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Die Bombe platzt: Darum geht es in der neuen Folge von "Nord bei Nordwest"

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von teleschau

Hannah Wagner (Jana Klinge, links), Jule Christiansen (Marleen Lohse) und Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) bekommen es im neuen Fall mit viel Zündstoff zu tun.

Bild: NDR/Gordon Timpen


Seit 2014 ist Hinnerk Schönemann Hauptdarsteller der Krimireihe "Nord bei Nordwest". Im 29. Film führte der Schauspieler nun zum dritten Mal auch Regie. "Blindgänger" ist ein Highlight der Reihe. Für Schönemann, aber auch für die Zuschauer:innen.

Darum geht es in "Nord bei Nordwest - Blindgänger"

In Schwanitz wird bei Grabungen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, der titelgebende "Blindgänger". Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) und seine Kollegin Hannah Wagner (Jana Klinge) müssen für den Schutz der Bevölkerung sorgen und großräumig evakuieren. Das bedeutet in einem Kaff wie Schwanitz: Alle Leute müssen aus ihren Häusern geholt werden.

Parallel dazu tauchen zwei finstere Gestalten im Ort auf: Andrej Soroka (Max Hopp) und Lutz Budde (Robin Bongarts). Letzterer betritt das Haus des Schwanitzers Jürgen Thorgard (Pit Bukowski), Wenig später hören Soroka und die Zuschauer:innen von draußen einen Schuss aus dem Haus. Kurz darauf fährt Thorgard mit einem zusammengerollten Teppich eilig davon. Soroka heftet sich an seine Spur, offenbar hatten er und Budde ja eine Rechnung mit Thorgard offen.

Dann überschneiden sich die Handlungsstränge. Denn als Hauke und Hannah Thorgards Haus aufsuchen, treffen sie nur auf seine Mutter (Gitta Schweighöfer, die Mutter von Matthias Schweighöfer). Sie erfahren nicht nur, dass ihr Sohn angeblich verschwunden ist, sondern entdecken auch Blutspuren vor dem Haus. Der Beginn einer skurrilen Mordermittlung ohne Leiche ...

Hinnerk Schönemann erneut auf dem Regiestuhl

Nach "Auf der Flucht" (2023) und "Der doppelte Lothar" (2024) führte Hauptdarsteller Hinnerk Schönemann bei "Blindgänger" zum dritten Mal Regie bei einem Film der Reihe "Nord bei Nordwest". In der Presseankündigung der ARD bezeichnet er die Regiearbeit als "absolutes Geschenk! Ich habe mich sehr sicher gefühlt, konnte erneut Neues ausprobieren und ausreizen, wusste aber auch, was ich weglassen würde."

Ein Film voller schwarzem Humor

Der trockene norddeutsche Humor ist seit jeher ein Kennzeichen der ARD-Reihe. Bei "Blindgänger" freute sich Regisseur Schönemann, dazu noch "viel schwarzen Humor einzubauen". Der zeigt sich zu großen Teilen in der Figur des Mafioso Soroka. Hinnerk Schönemann baute diverse skurrile Szenen ein, die offenbar so nicht im Drehbuch standen. In einer großartigen Szene lässt er Max Hopp sogar in Zeitlupe durch die Luft wirbeln.

Nicht das einzige Verrückte, dass dieser Gangster erleben muss, doch das musst du mit eigenen Augen sehen, um es zu glauben. Hinnerk Schönemann beschreibt es so: "Die Figur Soroka wollte ich in fast jeder Szene, in der er auftaucht, karikieren. Dieser böse Killer stolpert von einem Fettnäpfchen in das nächste, ohne die Contenance zu verlieren, und das so oft, dass man fast Mitleid mit ihm bekommt."

Hannah Wagner zeigt Gefühle

Eine weitere Besonderheit von Hinnerk Schönemanns dritter Regiearbeit ist, dass die Zuschauer:innen einmal mehr über die stets so reservierte Hannah Wagner erfahren, seit 2021 Hauke Jacobs' Kollegin. Über ihren persönlichen Hintergrund wurde bisher wenig bekannt. Doch nun taucht unerwartet ihr Bruder in Schwanitz auf: Frederik Wagner (Mike Hoffmann) ist der Entschärfungsexperte, der wegen des Blindgängers gerufen wurde.

Hannah gerät durch die Begegnung beinahe aus der Bahn. Es wird klar, dass in der Vergangenheit etwas zwischen den Geschwistern vorgefallen sein muss. Eine Herausforderung auch für den Regisseur: "Mir war sehr wichtig, Hannah, die sich immer sehr unter der Kontrolle hat und nicht allzu viel von sich preisgibt, viele Emotionen zu entlocken", so Hinnerk Schönemann. "Die spannungsgeladene Stimmung zwischen Hannah und Frederik sollte die ganze Zeit über anhalten, bis es im wahrsten Sinne des Wortes zum Knall kommt."

Du möchtest wissen, was es mit Hannah und ihrem Bruder auf sich hat und wie sich die Gangstergeschichte um Soroka, Thorgard und Budde entwickelt? Dann schalte den ARD-Livestream ein, am Donnerstag, 5. Februar, um 20:15 Uhr auf Joyn.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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