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Krimi-Schauplätze

Mord am Urlaubsort: Hier wird der Portugal-Krimi "Lost in Fuseta" gedreht

Veröffentlicht:

von teleschau

Seit 2022 ermitteln Eva Meckbach und Daniel Christensen (rechts) als portugiesische Polizist:innen Rosada und Esteves gemeinsam mit ihrem deutschen Austausch-Kollegen Leander Lost (Jan Krauter) in und um Fuseta in der Algarve.

Bild: ARD Degeto Film/307 Production GmbH/João Guimarães


In "Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht" neigt sich der Aufenthalt des deutschen Ermittlers Leander Lost in der Algarve dem Ende zu. Doch er möchte bleiben. Kein Wunder! Wir verraten dir, an welchen eindrucksvollen Schauplätzen die ARD-Reihe gefilmt wird.

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Orte, "an denen man ins Träumen gerät"

Die Fälle des deutschen Ermittlers mit Asperger (gespielt von Jan Krauter) basieren auf der gleichnamigen Romanreihe von Holger Karsten Schmidt. Der Autor legte sich extra dafür das portugiesisch anmutende Pseudonym Gil Ribeiro zu. Nun wurde zum dritten Mal ein "Lost"-Krimi von der ARD adaptiert. Wie die Vorgänger wurde auch der Zweiteiler "Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht" zu großen Teilen in um das Fischerdorf Fuseta gedreht.

Hauptdarsteller Jan Krauter war vor Drehbeginn der Reihe nie in Portugal gewesen und sofort begeistert, wie er im Gespräch mit der Seite entdecken-sie-algarve.com erklärte: "Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet, und bin sehr beeindruckt von der interessanten Mischung aus mediterranem Flair, Atlantikklima und afrikanischen Elementen. Die Dreharbeiten führen uns immer wieder zu Orten, an denen man ins Träumen gerät."

Das ist das Fischerdorf Fuseta

Das titelgebende Fischerdorf Fuseta, in dem der Hamburger Ermittler im Rahmen eines Austauschprogramms von Europol landet, liegt an der östlichen Algarveküste im Süden Portugals, direkt am Atlantik und zwischen den Städten Olhão im Westen und Tavira im Osten. In unmittelbarer Nähe liegt die Atlantikinsel Ilha da Armona, deren östlicher Teil auch als Ilha da Fuseta bekannt ist.

Etwa 2.000 Menschen leben in Fuseta, das mit dem Nachbarort Moncarapacho die Gemeinde Fuseta-Moncarapacho bildet. Fuseta versprüht mit seinen kubistischen Häusern und den zahlreichen Cafés und Restaurants typisch portugiesisches Flair und bildet so die perfekte Kulisse für die Fälle von Lost und seinen portugiesischen Kollegen Carlos Esteves (Daniel Christensen) und Graciana Rosado (Eva Meckbach). Carlos sieht man in den Verfilmungen immer mal wieder in der Bar O Farol in Fuseta essen, wo Leander Lost sich gerne zu einem Espresso ("Bica") dazugesellt.

Zu den interessanten Orten Fusetas zählen außerdem der Dorfplatz "Praça da República", die Kirche "Igreja Matriz da Fuseta" und der dazugehörige Friedhof.

Die Natur als Schauplatz

Und dann ist da natürlich die eindrucksvolle Natur rund um Fuseta. Neben den langen Sandstränden vor allem die Ria Formosa. Sie ist eines der wichtigsten Naturschutzgebiete Europas und setzt sich aus Salzwiesen, Inseln, Sandbänken und Kanälen zusammen. Sie bietet Lebensraum für über 200 Tierarten, darunter Flamingos, Seeadler, Fischreiher, aber auch Geckos und Schlangen.

Im neuen Zweiteiler "Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht" sieht man viele Einstellungen dieser nahezu unberührten Natur durch Kamerafahrten aus der Vogelperspektive oder bei Autofahrten der Ermittler:innen.

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Auch hier wurde für "Weiße Fracht" und die anderen "Fuseta"-Filme gedreht

Fuseta ist nicht der einzige Drehort der ARD-Krimireihe. Für den Zweiteiler "Weiße Fracht" wurden im Frühjahr 2025 erneut auch in Alcochete Szenen aufgenommen. Hier wurde ein bisschen geschummelt, denn die Stadt liegt gar nicht in der Algarve, sondern im Distrikt Setúbal am Ufer der Tejo-Bucht. Doch das dürften nur echte Kenner der Stadt merken, die pittoresken Stadtansichten ähneln sich.

Auch in Portugals Hauptstadt Lissabon und Umgebung wird häufig gedreht. Im aktuellen "Lost"-Krimi stellt etwa die Außenansicht des Gebäudes des "Instituto de Higiene e Medicina Tropical" (das Institut für Hygiene und Tropenmedizin) ein Krankenhaus dar.

In Faro, westlich von Fuseta in der Algarve gelegen, wurde ebenfalls wie schon für die vorherigen beiden Zweiteiler gedreht. Die Stadt spielt eine zentrale Rolle in den "Lost in Fuseta"-Krimis, hier befindet sich das größere Kommissariat der Gegend.

Ein weiterer häufiger Drehort ist die Stadt Olhão an der sogenannten Sand-Algarve mit ihren historischen Gebäuden, Cafés und Restaurants. In "Weiße Fracht" kann man wieder einmal die imposanten Markthallen aus rotem Backstein und mit den runden Türmen sehen, als sich Lost und Carlos auf einem Gebäude in der Nähe mit ihren Ferngläsern auf die Lauer legen.

Die Orte Setúbal und Tavira werden ebenfalls als Drehorte der "Lost in Fuseta"-Krimis aufgeführt.

Du möchtest die schönen Orte in der Algarve und in und um Lissabon sehen, an denen "Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht" gedreht wurde? Dann nutze am Samstag, 25. April, 20:15 Uhr, den ARD-Livestream auf Joyn. Die beiden Teile werden am Stück gezeigt.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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