"Wir schätzen uns"
Ehe-Aus bei "Sarah Kohr"-Star: Lisa Maria Potthoff über ihre Trennung
Aktualisiert:
von C3 NewsroomLisa Maria Potthoff blickt trotz der Trennung mit Respekt und Dankbarkeit auf ihre gemeinsame Zeit zurück.
Bild: picture alliance / dpa | Felix Hörhager, IMAGO / BREUEL-BILD
15 Jahre waren "Sarah Kohr"-Star Lisa Maria Potthoff und ihr Thorsten verheiratet. Heute blickt die "Susi" aus den "Eberhofer"-Filmen überraschend positiv auf das Ende ihrer Ehe und erklärt, warum sie damit im Reinen ist.
Eine Trennung bedeutet oft Schmerz, Enttäuschung und das Gefühl, etwas verloren zu haben. Lisa Maria Potthoff sieht das anders. Die Schauspielerin, die viele auch aus den "Eberhofer"-Krimis kennen ("Steckerfischfiasko" ist aktuell in den Kinos), spricht jetzt ungewöhnlich offen über das Ende ihrer 15-jährigen Ehe mit dem Filmproduzenten Thorsten Berg. Das Paar hatte im Januar 2026 sein Ehe-Aus bekannt gegeben.
Im Interview mit "Bunte" macht sie deutlich, dass sie ihre persönliche Geschichte nicht als Niederlage empfindet.
Für mich hat sich das Ende meiner Ehe nie wie ein Scheitern angefühlt.
Gleichzeitig könne sie nachvollziehen, warum viele Menschen eine Trennung anders wahrnehmen. "Und wenn das nicht passiert, kann sich das zunächst nach Versagen anfühlen", überlegt die Schauspielerin.
Auf sie selbst treffe das jedoch nicht zu. "Auf meine Situation bezogen bin ich unglaublich beeindruckt von meinem Ex-Mann - und von uns allen vieren."
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Lisa Maria Potthoff: "Das Rudel funktioniert"
Auch nach der Trennung verbindet Lisa Maria Potthoff und ihren Ex-Mann vor allem eines: ihre beiden gemeinsamen Kinder. Dass die Familie weiterhin eng zusammenhält, erfüllt die Schauspielerin mit Stolz.
Besonders ein Satz ihres Ex-Mannes sei ihr im Gedächtnis geblieben. "Das Rudel funktioniert." Genau dieses Gefühl beschreibt auch sie.
Und genau so fühlt es sich an. Wir sind ein Rudel und es funktioniert.
Lisa Maria Potthoff und Thorsten Berg bei der Premiere von "Kaiserschmarrndrama" (2021)
Bild: IMAGO/BREUEL-BILD
Warum die Familie eng verbunden bleibt
Trotz aller positiver Erfahrungen verschweigt die Schauspielerin nicht, dass das Ende einer Beziehung schmerzhaft ist.
Natürlich ist eine Trennung etwas Trauriges. Auch in unserem Fall.
Dennoch sei es ihrer Familie gelungen, aus dieser Situation etwas Positives entstehen zu lassen. "Ich schätze meinen Ex-Mann sehr, er schätzt mich, und wir haben zwei wahnsinnig tolle Kinder. Irgendwie bekommen wir das ziemlich gut hin."
Für Lisa Maria Potthoff lohnt es sich, den Blick auf das zu richten, was bleibt - und nicht nur auf das, was endet. "Dass etwas trotz des Endes wertvoll war, dass man etwas Gutes daraus entstehen lassen kann und dass vielleicht sogar eine Chance für etwas Neues darin liegt."
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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