Unter Tränen

So rührend gedenkt Rachel McAdams an die verstorbene Diane Keaton bei den OSCARS®

Aktualisiert:

von Lena Maier, C3 Newsroom

Schauspielerin Rachel McAdams würdigt bei den OSCARS® ihre verstorbene Kollegin Diane Keaton.

Bild: IMAGO/Avalon.red


Gänsehaut-Moment bei den 98. Academy Awards: Mit einer emotionalen Rede hat Rachel McAdams bei der OSCAR®-Verleihung an die verstorbene Film-Legende Diane Keaton erinnert.

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+++ Update, 16. März 2026 +++

Diane Keaton wird bei den OSCARS® 2026 gewürdigt

Es war ein besonderes bewegender Moment bei der diesjährigen OSCAR®-Verleihung. Fünf Monate nach dem Tod von Film-Ikone Diane Keaton hat ihre Freundin und Kollegin Rachel McAdams sie bei der Gala mit rührenden Worten geehrt. Sichtlich bewegt sagte sie im "In Memoriam"-Teil der Veranstaltung über Keaton:

Glaubt mir, wenn ich sage, dass es keine Schauspielerin meiner Generation gibt, die nicht von ihrer absoluten Einzigartigkeit inspiriert und fasziniert ist.

Rachel McAdams

McAdams hatte 2005 an der Seite von Diane Keaton in  der Romantik-Komödie "Die Familie Stone - Verloben verboten!" gespielt sowie 2010 in der Komödie "Morning Glory". In ihrer Rede in der Nacht zum Montag (16. März) kämpfte die 47-Jährige mit den Tränen, als sie an die verstorbene Oscar-Preisträgerin erinnerte. Diane Keaton habe so viele Hüte getragen, sagte sie mit Blick auf eines der Markenzeichen der Schauspielerin - und das im wörtlichen und auch im übertragenen Sinne.

"Schauspielerin, Künstlerin, Autorin, Aktivistin, aber kein Hut war ihr wichtiger als der, Mutter ihrer beiden Kinder zu sein", betonte McAdams. "Sie bedeutete so vielen von uns so viel." Auch Freundschaften seien für Diane Keaton enorm wichtig gewesen. Sie sei "eine Legende ohne Ende“.

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Diane Keaton 2023 bei der Premiere von "Book Club: The Next Chapter" in New York.

Bild: IMAGO/Depositphotos


+++  Ursprüngliche Meldung +++

Hollywood trauert um Diane Keaton

Die Show- und Filmwelt trauert um Oscar-Preisträgerin Diane Keaton. Sie starb am 11. Oktober 2025 im Alter von 79 Jahren an einer Lungenentzündung, wie ihre Familie gegenüber dem Magazin "People" am 15. Oktober bestätigte.

Nicht nur ihre Fans, auch Kolleg:innen und Weggefährt:innen aus der Filmwelt sind tief betroffen und reagieren weltweit mit Trauerbekundungen, Erinnerungen und herzlichen Worten - von Jane Fonda, Leonardo DiCaprio bis hin zu Comedian Ralf Schmitz, der im deutschen TV eine unvergessliche Begegnung mit ihr hatte.

Berühmt und bescheiden

"Sie war immer ein Funke aus Leben und Licht, ständig lachend über ihre eigenen kleinen Macken und in ihrer Schauspielkunst, ihrem Stil, ihren Büchern, Freundschaften, Häusern und Ideen grenzenlos kreativ." Mit diesen bewegenden Zeilen beschrieb Jane Fonda ihre Freundin Diane Keaton. Offensichtlich übte sich die Oscar-Preisträgerin auch in Bescheidenheit. Jane Fonda schrieb weiter: "Und obwohl sie es nie zugeben würde: Sie war eine herausragende Schauspielerin."

