Verblüffende Veränderung

Armin Rhode: So sah der "Millionenschnitzel"-Star vor 32 Jahren aus

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von C3 Newsroom

Wie Armin Rhode wohl in den 90ern aussah?

Bild: picture alliance / Eventpress | Eventpress Becher / IMAGO / United Archives


Heute ist Armin Rohde ein Star in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Doch wie sah der "Millionenschnitzel"-Protagonist eigentlich früher aus - genauer gesagt vor rund 32 Jahren, als seine Karriere noch in den Kinderschuhen steckte?

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Zuerst auf die Bühne

Geboren am 4. April 1955 in Gladbeck, versuchte sich Armin Rohde zunächst am Theater. Er ließ sich vom legendären Clown Pierre Byland ausbilden und studierte von 1980 bis 1984 an der Folkwang-Schauspielschule in Essen. Engagements am Theater Bielefeld und später am Schauspielhaus Bochum folgten, wo er von 1987 bis 1995 zum Ensemble gehörte. Dort spielte er große Klassiker wie "Mackie Messer" oder "Richard III".

Seine erste Hauptrolle

Sein Filmdebüt gab Rohde 1984 mit einer kleinen Rolle in Rolf Silbers Komödie "Kassensturz". Erste größere Aufmerksamkeit erhielt er 1991 als Gegenspieler von Götz George im letzten Schimanski-"Tatort". Doch der eigentliche Türöffner zum Kino kam 1992 mit Sönke Wortmanns "Kleine Haie", in dem Rohde als kumpelhafter Prolo Bierchen einen kurzen, aber extrem einprägsamen Auftritt hatte.

Mit "Der bewegte Mann" (1994) wurde Armin Rohde endgültig einem Massenpublikum bekannt. Als derber, schwuler Metzger Norbert spielte er zwar nicht die Hauptfigur, gehörte aber zu denjenigen, über die gesprochen wurde. Damals noch jünger und schlanker, brachte er dennoch ordentlich Charakter in seine Rolle ein.

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"Der bewegte Mann" (1994): So sah Armin Rhode früher aus

1994 hat Armin Rhode (M.) neben Til Schweiger (r.) und Joachim Krol (l.) seinen ersten Erfolg.

Bild: imago stock&people


Der große Filmdurchbruch

In "The Superwife" (1996) setzte sich diese Entwicklung fort. Neben Veronica Ferres lieferte der "Millionenschnitzel"-Star ordentlich ab - diesmal allerdings mit Schnautzer.

Als Postbote in "The Superwife" (1996)

V. l.: Veronica Ferres, Armin Rhode und Thomas Heinze in "The Superwife".

Bild: imago images / Mary Evans


Armin Rhode im neuen Look

Mit dem Fernsehfilm "Schlange auf dem Altar", der im Dezember 1998 im Ersten ausgestrahlt wurde, schlug Armin Rohde kurz vor der Jahrtausendwende bewusst eine andere Richtung ein. Er spielte darin die Hauptrolle des evangelischen Gefängnispastors Georg Färber. Dieser wird aus disziplinarischen Gründen aus dem Gefängnisdienst in eine Gemeinde im Hamburger Schanzenviertel versetzt und gerät dort in ein Spannungsfeld aus konservativen Kirchenstrukturen, gesellschaftlichen Umbrüchen und ganz konkreten humanitären Fragen.

Rhode selbst zeigte sich in dieser Rolle tatsächlich in einem für ihn ungewöhnlichen Look: Mit dunkel gefärbten Haaren und ohne seinen Bart ist der Schauspieler fast nicht wiederzuerkennen.

Als Pastor in "Schlange auf dem Altar" (1998)

Wem darf man heute noch glauben? In "Schlange auf dem Altar" überzeugt Armin Rhode als Pastor.

Bild: imago images / United Archives


Dann geht's ab im Fernsehen

Mit der SAT.1-Filmreihe "Schnitzel" kam schließlich Armin Rhodes endgültiger Durchbruch beim breiten Fernsehpublikum. Als Günther Kuballa versucht er in der Filmreihe an der Seite seines besten Freundes Wolfgang Krettek (Ludger Pistor), die Hürden des Lebens zu meistern. Seit 2010 ist Rhode in der ARD-Produktion vertreten, zuletzt in "Das Weihnachtsschnitzel" (2022).

Rhode als "Schnitzel"-Star

Armin Rhode ist seit Anfang der 2010er bei der "Schnitzel"-Reihe dabei.

Bild: imago / Eibner


Armin Rhode in "Das Millionenschnitzel"

Für Fans der "Schnitzel"-Reihe gibt es gute Nachrichten: Armin Rohde und Ludger Pistor kehren erneut als das ungleiche Duo Günther Kuballa und Wolfgang Krettek zurück. Ein neuer Film der beliebten Fernsehreihe steht in den Startlöchern und knüpft thematisch genau dort an, wo es für die beiden ewigen Pechvögel besonders wehtut - bei Geld, Würde und dem Traum vom späten Erfolg.

Nachdem Günther und Wolfgang ihre Schnitzelbude aufgeben mussten, reicht die Rente vorne und hinten nicht. Während Günther unbeirrbar davon träumt, als Gründer doch noch groß rauszukommen und ihre legendären Schnitzelpanaden weit über Dortmund hinaus zu vermarkten, hat Wolfgang den Mut für Neuanfänge eigentlich längst verloren. Doch dann platzt die Realität mit voller Wucht in sein Leben: Die 15-jährige Ta, seine Tochter aus einer lange verdrängten Samenspende, steht plötzlich vor der Tür - und fordert 5.000 Euro "Unterhalt". Andernfalls will sie Wolfgangs Ehefrau über ihre Existenz informieren.

Neugierig geworden? Ausgestrahlt wird der neue Teil der "Schnitzel"-Reihe am 27. Februar 2026 um 20:15 Uhr im kostenlosen Das-Erste-Livestream auf Joyn.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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