Fortsetzung der Erfolgsserie

"Tage, die es nicht gab - Tödliche Geheimnisse": Das solltest du zum Auftakt von Staffel zwei wissen

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von teleschau - Eric Leimann

In "Tage, die es nicht gab - Tödliche Geheimnisse" rücken wieder die wunderbar skurrilen Ermittler aus Wien an, um den Fall zu lösen: Lukas Leodolter (Tobias Resch) und Elfriede Grünberger (Sissy Höfferer).

Bild: ORF/ARD Degeto Film/ARD/MR Film


Vor drei Jahren sorgte die ARD/ORF-Erfolgsserie "Tage, die es nicht gab" für Furore. Was muss man wissen, um direkt mit Staffel zwei, "Tage, die es nicht gab - Tödliche Geheimnisse", einsteigen zu können?

Die Serie erzählt von vier erwachsenen Frauen und Müttern, die seit ihrer Schulzeit am noblen, aber strengen Elite-Gymnasium Sophianum im Salzburger Land enge Freundinnen sind: Unternehmens-Erbin Doris (Diana Amft), Staatsanwältin Miriam (Franziska Weisz), Verlags-Managerin Inès (Jasmin Gerat) und Schriftstellerin Christiane (Franziska Hackl). Sie sind Mütter von Kindern unterschiedlichen Alters. Die meisten besuchen ebenfalls das Sophianum. In Staffel eins ging es um die Frage, wer den ziemlich unsympathischen Direktor der Schule (Harald Krassnitzer) von einer Staudammmauer stürzte.

Den Mordfall versteht man auch ohne Staffel eins

Der Todesfall wird von den aus Wien angereisten Ermittlern Grünberger und Leodolter (mit tollen Dialogen: Sissy Höfferer, Tobias Resch) untersucht. Doch wie im von den Machern bewusst gewählten US-Vorbild der Serie, der HBO-Serie "Big Little Lies" mit Nicole Kidman und Reese Witherspoon, geht es auch in "Tage, die es nicht gab" stärker um die miteinander verschränkten Leben der Protagonistinnen und ihrer Geheimnisse als nur um die Frage: Wer war's? Insofern muss man die erste Staffel nicht unbedingt kennen, um den nun erzählten neuen Fall zu verstehen. Diesmal geht es um den Mord an einer Schülerin und Babysitterin, die bei zwei der Freundinnen arbeitet.

Wer jedoch an den Charakteren interessiert ist, sollte sich die acht Folgen von Staffel eins in der ARD-Mediathek unbedingt anschauen. Danach versteht man die mithin durchaus komplexen Beziehungen der vier Frauen untereinander sowie zu ihren Männern und ihren Kindern sehr viel besser. Zudem lohnt sich Staffel eins in Sachen Plot mindestens genauso wie Staffel zwei, wenn nicht sogar noch ein wenig mehr. Wer jedoch partout mit Staffel zwei einsteigen will, sollte ein wenig Vorwissen zu den wichtigsten Charakteren mitbringen.

Das sind die Charaktere

Die wohlhabende Unternehmerin Doris (Diana Amft) hat eine liebevolle Beziehung zu ihrem Mann Sebastian (Rick Kavanian), aber nach wie vor Probleme mit ihrer dominant-übergriffigen Mutter (Jutta Speidel). Das Paar hat eine Tochter namens Sarah (Niobe Eckert), die wiederum mit dem Verdächtigen des Babysitterinnen-Mordes befreundet ist. Beim drogensüchtigen "Bad Boy" Olivier (Etienne Halsdorf) handelt es sich um den verstoßenen Sohn von Inès (Jasmin Gerat) und Etienne (Wanja Mues). Deren Beziehung, in der es oft um Karriere und den schwierigen Umzug von Paris in die österreichische Provinz geht, versucht eine Leere zu überdecken. Sie entstand dadurch, dass das Paar als letzten Ausweg aus einer toxischen Familiensituation Sohn Olivier vor die Tür gesetzt hat.

Staatsanwältin Miriam (Franziska Weisz) hat sich von ihrem Mann (Andreas Lust) gegen dessen Willen getrennt und lebt mit den drei Kindern in der ehemals gemeinsamen Villa. Das Verhältnis der Ex-Eheleute ist nach wie vor angespannt. Die - in Sachen Einkommen - eher durchschnittlich lebenden Christiane (Franziska Hackl) und ihr Musiker-Ehemann Filip (Stefan Pohl) haben in Staffel eins ihren Sohn verloren, nun aber ein neues Kind bekommen, das es in Staffel eins noch nicht gab. Die Beziehung der beiden ist kompliziert, denn Filip fühlt sich von seiner Frau nicht begehrt. Zudem belastet der Tod des ersten Kindes ihre Kleinfamilie.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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