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Er war seine Familie

"Ich vermisse ihn jeden Tag": SAT.1-Moderator Philipp Isterewicz über den Tod seines Hundes Max

Veröffentlicht:

von Claudia Frickel

Bester Freund und Familienmitglied: 14 Jahre lang war Mischling Max an der Seite von "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator Philipp Isterewicz - bis er ihn einschläfern lassen musste. Sichtlich mitgenommen erzählt er, wann er wusste, dass es Zeit ist.

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Wie Philipp Isterewicz seinen geliebten Max gehen lassen musste

"Auch in den letzten Minuten war nicht ich für ihn da, sondern dieser Hund für mich." Als Philipp Isterewicz diesen Satz sagt, kämpft er mit der Fassung. Immer wieder wischt er sich Tränen aus den Augen, während er über den Moment spricht, in dem er Abschied von seinem Max nehmen musste.

Eines Tages weiß der SAT.1-Moderator plötzlich: "Es geht nicht mehr." Sein Hund war schon länger krank, er hatte eine Nervenkompression am unteren Rücken und war taub. Trotz Physiotherapie und Medikamenten wird es nicht besser. Im Gegenteil: Die Tabletten haben Nebenwirkungen, und das Tier ist erschöpft.

An diesem Abend bittet Philipp Isterewicz seinen Max, ihm irgendwie zu zeigen, wie es ihm geht. Wenig später passiert etwas, das der Nachrichtensprecher im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" als Antwort begreift. Direkt danach fährt er mit dem Hund in die Tierklinik und lässt ihn einschläfern. Das Gefühl beschreibt er mit zitternder Stimme so: "Dir wird das Herz herausgerissen, auf den Boden geworfen, dann fahren noch vier Panzer darüber."

Aber der Moment, als der Hund in seinen Armen einschläft, hat auch etwas Schönes und Friedliches. "Er schaute mich noch mal an, und er hatte keine Schmerzen mehr. Da sah ich wieder den Max von damals, meinen Welpen", erinnert er sich sichtlich ergriffen. Drei Stunden liegt Philipp mit seinem toten Hund auf dem Boden und weint - bis drei Uhr morgens.

Der Verlust ist hart. Schließlich haben Max und der Moderator 14 Jahre zusammen verbracht. Der Hund war sein bester Freund und seine Familie, wie er sagt. Sie sind durch dick und dünn gegangen:

Wir sind zusammen erwachsen geworden.

Philipp Isterewicz über seinen Hund Max

Max war in den wichtigen Momenten in Philipps Leben dabei - sogar beim Casting für das "SAT.1-Frühstücksfernsehen": "Er hat ein paar Meter entfernt auf mich gewartet", erzählt der 34-Jährige in der Sendung "Off-Air - ganz privat", die du dir oben ansehen kannst.

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"Ein Disney-Moment": So finden sich der Moderator und Hund Max

Philipp Isterewicz erinnert sich noch ganz genau an den Tag, an dem er Max zum ersten Mal gesehen hat. Der damals 19-Jährige ist gerade von daheim ausgezogen, wohnt in der ersten eigenen Wohnung und arbeitet beim Radio. Dort haben viele Kolleg:innen einen Hund, und "ich dachte in meiner jugendlichen Naivität: Ich hole mir auch einen!"

Über eine Anzeige in der Zeitung stößt er auf einen Landwirt, der mehrere Welpen abgeben will. Der Wurf entstammt einem Unfall: Seine Riesenschnauzer-Hündin hatte sich mit dem Hund des Nachbarn zusammengetan, einem Berner Sennenhund.

Als der Landwirt die Tür zur Scheune öffnet, passiert ein "Disney-Moment", so der SAT.1-Moderator. Alle Welpen kommen auf ihn zugeflitzt und wollen mit ihm spielen. Nur einer setzt sich hin und schaut Philipp Isterewicz an: "Da wusste ich: Das ist mein Hund."

Am nächsten Tag holt er das Tier zu sich - obwohl ihm einige "einen Vogel zeigten: Wie kannst du dir mit 19 Jahren einen Hund holen?" Doch das Leben mit dem Tier hilft ihm:

Der Hund war meine Rettung, weil er mir eine Struktur gegeben hat.

Philipp Isterewicz

Philipp Isterewicz über sein Leben


Was Philipp Isterewicz anderen Haustier-Besitzer:innen rät

Der SAT.1-Moderator muss Max im Oktober 2025 einschläfern lassen. Natürlich trauert er noch immer: "Ich vermisse diesen Hund jeden Tag. Es gibt ein Leben vor dem 11. Oktober 2025 und danach."

Aber Philipp Isterewicz sagt auch, dass er immer wieder genauso handeln würde wie damals, als er den Hund in die Tierklinik fuhr. Das ist auch sein Rat für andere Menschen, deren Haustier alt oder krank ist:

Lass den Hund im richtigen Moment gehen. Du weißt, wann der richtige ist.

Philipp Isterewicz

Warum der Nachrichtensprecher eine Urne für seinen Max wollte, ob er nach dem Verlust seines langjährigen Gefährten noch einmal einen Hund möchte und welches Zeichen Max ihm am Ende gegeben hat, siehst du bei "Off-Air - ganz privat" oben im Stream.



Von Montag bis Freitag ab 05:30 Uhr und sonntags ab 09:00 Uhr


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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