Bleibende Jugenderinnerung

Auch im Leben Leonardo DiCaprios, der mit ihr "Marvins Töchter" drehte, hinterließ sie tiefe Spuren: "Diane Keaton war einzigartig. Brillant, witzig und kompromisslos sie selbst. Ich hatte die Ehre, mit ihr zu arbeiten, als ich 18 war. Sie wird unendlich fehlen", schrieb er.

Stille Worte, große Liebe

Kate Hudson, Tochter von Goldie Hawn und Keatons Kollegin in "Der Club der Teufelinnen" verabschiedete sich mit einer Liebeserklärung. Sie postete auf Instagram eine Filmszene aus den gemeinsamen Dreharbeiten. Der Text, schlicht und eindrucksvoll: "Wir lieben dich so sehr, Diane."

Ewig nachwirkender Kuss

Neben vielen großen Namen aus Hollywood meldeten sich auch deutsche Berühmtheiten zu Wort. Unter anderem Comedian Ralf Schmitz, der 2014 eine unvergessliche Begegnung mit Diane Keaton hatte: In der ZDF-Show "Wetten, dass …" küsste Diane Keaton spontan ihre Beisitzer auf dem berühmten Bühnen-Sofa auf den Mund. Unter anderem Schmitz.

Ein Moment, der TV-Geschichte schrieb - und den der Comedian für immer in seinem Herzen bewahrt: "Liebe Diane, deinen Kuss damals bei 'Wetten, dass..?' werde ich niemals vergessen. Wie immer gehen die Besten zu früh. Ich werde dich als Ikone und deine Farbe im Wahnsinn der Welt irre vermissen."


Sieh und hör dir Ralf Schmitz auf Joyn an!


Von "Der Pate" bis "Annie Hall": ein Leben für den Film

Mit ihrer markanten Stimme, ihrem Humor und dem unverwechselbaren Look prägte Diane Keaton Generationen. Geboren 1946 in Los Angeles, begann Diane Keatons Karriere früh auf der Theaterbühne. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 1972 mit der Rolle der Kay Adams in Francis Ford Coppolas "Der Pate". Nur wenige Jahre später folgte der Oscar für ihre legendäre Darstellung der Annie Hall in Woody Allens "Der Stadtneurotiker".

Danach brillierte sie in Kultfilmen wie "Der Club der Teufelinnen", "Was das Herz begehrt" oder "Vater der Braut". Ob Komödie oder Drama: Keaton brachte immer Herz, Haltung und Humor auf die Leinwand.

Eigenwillig, stark und immer sie selbst

Keaton heiratete nie, führte Beziehungen mit legendären Kollegen wie Woody Allen, Al Pacino und Warren Beatty - und entschied sich schließlich bewusst für ein unabhängiges Leben. Mit 50 Jahren adoptierte sie erst das Mädchen Dexter und fünf Jahre später dann auch einen Jungen, Duke.

In Interviews sprach sie offen über Älterwerden, Selbstzweifel und ihre Liebe zum Film. Ihr Selbstbewusstsein, ihre Exzentrik und ihr Charme machten sie zu einer der authentischsten Stimmen Hollywoods.

Diane Keaton in ihrer charmantesten Rolle

Wer die große Schauspielerin noch einmal so erleben möchte, wie Millionen Fans sie liebten, voller Lebensfreude, Humor und Charme, kann ihre letzten großen Komödien jetzt kostenlos auf Joyn streamen:

In der Feelgood-Komödie "Book Club: Das Beste kommt noch" entdeckt Keaton gemeinsam mit Jane Fonda und Candice Bergen, dass Freundschaft und Liebe kein Alter kennen.

Im zweiten Teil "Book Club: Ein neues Kapitel" reist die Freundinnen-Clique nach Italien und sorgt dort für Chaos, Herzklopfen und jede Menge Lacher.

Ein Vermächtnis für Generationen

Diane Keaton hinterlässt zwei Kinder, unzählige Filmrollen und ein Vermächtnis, das Generationen berührt hat. Sie war Schauspielerin, Regisseurin, Stil-Ikone und vor allem: ein echtes Original.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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