Siegerin der 19. Staffel
GNTM-Gewinnerin Lea über zukünftige Modelpläne und verrückte Job-Ideen
Aktualisiert:
von C3 NewsroomLea bei der Premierenfeier zur 21. GNTM-Staffel im Berliner Zoo Palast.
Bild: Joyn
GNTM-Siegerin Lea hat gerade ihren Bachelor fertig, plant Modeljobs im Ausland - und liebäugelt mit einem zweiten Studium in Restauration. Warum sie Bock auf einen Job abseits des Laufstegs hat und welche Tipps sie dem neuen Cast gibt.
Die neue GNTM-Staffel ist gestartet!
Vom Retail-Design ins Rampenlicht: Das treibt GNTM-Siegerin Lea an
Lea ist nicht nur "Germany’s Next Topmodel"-Gewinnerin, sie ist auch bekennender GNTM-Nerd. Sie erzählt, dass sie "jede Staffel GNTM geguckt" hat und sich jetzt wie immer auf die "heiße Phase" gefreut habe, als Trailer und erste Folgen gedroppt wurden. Die 21. Staffel schaut sie damit nicht nur als ehemalige Kandidatin, sondern immer noch ein bisschen als Fan - nur eben mit dem Wissen, wie sich das Ganze hinter den Kulissen wirklich anfühlt.
Als Siegerin der 19. Staffel gibt sie im exklusiven Interview ein wichtiges Learning an die neuen Kandidat:innen weiter:
Das, was Heidi sich auch immer von uns wünscht: professionell zu bleiben, respektvoll mit allen umzugehen.
Für sie ist es "das A und O", dass alle am Set gegenseitig Rücksicht nehmen, egal ob vor oder hinter der Kamera. Und: die Zeit genießen. Sie gibt offen zu, dass sie sich an manchen Stellen "ein bisschen drauf verbissen" hat. Heute würde sie weniger meckern, "weil man jetzt nicht das perfekte Outfit bekommen hat", und mehr wertschätzen, "was man für eine tolle Reise da hat".
Parallel zu all dem TV-Glamour hatte Lea aber noch ein ziemlich irdisches Ziel: ihren Bachelor in Retail Design. Modeljobs mussten dafür zuletzt sogar etwas zurückstehen. "Ich hab mich auf meine Bachelor-Thesis konzentriert", erzählt sie. Beim GNTM-Finale hatte sie schon angeteast, dass sie deshalb "ein bisschen zurückfahren" müsse. Ihren Eltern hatte sie versprochen, das Studium fertig zu machen - und genau das hat sie jetzt durchgezogen, statt es weiter aufzuschieben.
Zwischen Kolloquium, Catwalk und Plänen fürs Ausland
Ganz durch ist sie mit dem Studium allerdings noch nicht: Als Nächstes steht das Kolloquium an, also die Verteidigung ihrer Bachelorarbeit. "Ich hoffe, dass ich bestehe, aber ich glaube, das ist ganz gut", sagt sie mit einem Lächeln, das ziemlich sicher klingt.
Danach will sie beim Modeln "nochmal wieder auffahren" und eine Sache endlich angehen, von der viele in der Branche träumen: ins Ausland gehen. Die angestrebten Destinationen sind dabei wenig überraschend, aber ziemlich ambitioniert:
Wunschziel ist ja dieses klassische Paris, Mailand und Co.
Genau dort sieht sie das größte Potenzial - einfach, weil der Markt in Deutschland aus ihrer Sicht "ein bisschen begrenzt" ist. Dass ihr GNTM-Kollege Pierre gerade auf der Mailänder Fashion Week für Dolce & Gabbana gelaufen ist, findet sie grundsätzlich "mega krass" für ihn - gleichzeitig spricht sie an, dass die Show "sehr in der Kritik" stand, weil der Cast nicht vielfältig besetzt gewesen sei. Für Lea ist klar: Sie will diese großen Shows, aber am liebsten dort, wo Diversity ernst genommen wird.
Privat bleibt Lea geerdet. Auf die Frage, auf wen sie sich bei der GNTM-Premiere am meisten freut, antwortet sie ohne zu zögern: auf ihren eigenen Cast. Sie beschreibt den Abend wie ein Klassentreffen, bei dem "sehr, sehr viele Leute aus meiner Staffel" wieder dabei sind. Die Gruppe sei "wie so eine Familie zusammengeschweißt" worden, und jedes Wiedersehen fühle sich an wie heimkommen - nur eben im Blitzlicht.
"Vielleicht noch Restauration" - Leas 180-Grad-Plan neben dem Modeln
Dass Lea aber nicht nur in Catwalk-Kategorien denkt, zeigt ein Satz, der im Interview fast nebenbei fällt - und dann hängen bleibt: Sie liebäugelt damit, noch einen zweiten Bachelor in Restauration zu machen. Ja, du hast richtig gelesen: von Retail Design und Business Development über die GNTM-Krone hin zu einer möglichen Restauratorin, die irgendwann vielleicht wirklich Hausfassaden, Kunstwerke oder alte Räume wieder herrichtet.
Lea beschreibt sich selbst als Mensch, "der gerne das macht, worauf er einfach im Moment Bock hat". Restauration habe sie "schon immer ein bisschen" gereizt, erzählt sie. Jetzt, wo das erste Studium abgeschlossen und die Modelkarriere angelaufen ist, überlegt sie, sich diesen Wunsch nebenbei zu erfüllen:
Ich bin am Überlegen, vielleicht noch einen zweiten Bachelor hinterherzuhängen neben dem Modeln.
Genau das sei an ihrem Job so cool: Modeln gebe ihr "trotzdem sehr viele Freiheiten, auch noch was dazu zu machen".
Diese Idee ist eine komplette 180-Grad-Wende zu ihrem früheren Job und zur klassischen Modelwelt. Vor GNTM war Lea als Business Developerin unterwegs, also eher Strategie, Zahlen und Konzepte statt Pinsel, Spachtel und Patina. Retail Design, Business-Attitüde, Topmodel - und zukünftig vielleicht Stuckdecken und Fresken retten? Wer sagt denn, dass man das nicht alles haben kann - Haute Couture in Paris und später Denkmalschutz zwischen Backstein und Blattgold?
Das volle Paket "Germany's next Topmodel"
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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