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So hat das Model die Moderatorin überrascht

Karen Heinrichs spricht über Heidi Klum, Wechseljahre und Selbstbewusstsein

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

"SAT.1 Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Karen Heinrichs ermutigt Frauen, über die Wechseljahre zu sprechen.

Bild: imago images/Andreas Weihs


Der hormonelle Umbruch ist längst kein Tabuthema mehr und auch internationale Stars teilen heute immer offener ihre Erfahrungen. Im Podcast "Redebedarf" sprechen Karen Heinrichs und Matze Killing jetzt über Menopause, Körperbilder und warum Heidi Klum für viele Frauen ein echtes Vorbild sein kann.

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Eigentlich ging es bei Karen Heinrichs und Matze Killing auch um das große Finale von "Germany’s Next Topmodel", das heute endlich läuft. Die Finalistinnen und Finalisten waren zuletzt zu Gast im "SAT.1 Frühstücksfernsehen", was Karen auf ein Thema brachte, das viele Frauen beschäftigt. Und zwar die Veränderungen des Körpers ab 40.


Karen Heinrichs ist begeistert von Heidi Klums Einstellung

"Das haben ja viele Frauen Ü40, wo es dann echt schwerfällt, Gewicht zu halten", sagt Karen im Podcast. Umso wichtiger sei es aus ihrer Sicht, dass prominente Frauen offen darüber sprechen. Besonders Heidi Klum beeindruckt sie dabei. "Ich finde es so schön, dass Heidi Klum als international anerkanntes Wesen sagt 'Wisst ihr was, scheiß drauf, ich quäle mich nicht rum'", so Karen.

Überraschender Heidi-Klum-Moment im "SAT.1 Frühstücksfernsehen"

Dabei erinnert sich die Moderatorin auch an einen besonderen Moment im "SAT.1 Frühstücksfernsehen". Ohne Vorwarnung wurde Heidi Klum damals live in die Sendung zugeschaltet. Eine spontane Aktion der Redaktion, die sich einen Spaß mit der Moderatorin erlaubte.

Karen saß gemeinsam mit Kollege Chris Wacker auf dem Sofa, als plötzlich Heidi Klum auf dem großen Bildschirm hinter den beiden erschien. Für Karen die perfekte Gelegenheit, ein Thema anzusprechen, das sie persönlich bewegt.

"Ich habe gesagt 'Mensch Heidi, wir sind ja ein Jahrgang', 74er. Ich habe die Probleme und struggle damit irgendwie", erzählt Karen im Podcast. Heidi Klum habe darauf ganz offen reagiert und aus dem Nähkästchen geplaudert, dass ihr Mann Tom Kaulitz sie heute sogar noch schöner finde.

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"Das Bild vom perfekten Körper hat sich verändert"

Auch Matthias Killing beobachtet einen Wandel - nicht nur gesellschaftlich, sondern auch im Fernsehen. Gerade Formate wie "Germany’s Next Topmodel" seien heute deutlich vielfältiger als noch vor einigen Jahren. "Ich bin froh, dass auch 'GNTM' als Vorbildsendung für dieses Thema Körperkult anders ist als früher", sagt Matze. Mittlerweile bekämen dort ganz unterschiedliche Menschen eine Bühne, unabhängig von klassischen Schönheitsidealen.

Für ihn sei das ein wichtiges Signal. "Das Bild in der Öffentlichkeit vom perfekten Körper hat sich gewandelt", so der Moderator. Statt unerreichbarer Ideale gehe es zunehmend um Offenheit, Persönlichkeit und Authentizität. Besonders im Blick auf jüngere Generationen empfindet Matze diese Entwicklung als positiv. Zudem feiert er seine Kollegin für ihren offenen Umgang mit dem Thema Perimenopause. Selbst er werde schon von Hörerinnen auf der Straße angesprochen. "Die sagen auch einfach nur 'Peripause' zu mir statt 'Hallo Matze'." Regelmäßige Zuhörer:innen der beiden wissen natürlich, dass sich die Abkürzung mittlerweile als Running Gag eingeschlichen hat.

Mehr Gelassenheit im Umgang mit dem eigenen Körper

Für Karen Heinrichs bleibt vor allem Heidi Klums entspannter Umgang mit dem Älterwerden hängen. Dass jemand mit einer derart großen öffentlichen Präsenz so ehrlich über Veränderungen spricht, sei wichtig - gerade für Frauen, die selbst mit Unsicherheiten kämpfen.

"Ich finde es so wichtig, dass eben auch Frauen wie Heidi Klum sagen, sie findet sich so auch schön", sagt Karen. Besonders beeindrucke sie dabei Heidis Selbstbewusstsein und ihre Gelassenheit. "Finde ich cute, muss ich sagen, finde ich erstrebenswert", so Karen weiter. Am Ende gehe es genau darum: entspannter mit sich selbst umzugehen und den Druck loszulassen, immer perfekt sein zu müssen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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