Beliebte ARD-Krimireihe
Katrin Sass wollte erst nicht beim "Usedom-Krimi" mitmachen: Was sie umgestimmt hat
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von C3 NewsroomSchauspielerin Katrin Sass verrät, warum sie zunächst zögerte, die Hauptrolle im ARD-"Usedom-Krimi" anzunehmen.
Bild: picture alliance/dpa
Seit zwölf Jahren spielt Katrin Sass im beliebten "Usedom-Krimi" in der ARD die Hauptrolle als Ex-Staatsanwältin Karin Lossow. Fast hätte sie die Rolle allerdings gar nicht angenommen.
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Katrin Sass zögerte, bevor sie die Hauptrolle im "Usedom-Krimi" annahm
Seit 2014 ist Schauspielerin Katrin Sass in der ARD-Reihe "Der Usedom-Krimi" in der Hauptrolle zu sehen. Als ehemalige Staatsanwältin Karin Lossow ermittelt sie dort nicht nur gern auf eigene Faust. Lossow hat auch eine bewegte Vergangenheit, die ihre Figur besonders interessant macht: Weil sie ihren untreuen Ehemann im Affekt erschossen hat, saß sie sechs Jahre lang im Gefängnis, bis sie auf die Insel Usedom zurückkehrte.
Bevor Katrin Sass die Rolle annahm, die sie nun schon seit zwölf Jahren mit großem Erfolg spielt, zögerte sie jedoch. Im Gespräch mit dem Portal "Moin.de" verrät sie, warum sie zunächst skeptisch war: "Als das Angebot kam, habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt noch einen Krimi machen möchte."
Drehstart zu "Der Usedom-Krimi - Gute Nachrichten" und "Der Usedom-Krimi - Schneewitchen" (AT) - mit Rikke Lylloff und Katrin Sass
Bild: NDR/Oliver Feist
Katrin Sass: "Jetzt bin ich so etwas wie eine Miss Marple"
Aber das Konzept des "Usedom-Krimis" überzeugte sie: "Diese Konstellation war von Anfang an eine andere: Zunächst ging es um drei starke Frauen", erklärt Sass mit Blick auf Lossows Tochter und Enkelin, die in der Krimireihe zunächst eine große Rolle spielten. Ihre Tochter, mit der Karin Lossow nach ihrer Tat ein sehr schwieriges Verhältnis hatte, spielte anfangs Lisa Maria Potthoff als Kommissarin Julia Thiel. Nach sechs Folgen stieg sie aus der Serie aus.
Anschließend sei das Konzept noch mal überarbeitet worden, erzählt Sass. "Jetzt bin ich so etwas wie eine Miss Marple. Das fand ich sehr reizvoll." Sie spiele eine Frau, die eigentlich längst aus dem Beruf raus sei, die Staatsanwältin war, im Gefängnis gesessen und ihren Mann getötet habe - "und (die) sich trotzdem oder gerade deshalb immer wieder in die Fälle einmischt". Über den Reiz dieser besonderen Rolle sagt sie: "Das ist keine klassische Kommissarin, nichts Typisches. Diese Figur hat ganz andere Voraussetzungen und setzt sich ein, weil sie gar nicht anders kann."
Katrin Sass über das Erfolgsrezept beim "Usedom-Krimi"
An ihrer Figur Karin Lossow schätzt sie vor allem eines: "Ich bewundere an ihr, wie ruhig und gelassen sie ist. Nicht sofort aufbrausend. Das würde ich mir gern noch ein bisschen von ihr abgucken".
Auch zum Erfolgsgeheimnis der ARD-Krimireihe äußert sich Katrin Sass: "Beim Usedom-Krimi kann man sich auch mal zurücklehnen." Es gehe um mehr als nur "da liegt ein Toter". Die privaten Geschichten spielten ebenfalls eine wichtige Rolle . "Manchmal passiert in einer Folge nicht einmal ein Mord, sondern man glaubt es nur. Diese Mischung wollen wir unbedingt beibehalten“, so die 69-Jährige.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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