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Exklusives Interview

Nach "Masked Singer"-Enthüllung: Darum hätte Mathias Mester beinahe ein Golf-Turnier verraten

Veröffentlicht:

von Jan Islinger

The Masked Singer

Enthüllung: Dieser Sportler sang als Luigi Eishörnchen

Videoclip • 05:05 Min • Ab 12


Zum Dahinschmelzen! Mathias Mester war Luigi Eishörnchen. Im exklusiven Interview mit Joyn verrät er, warum ihm ein Golf-Turnier beinahe zum Verhängnis geworden wäre.

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Wie cool! Mathias Mester ist Luigi Eishörnchen

Leichtathletik-Weltmeister Mathias Mester war Luigi Eishörnchen.

Bild: Joyn / Michael Kötschau


Wie hast du deine Zeit bei "The Masked Singer" empfunden? 

Es war sehr aufregend, spannend und einfach eine richtig tolle Erfahrung. Für mich war sie zwar leider ziemlich kurz, aber trotzdem habe ich diese Zeit sehr genossen.

Wo liegt der besondere Reiz der Show?

Ich habe die Sendung schon früher verfolgt und fand den Gedanken immer cool, einmal selbst in diese ganz andere Welt einzutauchen und hinter einer Maske jemand anderes zu sein. Gleichzeitig hat mich natürlich die Frage gereizt: Wie schnell finden die Leute heraus, wer ich bin? Gerade weil ich durch meine Größe aufgrund meines Kleinwuchses natürlich ein ziemlich auffälliges Merkmal habe.

Und dann war da noch die Herausforderung:

Ich kann eigentlich überhaupt nicht singen.

Mathias Mester
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Aber ich liebe Herausforderungen und wollte mich einfach darauf einlassen. Ich wollte mir selbst beweisen, dass man manchmal auch Dinge machen sollte, bei denen man vielleicht vorher denkt: "Das kann ich doch eigentlich gar nicht."

Und wenn ich damit vielleicht auch anderen Menschen ein bisschen Mut machen kann, über ihren eigenen Schatten zu springen und ihre Grenzen auszutesten, dann hat sich das Ganze für mich auf jeden Fall gelohnt.

Wie war die Atmosphäre hinter den Kulissen? Warum ist die Show auch in Staffel 13 noch etwas Besonderes?

Hinter den Kulissen herrscht wirklich eine ganz besondere Atmosphäre. Durch die ganze Geheimhaltung ist es ein bisschen wie ein Katz-und-Maus-Spiel. Man wird abgeschirmt, läuft vermummt herum und versucht natürlich ständig, nicht entdeckt zu werden. Das ist schon irgendwie verrückt, aber gleichzeitig unglaublich spannend.

Was ich besonders lustig fand: Wir haben uns untereinander natürlich auch gefragt, wer eigentlich hinter den anderen Masken steckt. Bei den Proben saßen wir teilweise alle abgeschottet in einzelnen Kabinen und haben dann trotzdem mal eine Stimme gehört und gedacht: "Oh, wer könnte das denn sein?" Man konnte die anderen Kostüme teilweise schon sehen, aber wusste natürlich nicht, wer darin steckt.

Und dann gab es diese lustigen Momente, in denen man sich vielleicht mal die Hand gegeben oder sich sogar umarmt hat - und trotzdem hatte man keine Ahnung, mit wem man da eigentlich gerade Kontakt hat. Das war schon irgendwie verrückt und gleichzeitig total schön.

Was mich dabei besonders beeindruckt hat, war, wie professionell das alles abläuft. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Es wurde immer darauf geachtet, dass es uns gut geht, dass wir genug trinken und essen, dass wir unter den Masken genug Luft bekommen und wir die Masken wirklich nur dann tragen, wenn es notwendig ist.

Warum passt deine Maske besonders zu dir? Wo haben deine Maske und du Parallelen?

Luigi, das Eishörnchen, passt schon ziemlich gut zu mir, weil er einfach ein lustiger und ein bisschen verrückter Vogel ist - und das bin ich, glaube ich, auch.

