Bewohnerin überhaupt zwei mal bei "Promi Big Brother" teil.
Bevor sie jedoch mit spitzer Zunge im Fernsehen polarisierte, war Désirée Nick unter anderem Balletttänzerin und ist ausgebildete Pädagogin - ausgerechnet für Religion! Diesen Job hing sie allerdings bereits in den 80er-Jahren an den Nagel. Ab Donnerstag, 16. April, kehrt sie als Direktorin der "Realitystar Academy" ins Klassenzimmer zurück.
Die Bühne war Désirées erster Traum
Ihre Bühnenkarriere begann Nick schon in jungen Jahren: Von 1965 bis 1975 absolvierte die 1956 geborene Berlinerin eine klassische Ballettausbildung. Im Anschluss tanzte sie unter anderem an der Deutschen Oper Berlin. "Diese Laufbahn fand durch das Gardemaß von 178 cm ein frühes Ende", schreibt die 69-Jährige auf ihrer Website. Von der Bühne ging es für die damals Ende 20-jährige Nick ins Klassenzimmer: Nach ihrem Studium der katholischen Theologie unterrichtete sie einige Jahre lang. Im Vorfeld war sie bereits als Pfarrhelferin tätig. "Wegen Nichteignung für den kirchlichen Gemeindedienst" wurde sie jedoch gekündigt, wie Nick 2021 stolz auf Instagram teilte.
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"Ich genieße es, mit meinem Status als Reality-TV-Ikone massiv unterschätzt zu werden"
Ganz blieb Nick dem Theater nach dem Ende ihrer Ballettkarriere nicht fern. In London machte sie am Actor's Institute von 1984 bis 1987 eine Schauspielausbildung, bevor sie Anfang der 90er-Jahre ins wiedervereinte Deutschland zurückkehrte und in diversen Theaterproduktionen mitwirkte. 1993 trat sie das erste Mal mit einem eigenen Bühnenprogramm auf.
Einige Jahre später schrieb die "taz" über die Kabarettistin, die damals einige die "Königin der Geschmacklosigkeit" nannten: "Die Rolle der schamlosen Giftspritze mit Sex-Appeal und jeder Menge Obszönitäten im Repertoire liegt Désirée Nick, paßt zu ihr und wird ihr auch geglaubt."
Sie selbst fand: "Es erfordert viel Intelligenz, so eine dumme Figur wie meine Bühnenfigur darzustellen, und es bedarf eines sehr guten Geschmacks, um zur Königin der Geschmacklosigkeit geadelt zu werden." Bis heute scheiden sich die Geister an "La Nick", wie sich die 69-Jährige selbst nennt. "Ich amüsiere mich köstlich darüber", sagte sie gegenüber "Domradio" 2023 und erklärte: "Ich genieße es, mit meinem Status als Reality-TV-Ikone massiv unterschätzt zu werden."
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Désirée Nick: Von der Dschungelkönigin zur "Realitystar Academy"-Direktorin
Nach ihrem Filmdebüt in Rosa von Praunheims "Neurosia" (1995) und weiteren Auftritten auf der Theaterbühne sowie mit eigenen Shows machte Nick 2004 die ersten Schritte auf dem Weg zur "Reality-TV-Ikone". In der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" wurde sie zur Dschungelkönigin gekrönt. Neben ihrem Sieg bleibt vor allem eine minutenlange Schrei-Tirade im Kopf. Bei Konkurrent Willi Herren ("Lindenstraße") lagen die Nerven danach so blank, dass er die Zuschauer:innen anflehte, der Entertainerin nicht die Dschungelkrone aufzusetzen.
1996 hat Désirée Nick noch kurze Haare.
Bild: United Archives
Frisch geadelt ging es für Nick im Theater, mit Bühnenprogrammen und mit kleineren Serienrollen weiter. Ihre spitze Zunge bekamen auch weitere Kandidat:innen in diversen Reality-Formaten zu spüren. In der SAT.1-Show "Promis unter Palmen" (2020) geriet die selbsternannte "Göttin" etwa heftig mit Konkurrentin Claudia Obert aneinander - am Ende flog sogar ein Koffer. Nick schrieb später von einem "Schlagabtausch von Frau zu Frau".
Désirée Nick hier mal ganz unglamourös in Holzfällerhemd und Strickmütze bei "Promi Big Brother" 2025
Bild: Joyn
Im vergangenen Jahr bekamen die Teilnehmer:innen von "Promi Big Brother" die Launen und Lästereien Nicks zu spüren. Nach ihrem Auszug wetterte sie weiter: "Es werden Reichweiten jongliert und von denen, die dafür die Experten sind, wird meine Kunst und mein Beitrag gar nicht begriffen, auch nicht verstanden, sondern sogar noch als Attacke und als Boshaftigkeit ausgelegt."
Die Student:innen ihrer "Realitystar Academy" sollen eben diese Kunst nun erlernen, dafür wird die strenge Direktorin sicher sorgen. "Die Realitystar Academy" immer donnerstags nach GNTM.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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