Die neue Staffel startet

Flirt-Fail: So begann die Karriere von "Die Notärztin"-Star Max Hemmersdorfer

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von teleschau

Sabrina Amali kehrt als "Die Notärztin" Dr. Nina Haddad auf die Bildschirme zurück. An ihrer Seite: Max Hemmersdorfer als Feuerwehrmann Markus Probst.

Bild: ARD/Volker Roloff


Seit zehn Jahren ist Max Hemmersdorfer als Schauspieler bestens im Geschäft. Allerdings begann seine Karriere aus Zufall. Hier erfährst du die ganze Geschichte.

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Innerhalb von zehn Jahren hat sich Max Hemmersdorfer als Schauspieler etabliert. Am Dienstag, 24. Februar, 20:15 Uhr, kehrt er als Feuerwehrmann Markus Probst in den Dienst im Team von "Die Notärztin" zurück. Die neuen 13 Folgen der zweiten Staffel sind immer dienstags im Das-Erste-Livestream auf Joyn zu sehen. Zudem war Hemmersdorfer zuletzt in Episodenrollen in "WaPo Bodensee" und im Staffelfinale von "Die Heiland - Wir sind Anwalt" dabei.

Es läuft für den 40-Jährigen, der in Bobingen bei Augsburg zur Welt kam. Aber es war kein geplanter Erfolg: Zur Schauspielerei fand Hemmersdorfer aus purem Zufall - weil er ein Mädchen beeindrucken wollte.

Schauspieldebüt wegen eines Flirtversuchs

Sommer, Sonne, Ferien - und ein Flirt: Max Hemmersdorfer, so erzählte er der "Augsburger Allgemeine", wollte als Jugendlicher im Urlaub ein Mädchen beeindrucken und wagte sich bei einem Showabend erstmals auf eine Bühne. Dort durfte er dann seine Bühnenpartnerin mit einem Liebeslied anschmachten - aber die, die er eigentlich bezirzen wollte, hatte keinerlei Interesse an ihm. Sie zeigte ihm die kühle Schulter - das Publikum allerdings nicht.

"Ich stand da, plötzlich sprudelte es aus mir raus und fühlte sich richtig an. Vor allem die positive Reaktion der Leute war ein Knallergefühl", erzählte er im Interview. Die Erinnerung an das Gefühl auf der Bühne ließ ihn nicht los. Mit 16 stellte er das Skateboard in die Ecke und besuchte lieber die Jugendgruppe des Theaters Augsburg - eine gute und wegweisende Entscheidung: "Am ersten Tag musste man alleine auf die Bühne und improvisieren. Das hat so wahnsinnig Spaß gemacht. Rückblickend war das der Klick-Moment", schilderte er gegenüber "Augsburger Allgemeine". Er habe gleich gewusst, dass er "das professionell machen" wollte.

TV-Debüt vor einem Millionenpublikum

Es dauerte noch. Erst Abitur, dann Freiwilliges Soziales Jahr. Er bewarb sich an Schauspielschulen - und kassierte Absagen. Seiner Mutter ist es wohl zu verdanken, dass er dran blieb. Denn die habe ihn immer wieder ermutigt, wenn eine neue Ablehnung kam, sagte er einmal. 2007 wurde Hemmersdorfer an der renommierten Folkwang Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen angenommen. 2011 schloss er seine Ausbildung dort mit dem staatlichen Schauspieldiplom ab.

Er debütierte auf der Theaterbühne, spielte in Konstanz, Recklinghausen und Cottbus. In München spielte, sang und tanzte er 2018 die Hauptrolle des Zeki Müller im "Fack Ju Göhte"-Musical. Aber da hatte auch schon das Fernsehen angeklopft.

Seine ersten TV-Auftritte fanden vor Millionenpublikum statt. 2016 war er im Münsteraner "Tatort: Ein Fuß kommt selten allein" (12,69 Millionen Zuschauer:innen) als Tänzer zu sehen und gab im selben Jahr in "Die Hochzeit meiner Eltern" (4,61 Millionen Zuschauer:innen) den Schwerenöter Adam. Nicht nur den Fans, auch den Filmemacher:innen blieb der 1,78 Meter große Mann mit den braunen Haaren und braunen Augen im Gedächtnis. Die Engagements häuften sich, er spielte in seinem ersten Kinofilm ("Klassentreffen 1.0") mit.

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"Ich bin ein fürchterlich fauler Hund"

2020 stieß Hemmersdorfer zum Team von "Der Staatsanwalt" und spielte drei Jahre lang den Kriminaloberkommissar Max Fischer, bis dieser in der Folge "Kontrollverlust" erschossen wurde. Der Serientod war von Hemmersdorfer erwünscht, er wollte weiterziehen. Nach dem mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichneten Kinofilm "Im toten Winkel" (2023) stieg er in die nächste Serie ein: "Die Notärztin".

Dorthin kehrt er jetzt zurück. Wie immer topfit. Denn er liebt Sport. Wenn es auf Dreharbeiten zugehe, müsse er sich in Form bringen, verriet er einmal der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Dann mache ich fünf- bis sechsmal die Woche Sport. Aber ansonsten muss ich gestehen, bin ich ein fürchterlich fauler Hund." Das zeige sich bei der Ernährung: "Auch meine Diät fliegt dann zum Fenster raus."


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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