Ich versuche, mit viel Spaß durchs Leben zu gehen und die Dinge nicht immer ganz so ernst zu nehmen. Gerade wenn es mal schwieriger wird, hilft es mir, meinen Humor nicht zu verlieren und auch über mich selbst lachen zu können. Diese Leichtigkeit verbinde ich sehr mit Luigi.

Und dann gibt es natürlich noch eine ganz wichtige Gemeinsamkeit:

Ich liebe Eis!

Mathias Mester

Insofern war Luigi als Eishörnchen für mich schon allein deshalb eine ziemlich passende Wahl.

Ich glaube, am Ende ist Luigi einfach eine schöne Mischung aus Spaß, ein bisschen Verrücktheit und Lebensfreude – und genau das passt ziemlich gut zu mir.

Welches Indiz hätten die Zuschauer:innen erkennen können? Und wo hat man vielleicht auch bewusst in die Irre führen wollen?

Ein Indiz, das bewusst ein bisschen in die Irre führen sollte, war auf jeden Fall das Italienische. Luigi ist schließlich ein Italiener, und ich habe auch Italienisch gesungen, zumindest auf meine ganz eigene Art und Weise. Da sollte man natürlich schon ein bisschen auf eine falsche Fährte geführt werden. Und ich fand gerade diese Geschichte so lustig, weil Italien nun wirklich nicht unbedingt das Erste ist, was man mit mir verbinden würde.

Die anderen Indizien, zum Beispiel das Haus oder die olympischen Eiskugeln, hatten natürlich schon einen Bezug zu mir. Aber dass man dadurch direkt auf einen paralympischen Sportler kommt, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht.

Ein ziemlich offensichtliches Indiz war wahrscheinlich meine Größe. Ich hatte zwar etwas höhere Schuhe an, aber darunter waren dann trotzdem noch diese kleinen Beinchen zu sehen. Wenn man da genau hingeschaut hat, hätte man vielleicht schon darauf kommen können.

Das Wichtigste bei "The Masked Singer" ist die Geheimhaltung: Was war dabei das Schwierigste für dich?

Das Schwierigste war für mich natürlich, dass ich niemandem sagen durfte: "Hey, ich bin bei dieser tollen, geilen Show dabei!" Gerade weil man sich natürlich am liebsten mit seinen Freunden und seiner Familie darüber freuen und erzählen möchte.

Bei mir gab es aber auch im Alltag ein paar Situationen, die gar nicht so einfach zu erklären waren. Ich bin ja ein ziemlich golfverrückter Vogel und stehe eigentlich ständig auf dem Golfplatz. Wenn dann plötzlich die Clubmeisterschaften anstehen und ich nicht mitspielen kann, obwohl ich sonst gefühlt jeden Tag dort bin, wirft das natürlich schon Fragen auf. Da musste man sich dann irgendwie herausreden, ohne zu viel zu verraten.

Und dann waren da natürlich noch meine großen Schuhe. Ich habe die mit nach Hause bekommen, um damit zu üben und zu lernen, darin richtig zu laufen. Sobald Besuch kam, hieß es also: Zack – Schuhe weg! Auch wenn ich durchs Haus gelaufen bin oder jemand von draußen durchs Fenster hätte schauen können, musste ich immer darauf achten, dass mich niemand mit diesen Schuhen sieht.

Wobei die Schuhe auch ihre Vorteile hatten: Wenn ich zum Beispiel gekocht habe, konnte ich plötzlich problemlos über die Herdplatte schauen. (lacht)

Das war schon eine ziemlich lustige Zeit. Man musste wirklich ständig aufpassen, was man sagt, was man macht und wer gerade etwas sehen könnte. Aber genau diese Geheimhaltung gehört für mich auch zu dem besonderen Reiz von "The Masked Singer" dazu.


Folge 4 am kommenden Mittwoch

Wie es in Folge 4 weitergeht, siehst du kommenden Mittwoch um 20:15 Uhr auf ProSieben und im Livestream auf Joyn. Wenn du bereits jetzt einen Sneak Peek auf die kommenden Masken erhaschen willst, kannst du direkt in unsere Masken-News schauen.


"The Masked Singer" siehst du immer mittwochs um 20:15 Uhr auf ProSieben und im Livestream auf Joyn.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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