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Großer Ärger

Mehr Show, weniger Sport? Neue US-Open-Regel spaltet die Tennis-Welt

Veröffentlicht:

US Open Tennis 2025, Copyright: JOHN G. MABANGLO

Bild: EPA


Die US Open stehen vor der Tür. Schon vor dem ersten Ballwechsel sorgt eine umstrittene Neuerung für Diskussionen: Das Mixed-Doppel wurde grundlegend umgekrempelt. Während Fans sich auf prominente Star-Duos wie Novak Djokovic und Aryna Sabalenka freuen, fühlen sich viele Doppel-Spezialisten an den Rand gedrängt.

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Die Highlights von letztem Jahr verpasst?


Noch bevor bei den US Open ab 30. August der erste Ball geschlagen wird, sorgen die neuen Regeln rund um die Mixed-Doppel für hitzige Diskussionen. Grund ist das neue Turnierformat, das deutlich stärker auf große Namen und Unterhaltung setzt. Statt klassischer Doppel-Profis stehen plötzlich zahlreiche Einzelstars wie Djokovic, Sabalenka oder Świątek auf der Meldeliste. Für die Veranstalter ein Erfolgsmodell, für andere Spieler eine Enttäuschung.

Kritik: "Kein echtes Mixed-Doppel mehr"

Doppelspieler äußern ihren Unmut über die Veränderungen. Ihrer Ansicht nach wird mit dem neuen Format ein Wettbewerb, der bislang vor allem für Doppelspieler eine wichtige Bühne war, grundlegend verändert und hat mit dem traditionellen Mixed- Doppel nur noch wenig gemeinsam hat.

Die Organisatoren rund um die US Open halten dagegen. Sie verweisen auf die große Beliebtheit des Turniers im letzten Jahr. Mehr Zuschauer, mehr Interesse und mehr Reichweite seien klare Argumente für den neuen Kurs.

Star-Faktor: Alle Augen auf Djokovic und Sabalenka

Ein Duo steht besonders im Mittelpunkt: Novak Djokovic und Aryna Sabalenka.

Schon vor Turnierbeginn zählen die beiden zu den größten Publikumsmagneten des gesamten Wettbewerbs. Fans hoffen auf unterhaltsame Trainingseinheiten, lockere Sprüche auf dem Platz und jede Menge Material für Social Media.

Beide gelten als extrovertierte Persönlichkeiten, die gerne für Unterhaltung sorgen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das gemeinsame Auftreten und genau dieser Show-Faktor ist es, auf den die US Open mit dem neuen Format setzen.

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Świątek und Ruud – das ewige "Internet-Pärchen"

Auch ein anderes Mixed-Doppel sorgt bereits für Gesprächsstoff: Iga Świątek und Casper Ruud.

Seit Jahren kursieren auf Social Media zahlreiche Fan-Videos und Bildmontagen, die die beiden als Paar darstellen. Konkrete Hinweise auf eine Beziehung gibt es allerdings nicht. Vielmehr handelt es sich um einen Running Gag innerhalb der Tennis-Community.

Dass Świątek und Ruud nun tatsächlich gemeinsam im Mixed-Doppel antreten, begeistert viele Fans. Entsprechend groß ist das Interesse an ihren Matches.


Nicht nur für Tennis-Fans ein Highlight

Will Smith erhielt für seine Darstellung in "King Richards" den Oscar.


Der Streit ums große Geld brodelt weiter

Abseits des Sports läuft ein weiterer Konflikt. Viele Spitzenspieler fordern seit Längerem eine stärkere Beteiligung an den Einnahmen der Grand-Slam-Turniere.

Zuletzt gab es Signale, dass einzelne Turniere zu Gesprächen bereit sind. Damit wächst auch der Druck auf die Verantwortlichen der US Open. Immer wieder wird über mögliche Protestaktionen der Spieler diskutiert, um ihren Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen.

Rätsel um Jack Draper

Für zusätzliche Diskussionen sorgt außerdem Jack Draper. Der Brite stand zuletzt nicht auf der Meldeliste für das Einzelturnier und hätte möglicherweise eine Wildcard oder den Umweg über die Qualifikation benötigt. Umso überraschender ist seine Aufnahme in die Entry List des Mixed-Doppels gemeinsam mit Jessica Pegula.

Bei vielen Fans wirft das Fragen auf, insbesondere mit Blick auf seinen Fitnesszustand und seine Turnierplanung.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.

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