Schock-Exit in Folge 4

Homophobie-Eklat bei "Promis unter Palmen": Anouschka Renzi rechtfertigt sich

Aktualisiert:

von Lena Maier, Rebecca Arlt

Promis unter Palmen - Für Geld mache ich alles!

Extreme Eskalation und Grenzüberschreitungen

Videoclip • 18:09 Min • Ab 12


In der vierten Folge von "Promis unter Palmen" knallt es schon wieder gewaltig. Ein "Wahrheits-Spiel" eskaliert, als Anouschka Renzi einen Mitspieler homophob beleidigt. Der Streit, der folgt, ist so heftig, dass er mit einem freiwilligen Ausstieg endet. Jetzt rechtfertigt sich Anouschka im Interview mit Ramon Wagner.

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Die Villa von "Promis unter Palmen" kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem in Folge 3 erst Silvia Wollny die Show verlassen musste, dann Martin Angelo zurückkehrte und schließlich Claude-Oliver Rudolph rausgewählt wurde, war die Hoffnung auf etwas Frieden vergebens. In Folge 4 geraten zwei Alpha-Tiere so heftig aneinander, dass am Ende einer freiwillig die Koffer packt.

Ein "Wahrheits-Spiel" als Zündschnur

Ein Brief der Produktion sorgt für eine explosive Stimmung: Beim "Halbzeit-Check" sollen die Promis provokanten Aussagen die passenden Mitstreiter:innen zuordnen. Als die Frage kommt: "Mit wem würde man freiwillig keine Zeit verbringen wollen?", zögert Martin Angelo keine Sekunde und zeigt auf Anouschka Renzi. Seine Begründung: "Am wenigsten würde ich mit dir Kontakt haben."


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Homophobe Beleidigung löst Eklat aus

Anouschkas Antwort ist ein direkter und homophober Angriff: "Und du bist eine hysterische (piep), die sich positionieren will." Eine Grenzüberschreitung, die selbst Dilara sofort unterbinden will.

Für Martin ist das der Moment, in dem alle Hemmungen fallen. "Pass auf, was du sagst, Anouschka", warnt er sie, bevor er zur Gegenattacke ansetzt. Er wirft ihr vor, eine "alte frustrierte Frau" zu sein. Der Streit schaukelt sich hoch, bis Martin die wohl härteste Keule auspackt: "Wenn ich deine Tochter wäre, [...] ich würde mich schämen."

Für Anouschka ist eine Grenze überschritten. Sie stürmt aus dem Raum und verkündet draußen: "Ich möchte hier raus. Ich habe es nicht nötig, mich von Martin Angelo mit Ghetto-Sprache beleidigen zu lassen. [...] Ich lass mich nicht beleidigen von so einem Wurm."

Anouschka bricht mit allen

Obwohl sie kurz die Gelegenheit bekommt, sich zu entschuldigen, kehrt Anouschka nur für eine endgültige Abrechnung zurück. Im Vorbeigehen zischt sie den anderen Promis entgegen:

Schämt euch, Dreckspack! Pfui, pfui!

Anouschka Renzi

Nachdem auch ein letzter Versuch der Aussprache mit Martin scheitert, zieht sie den endgültigen Schlussstrich. Im Interview-Zimmer sagt sie klar: "Ich gehe, mir reicht's." Ihr letzter Satz, bevor sie die Villa für immer verlässt: "Never ever geh ich in noch ein Reality-Format. Ciao."

Exklusiv: Anouschka bereut ihren "Content"

Wir haben im Rahmen der "Promis unter Palmen"-Premiere in Köln exklusiv mit Anouschka Renzi über ihren dramatischen Abgang gesprochen. Bereits damals ahnte sie, was auf sie zukommt, und sagte zur ersten Folge nur: "War ok, es kommt noch schlimmer."

Auf die Frage, ob sie ihren freiwilligen Ausstieg bereue, zeigte sie sich geknickt, aber entschlossen: "Ich war fertig, ich war gekränkt, mir gings nicht gut. Es ist wie es ist." Ihr Fazit ist eine Mischung aus Selbstkritik und Reality-TV-Erkenntnis: "Aber ich glaube, ich hab trotzdem für jede Menge Content gesorgt, den ich mir hätte sparen sollen."

Nach Anouschkas Aus ist die Stimmung in der Villa am Boden. Doch der nächste Streit lässt nicht lange auf sich warten. Wie es mit Martin und den anderen weitergeht, siehst du immer montags um 20:15 Uhr in SAT.1 und kostenlos auf Joyn. Alle Sendetermine und Sendezeiten im Überblick.

"Ich konnte einfach nicht mehr!": Anouschka rechtfertigt sich

Die Schauspielerin erklärt nun - einige Monate nach dem Vorfall während der Dreharbeiten - ihre Sicht. Im Interview mit Youtuber und Reality-Experte Ramon Wagner verteidigt sich Anouschka und führt aus, wie sich die Situation mit Reality-Kollege Martin Angelo damals hochgeschaukelt hat. Sie berichtet: "Er hat mich so massiv beleidigt und getroffen." Martin habe nicht aufgehört und soll gesagt haben, dass sich Anouschkas Tochter schämen würde, wenn sie die Szenen sieht. Sie wollte dann direkt gehen und habe jedoch zugestimmt, noch zu bleiben, wenn sie mit Martin nicht länger im gleichen Zimmer schlafen müsse. Doch das habe Martin abgelehnt. Deshalb habe sie dann entschieden zu gehen: "Ich konnte einfach nicht mehr!"

Anouschka erklärt weiter, wie sie sich bei den Anschuldigungen durch Martin gefühlt hat: "Ich bin erwachsen, bin eine gestandene Frau." Das wollte sich deshalb in der Form nicht länger ertragen müssen. Zuvor hatte Anouschka im Interview auch schon angedeutet, dass sie aufgrund der Gegebenheiten vor Ort - etwa frühes Aufstehen, kein Buch lesen dürfen - bereits gestresst und gereizt gewesen sei.

Zum Vorfall selbst erklärt sie: "Dass ich gesagt habe: 'Du bist eine blöde, überdrehte Tunte' - ich empfinde das nicht als Hass gegen Schwule. Sie führt aus, dass sie auch mit vielen homosexuellen Männern befreundet wäre.: "Ich liebe die, find's toll. Sie sind die viel besseren Freunde und die haben auch Geschmack." Gleichzeitig wisse sie nicht, wie sie die gestenreiche Mimik von Martin Angelo anders bezeichnen solle. "Dieses Getue ist tuntig. Ich weiß nicht, wie ich das sonst ausdrücken sollte." "Ich war ja auch wütend, weißt du." Etwas später gibt sie zu: "Ich hab es nicht so gemeint."

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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