Familiäre Gründe
Chris Wackert springt ein: Warum Karen Heinrichs nicht im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" zu sehen war
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von Joyn RedaktionKaren Heinrichs Vertretung beim "SAT.1-Frühstücksfernsehen" ist ihrer familiären Situation geschuldet.
Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Matthias Wehnert/Geisler-Fotopre, IMAGO / BREUEL-BILD
Wer gestern Morgen das "SAT.1-Frühstücksfernsehen" eingeschaltet hat, dürfte sich gewundert haben, warum Karen Heinrichs nicht wie gewohnt im Studio saß. Stattdessen übernahm Chris Wackert die Moderation. Hinter der Vertretung steckte allerdings keine Krankheit, sondern ein familiärer Grund.
Auf Instagram folgte die Erklärung, warum Karen Heinrichs gestern überraschend nicht auf dem Sofa des "SAT.1-Frühstücksfernsehen" Platz genommen hatte. Fans der Sendung und von Heinrichs dürften wissen, dass die Moderatorin vom Vater ihres Kindes getrennt lebt. Mit den anstehenden Sommerferien steht die Wahlberlinerin vor einer Situation, die viele Patchwork-Familien kennen. Ihre Tochter verbringt die kommenden drei Wochen bei ihrem Vater. Bevor die beiden sich für diese Zeit verabschieden mussten, wollte Karen Heinrichs den Tag bewusst mit ihr verbringen.
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Quality Time mit Tochter
Dass Chris Wackert für seine Kollegin einsprang, machte diesen wichtigen Familienmoment erst möglich. In ihrer Instagram-Story gewährte Karen Heinrichs anschließend sehr persönliche Einblicke. Sie teilte mehrere Nachrichten von Menschen, die ihr von ihren eigenen Erfahrungen mit einem Wechselmodell oder längeren Trennungen von ihren Kindern berichteten.
Eine Followerin schilderte, wie schwer ihr diese Zeiten noch immer fielen. Ein Gefühl, das Heinrichs zu gut selbst kennt. "Ja, das hört wohl nie auf. Machen wir es uns so schön es geht ... und arbeiten alles ab, damit wir dann mehr Qualitätszeit für die Mädels haben", zeigt ein Screenshot aus ihren Nachrichten.
Mit dieser Antwort bringt die Moderatorin auf den Punkt, wie sie mit der Situation umgeht. Die kinderfreie Zeit nutzt sie bewusst, um berufliche Termine zu erledigen und Arbeit vorzuziehen. Aber auch für Verabredungen und Events, die im Alltag mit Kind manchmal zu kurz kommen.
Dankbar für das gute Verhältnis zum Vater
Auch wenn der Abschied sichtbar schwerfällt, blickt Karen Heinrichs positiv auf die kommenden Wochen. In ihrer Instagram-Story macht sie deutlich, wie dankbar sie dafür ist, dass sich der Vater ihrer Tochter zuverlässig kümmert. Gerade in einem Wechselmodell sei das eine große Entlastung. Trotzdem ist die Trennung auf Zeit jedes Mal aufs Neue emotional.
Mit ihrer Offenheit trifft sie bei vielen Eltern einen Nerv. Zahlreiche Follower:innen meldeten sich mit ähnlichen Erfahrungen und machten deutlich, dass sie sich in dem Schicksal wiederfinden.
So verbringt sie kinderfreie Abende
Um nicht traurig auf der Couch zu sitzen, hat Karen Heinrichs das Beste aus dem ersten Abend ohne ihr Kind gemacht. Die Moderatorin hat sich einen schönen Ausgleich gesucht und ist zu einem Konzert der Sängerin Robyn gegangen. Ein Moment nur für sich selbst und gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie Eltern die "freie" Zeit nutzen können. Während Kinder die Zeit mit dem anderen Elternteil verbringen, bleibt Raum für Arbeit, Freundschaften oder persönliche Erlebnisse.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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