Luxus-Smartphone
Bis zu 230.000 Euro: Das teuerste Handy der Welt im "Galileo"-Check
Aktualisiert:
von Claudia FrickelEin Statussymbol: das Handy von Vertu.
Bild: Galileo
Ein Rubin, persönlicher Butler-Service und echtes Leder: Bis zu mehreren hunderttausend Euro kostet ein Handy der Luxusmarke Vertu. "Galileo" nimmt es unter die Lupe: Was bekommst du für den verrückten Preis?
Die Edel-Handys haben etwas, was sonst niemand bietet
Wenn du denkst, dass die Flaggschiffe von Apple oder Samsung teuer sind, dann bist du jetzt vielleicht überrascht. Selbst die Spitzenmodelle kosten maximal 2.500 Euro (iPhone 17 Pro Max) beziehungsweise 1.800 Euro (Samsung Galaxy S25 Ultra), jeweils in der Top-Ausstattung.
Willst du dir dagegen ein Handy von Vertu zulegen, musst du viel tiefer in die Tasche greifen. Zwischen 4.300 und 30.000 Euro werden fällig. Soll es eine individuelle, limitierte Sonderedition sein, musst du sogar noch mehr Geld hinblättern - bis zu 230.000 Euro. Dafür ist das Gerät dann aber auch mit Edelsteinen besetzt.
Die Zielgruppe für die Ferraris unter den Handys sind nicht Alltagsnutzer:innen, sondern die Kapitalelite. Vor allem im Nahen Osten, Asien und in den USA. Denn die Vertu-Geräte sind Statussymbole.
Aber nicht nur das. Für Rentner Michael aus der Nähe von München zählen andere Faktoren. Er schätzt, dass das Smartphone "nicht so ein Plastikbomber ist" und eine "saubere Verarbeitung" hat. Der Vertu-Fan besitzt das im Mai 2025 vorgestellte Modell Quantum Flip. Preis: Ab 3.600 Euro.
Es ist sehr hochwertig und einfach ein schöner Alltagsbegleiter.
Aber was unterscheidet die Luxus-Smartphones eigentlich von den bekannten Marken? Da sind zum einen teure Materialien, eine Fertigung per Hand und Extras wie eine Hülle aus echtem Leder.
Dazu kommt ein echtes Alleinstellungsmerkmal: ein Rund-um-die-Uhr-Butler-Service, der im Kaufpreis integriert ist. Mithilfe eines Extra-Buttons aus Rubin öffnest du einen sicheren Chat. Darüber kannst du jederzeit um Hilfe bitten - etwa beim Buchen von Tickets, beim Shoppen oder bei der Reiseplanung.
"Galileo" wollte wissen: Was passiert eigentlich, wenn man den Service in Anspruch nimmt? Meldet sich eine Künstliche Intelligenz, oder sitzt am anderen Ende tatsächlich ein echter Mensch? Das Team stellt dem digitalen Butler eine knifflige Aufgabe: "Reserviere ein Hotelzimmer in Paris, am Valentinstag, mit Blick auf den Eiffelturm und einer Rezeptionistin, die Deutsch spricht."
Wie lange Reporter Mark auf eine Antwort warten muss, was der Butler-Dienst vorschlägt und ob das überhaupt nützlich ist, siehst du im "Galileo"-Beitrag, den du oben streamen kannst.
Agent Q im Test: Was hat das teure Smartphone drauf?
Display, Kamera, Prozessor: Können die Edel-Handys technisch mit aktuellen High-End-Modellen mithalten? Was bieten sie im Vergleich zum iPhone 17 und Samsung Galaxy Ultra 25?
Das "Galileo"-Team bittet die Technik-Expert:innen des Magazins "Chip", das Agent Q von Vertu auf Herz und Nieren zu prüfen. Das 2025 erschienene Modell verfügt über eine Rückseite aus Krokodil- oder Kalbsleder. Die SIM-Karte erreichst du, indem du zwei Flügeltüren öffnest, ganz ohne Werkzeug. Das Modell bietet ebenfalls eine 24-Stunden-Unterstützung, die aber jetzt 200 spezialisierte "KI-Agenten" übernehmen. Wahlweise kannst du aber den "normalen" Butler-Service nutzen.
Wenn ich nicht weiß, wo ich mit meinem Geld hin soll und auf Leder auf meinem Handy stehe, dann würde ich es nehmen.
Und was ist das Ergebnis des Techniktests von "Galileo" und "Chip"? Prozessor und Display spielen zwar in einer Liga mit iPhone 17 und Samsung Galaxy Ultra 25. Andere Ausstattungsmerkmale lassen allerdings zu wünschen übrig. Ob das die 5.000 bis 20.000 Euro wert ist, die das Smartphone kostet, musst du selbst entscheiden.
Das Unboxing des Agent Q und in welchen Punkten das Handy schlecht abschneidet, kannst du dir in der "Galileo"-Reportage anschauen. Außerdem siehst du, wie Vertu-Smartphone-Besitzer Michael sein Luxusgerät vorführt.
"Galileo" montags bis freitags um 19:05 Uhr auf ProSieben und Joyn
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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