Das meint der Kommissar

"Die Rosenheim-Cops" als Einschlaf-Hilfe? Igor Jeftic reagiert auf Heiner Lauterbachs Statement

Aktualisiert:

von Annalena Graudenz

Heiner Lauterbach praktiziert eine spezielle Art von Abendroutine.

Bild: IMAGO/Klaus W. Schmidt, ZDF


Heiner Lauterbach schaut die Serie "Rosenheim-Cops" im Bett - zum Wegdösen. Jetzt hat Igor Jeftic alias Kommissar Sven Hansen, auf diese Aussage reagiert - nicht begeistert, aber doch mit einem Augenzwinkern.

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Wer "Die Rosenheim-Cops" kennt, liebt sie meist. Die Serie ist charmant, unterhaltsam und spannend, ohne den Puls zu sehr in die Höhe zu treiben. Vor allem letzteres Argument scheint Schauspieler Heiner Lauterbach und seine Ehefrau Viktoria zu überzeugen. Die beiden haben nämlich im Interview mit der E-Learning-Plattform "Meet Your Master" über ihre Abendroutine gesprochen und welche Rolle die TV-Produktion dabei spielt.


"Die Rosenheim-Cops" täglich von Montag bis Freitag um 15:15 Uhr


Das etwas andere Gute-Nacht-Ritual

In einem Instagram-Clip gibt das Ehepaar Lauterbach private Einblicke in sein Schlafzimmer. Vorm Zubettgehen schalten sie häufig noch eine Folge der Krimiserie "Die Rosenheim-Cops" ein. Das Paar nutzt dafür eine praktische Funktion, einen sogenannten Sleeptimer. "Dann machen wir einen Sleeper für 30 Minuten", erklärt Heiner Lauterbach. Nach einer halben Stunde schaltet sich der Fernseher damit automatisch aus, oft genau dann, wenn die beiden schon eingeschlafen sind.

Die Serie dient also weniger als Unterhaltung, sondern eher als sanfte Geräuschkulisse, um langsam runterzukommen. Dabei fällt die Wahl auf die Show nicht zufällig, wie das Paar erklärt.

Warum "Die Rosenheim-Cops" perfekt zum Entspannen sind

Vor allem die unaufgeregte Atmosphäre der Serie sei ideal. Während viele moderne Krimis auf Action, schnelle Schnitte und laute Effekte setzen, geht es im bayerischen Rosenheim deutlich entspannter zu. "Weil da nie geschossen wird. Da würde man ja aufschrecken. Weil nie quietschende Reifen zu hören sind und die Leute nicht übermäßig laut brüllen", so Lauterbach.

Eine perfekte Einschlafbegleitung also für alle, denen Stille zu leise ist und die es sich kurz vor dem Schlafen noch einmal mit etwas Unterhaltung gemütlich machen wollen. Es gibt keine plötzlichen lauten Momente, die einen aus der Relax-Atmosphäre aufschrecken lassen. Stattdessen dominieren ruhige Dialoge, eine gleichmäßige Erzählweise und sympathische Charaktere.

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So reagieren "Die Rosenheim-Cop"-Fans

Während solch eine Beschreibung für Action-Fans abschreckend klingen mag, begeistern die "Rosenheim-Cops" eben nicht durch wilde Effekte, sondern in leiseren Tönen. Was die Serie keineswegs langweilig macht - nicht umsonst zählt sie zu den beliebtesten deutschen Produktionen.

Mit ihrer Angewohnheit scheinen Viktoria und Heiner Lauterbach auch nicht allein zu sein. Unter dem kurzen Instagram-Reel meldeten sich zahlreiche Serien-Fans zu Wort, die von Ähnlichem berichten. "[…] wie witzig - ich schaue das nachts, wenn ich gerade nicht einschlafen kann […] & die vertrauten Stimmen machen mich dann schläfrig", schreibt ein User. Auch andere kommentieren, dass sie die Serie gern vor dem Schlafen schauen.

Weniger begeistert: der Kommissar

Mit etwas weniger Enthusiasmus reagierte Igor Jeftic (54) auf die Erzählung von Viktoria und Heiner Lauterbach. Er findet es "beschissen" zu hören, dass die Serie, die er dreht, als Einschlafhilfe dient. Dies erzählte er jetzt in einem Interview mit der "AZ".

Zwar sei er grundsätzlich froh zu hören, dass die beiden seine Serie "im Ehebett" schauen. Einen kleinen Seitenhieb kann sich der Schauspieler dann aber doch nicht verkneifen: "Schade nur, dass die Wirkung beruhigend und nicht 'anregend' ist."

Ruhiger Krimi statt aufreibendem Nervenkitzel

Gleichzeitig betonte der Schauspieler, der Erfolg der "Rosenheim-Cops" liegt vermutlich genau in diesem Stil. Während andere Formate auf düstere Themen, psychologische Höchstspannung und laute Action setzen, bleibt die Krimireihe vergleichsweise leicht und freundlich. Die Handlung ist klar strukturiert, die Figuren wirken nahbar und das Setting im beschaulichen Rosenheim fast gemütlich. Diese Mischung sorgt nicht für Langeweile, sondern dafür, dass sich das Publikum beim Zuschauen wohlfühlt.

So reagieren "Die Rosenheim-Cop"-Fans

Für Heiner Lauterbach scheint die Serie deshalb der perfekte Abschluss eines langen Tages zu sein, um runterzukommen, langsam ins Traumland zu entschwinden und von der idyllischen Kulisse Rosenheims zu träumen.

Zwar fand der Kommissar-Darsteller den Kommentar Lauterbachs "etwas herablassend", aber das sei ihm egal. Nichtsdestotrotz hatte er im "AZ"-Interview noch einen Tipp für den Schauspielerkollegen und seine Ehefrau. Sie sollten die Serie nicht von Anfang an, sondern von der Mitte her schauen. "Dann wird es etwas spannender."

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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