Offen und ehrlich
"Ich wurde in einem Rosenbeet wach": "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatoren Matthias Killing und Karen Heinrichs über Drogen
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von Nina LindemannKaren Heinrichs (r.) und Matthias Killing (l.) verbindet vieles - auch so manche negative Erfahrung!
Bild: SAT 1.
Die "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator:innen Karen Heinrichs und Matthias Killing haben in ihrem Podcast "Redebedarf" offen über ihre Erfahrungen mit Drogen gesprochen und darüber, in welche unangenehmen Situation sie das bereits gebracht hat.
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Wie sie zu Raucher:innen wurden
Wie viele Jugendliche, wollten auch Karen Heinrichs und Matthias "Matze" Killing früher zu den "Coolen" dazugehören und griffen schon im jungen Alter zu Zigaretten.
Ich wollte cool sein.
Matze kann sich noch genau an diesen Moment erinnern - mit 15 Jahren sei er in einem österreichischen Club gewesen, als er das erste Mal an einer Zigarette zog. Seitdem begleitet ihn diese Sucht - auch heute noch.
Zwar schaffe er es manchmal, einige Woche am Stück nicht zu rauchen, aber vor allem im beruflichen Kontext falle es dem Moderator noch schwer, komplett darauf zu verzichten. Er sehe sich selbst als einen "Belohnungsraucher" und habe früher auch in Werbepausen des "SAT.1-Frühtsücksfernsehens" an Zigaretten gezogen. Deshalb überlege der 46-Jährige jetzt sogar, Hilfe bei einem Hypnotiseur zu suchen, um seine Sucht nach so vielen Jahren endlich zu überwinden.
Bei Karen kam die erste Erfahrung bereits mit nur 13 Jahren. Auch sie könne sich noch ganz genau erinnern: Sie war im Park mit Freund:innen und schon nach dem ersten Zug wurde ihr "schwindelig und rotzenschlecht" - sie hat sich sogar übergeben. Ihr Wunsch dazuzugehören, sei aber stärker als der Ekel gewesen und so gewöhnte sie sich das Rauchen an. Karen habe damals auch gelernt, es vor ihren Eltern gekonnt geheim zu halten. Später sei sie zu einer Party-Raucherin geworden, bis sie es schließlich schaffte, ganz aufzuhören.
Erste Erfahrungen mit Kiffen
Matthias Killing erzählt ganz offen, dass er dreimal im Leben gekifft habe und es sogar deswegen zu einem peinlichen Moment kam. Vor vielen Jahren schlief er nach seiner ersten Kiff-Erfahrung bei "The Biggest Loser" ein - und wachte in einem Rosenbeet auf. Daraufhin hätten ihn alle Mitarbeiter:innen vor Ort gesucht, denn er sollte live in eine "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Schalte. Zum Glück konnte er aber noch rechtzeitig zugeschaltet werden. Nach dieser Erfahrung habe er es nur noch zweimal getan.
Man kannte immer irgendwie jemanden, der irgendwas angebaut hat.
Auch Karen Heinrichs habe in der Vergangenheit gekifft. Zum ersten Mal an einem Joint zog sie mit 19 Jahren. Diese Erfahrung soll jedoch nicht viel besser gewesen sein als ihre erste Zigarette - wieder sei ihr übel geworden - die Folge: erneutes Erbrechen. Diese schlimme Erfahrung habe sie jedoch nicht zum Aufhören bewgt. Das passierte erste einige Zeit später.
Jetzt nutzen die beiden Moderator:innen ihre Reichweite, um andere vor den negativen Effekten zu warnen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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