Das ist passiert

Er hält sich für 16: Sönke Möhring verliert in ZDF-Serie "Frühling" sein Gedächtnis

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von teleschau

Friedel Gottwald (Sönke Möhring) leidet nach einem Unfall an dissoziativer Amnesie. Katja Baumann (Simone Thomalla) unterstützt ihn beim Versuch, seine Erinnerung zurückzugewinnen.

Bild: ZDF/Barbara Bauriedl


"Vergiss mein nicht" - in der neuesten "Frühling"-Episode war der Titel Programm. Denn Gaststar Sönke Möhring hatte in seiner Rolle nach einem Unfall Erinnerungslücken, es fehlten ihm rund 40 Jahre. Auch für Simone Thomalla als Berghelferin eine echte Herausforderung.

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Endlich wieder "Frühling" im ZDF. Drei Sonntage schauten die Fans zuletzt olympiabedingt in die Röhre - und das Comeback begann sportlich und schmerzhaft: Friedel Gottwald (Sönke Möhring) verunglückt am Berg mit seinem Mountainbike. Im Krankenhaus wird festgestellt, dass er keine ernsten Blessuren und auch kein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Aber er hat Erinnerungslücken - und zwar massive: Gottwald fehlen knapp 40 Jahre seines Lebens - er hält sich für einen gerade 16-jährigen Jugendlichen und glaubt sich im Jahr 1986 zu befinden.

Als er von der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl redet und die betreuende Ärztin ungläubig guckt, kann er es nicht fassen: "Sind Sie auf den Kopf gefallen oder ich?"

Mit Hits der 80er-Jahre gegen Amnesie

Handy, E-Roller, E-Autos - Friedel Gottwald fällt aus allen Wolken, als er die für ihn "neue Welt" außerhalb des Krankenhauses sieht. Am meisten erschreckt ihn aber sein Spiegelbild, weil er sich halt für einen Teenie hält und keinen erwachsenen Mann. Da braucht auch Dorfhelferin Katja Baumann (Simone Thomalla) eine Weile, sich auf den Mann und sein Problem einzulassen. Aber sie unterstützt ihn im Umgang mit dem Handy ("Was ist das denn?") und besucht auch seine Familie. Leider aber erweist sich Gottwalds Ehefrau Lara (Franziska Schlattner) als keine große Hilfe - denn die Ehe der Gottwalds ist gescheitert. "Friedel hat zu viel Mist gebaut", meint auch Sohn Niklas (Adrian Bräunig).

Katja findet heraus: Friedel ist längst daheim ausgezogen und inzwischen mit Alex zusammen, die früher Laras beste Freundin war. Als die ihn aber im Krankenhaus besucht, erschrickt Friedel. "Ich will nicht beleidigend sein, aber du bist echt nicht gut gealtert." Für seine Lara dagegen, schon damals die große Jugendliebe, empfindet Friedel noch immer die große Liebe. Und stellt sich die Frage: "Was zur Hölle ist mit unserer Ehe schiefgegangen und was bin ich für ein Ar...loch, dass mein Sohn nicht zu mir kommen will?"

Noch zwei Episoden bis zum Staffelfinale

Sohn Niklas schaut dann doch vorbei, gegen den Willen seiner Mutter. Er blättert mit Friedel durch Fotoalben. Und Friedel kommt auf eine Idee, wie er um Lara kämpfen kann. "Ich brauche einen Plattenspieler und drei Platten", meint er. Niklas erklärt ihm, wie man das mit der Musik heutzutage auch mit dem Handy hinkriegt. Aber auch Katja kann einen wertvollen Beitrag leisten. Denn sie treibt Lautsprecherboxen auf.

Als Lara gerade telefoniert, wird sie von Musik abgelenkt. Sie schaut aus dem Haus und sieht ihren Mann Friedel, der - wie damals, als beide jung waren und sich ineinander verliebten - unten zu den Klängen von "Hey Little Girl" von Icehouse, "Shake the Disease" von Depeche Mode und "Rock me Amadeus" von Falco tanzt. Die "Paartherapie mit Retro-Mucke" funktioniert: am Ende tanzt Lara mit.

Damit endet die Folge "Vergiss mein nicht" - nicht aber die Geschichte um Friedel und Lara. Denn Katja Baumann spricht einen düsteren Cliffhanger: "Wir glaubten alle an ein Happy End und tanzten mit." Ganz offensichtlich gibt es da noch ein paar Geheimnisse - vor allem auch auf Laras Seite.

Geheimnisse hat auch Arthur (Timur Bartels), der entfernte Verwandte von Pfarrer Sonnleitner (Johannes Herrschmann). Ein Anruf seiner Schwester versetzt Arthur in Panik. Langsam deutet sich an, was er zu verbergen hat und weshalb er in Frühling untertauchte - und sogar Pfarrer Sonnleitner schöpft Verdacht.

Noch zweimal läuft "Frühling". Am 8. März ist die Episode "Leben oder nicht!" zu sehen, bevor am 15. März, wie immer um 20:15 Uhr im ZDF und via Livestream auf Joyn, mit der Folge "Ich weiß, was du heimlich getan hast" die 15. Staffel der Erfolgsserie endet.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.


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