Dschungel-Gage schon verplant?
Gil Ofarims Anwalt korrigiert Aussage: So viel Schmerzensgeld muss der Sänger zahlen
Aktualisiert:
von spot on news, C3 NewsroomGil Ofarim vor seinem Abflug ins Dschungelcamp.
Bild: Imago Images / Gartner
Kaum hat Gil Ofarim das Dschungelcamp betreten, wurde er mit dem Davidstern-Skandal konfrontiert. Doch der Sänger schweigt beharrlich, beruft sich auf eine Verschwiegenheitserklärung. Nach Tag 13 im Camp verriet sein Rechtsanwalt: Er muss eine fünfstellige Summe Schmerzensgeld bezahlen.
Neugierige Fragen ließen nicht lange auf sich warten: Kaum hatte Gil Ofarim (43) das Dschungelcamp betreten, stellten ihn Patrick Romer (30) und Umut Tekin (28) zur Rede. Sie wollten wissen, was es mit dem Davidstern-Skandal auf sich hat. Doch der Sänger blieb stumm. Auch als Mitcamperin Ariel Consuelo später einen neuen Anlauf wagte, bekam sie keine Antwort - und wurde stattdessen von Ofarim "Mäusele" genannt.
Eine Unterschrift, die bindet
Der Grund für das Schweigen ist offenbar rechtlicher Natur. Gil selbst deutete es im Camp bereits an: "Ich sag's dir ganz einfach: Ich kann nicht drüber reden, weil ich nicht drüber reden darf. Ich habe eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen." Sein Anwalt Alexander Stevens stellte inzwischen gegenüber RTL klar: "Ich kann Ihnen bestätigen, dass mein Mandant einer Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegt."
Auch sein Bruder Tal Ofarim meldete sich nun diesbezüglich zu Wort. Bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Die Stunde danach" sprach er mit Angela Finger-Erben und Olivia Jones über Gils schwierige Lage. "Es gibt ja Gründe, warum er nicht darüber reden kann", verriet Tal. "Ich glaube, sonst hätte er es schon längst getan."
Verpflichtung über 20.000 Euro Schmerzensgeld
Nach Tag 13 im Dschungelcamp verriet sein Rechtsanwalt in einem Live-Insta-Video (Account: @dr.alexanderstevens) weitere Details der gerichtlichen Vereinbarung: "Er (Gil Ofarim) hat dem Hotelmitarbeiter ein angemessenes, aber durchaus üppiges Schmerzensgeld in Aussicht gestellt und sich verpflichtet, es zu bezahlen", erzählt er dort laut Boulevardmagazin "Promiflash". Und weiter: "Es waren 40.000 Euro - und das ist Geld, was er zu diesem Zeitpunkt nicht hatte." Ein Teil der Gage aus dem Dschungelcamp sei dafür vorgesehen, diese Verpflichtung zu erfüllen. "Jetzt kann man eins und eins zusammenzählen, warum dieses Dschungelcamp nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann", so der Anwalt weiter.
Einen Tag später ruderte Stevens überraschend zurück: Statt der zuvor genannten Summe liege das Schmerzensgeld tatsächlich bei 20.000 Euro. Der doppelt so hohe Betrag sei zwar zunächst auf dem Tisch gewesen, erklärte er, doch am Ende habe man sich zivilrechtlich auf die niedrigere Summe geeinigt. Obendrauf kamen rund 40.000 Euro an Prozesskosten. Gil Ofarim selbst äußerte sich bislang nicht dazu.
Allerdings entschuldigte er sich nun im Dschungelcamp-Telefon - jedoch nicht bei dem Hotelmitarbeiter, sondern bei den Einwohner:innen von Sachsen und Leipzig: "Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun. […] Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht."
Gil Ofarim bei "Das große Promibacken": Back-Panne ab Minute 16
Wird Gil noch weich?
Doch das Dschungelcamp dauert bekanntlich über zwei Wochen. Könnte der Druck der Mitcamper Gil irgendwann zum Reden bringen? Tal Ofarim glaubt nicht daran. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dann irgendwann einfach geknackt wird und dann darüber redet", erklärte er. Ein Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht würde seinem Bruder nur "noch mehr Probleme bereiten".
Doch es ist nicht allein die rechtliche Vereinbarung, die Gil zum Schweigen zwingt. "Ich glaube, er fühlt sich da drin schon ein bisschen bedrängt", offenbarte Tal Ofarim einen weiteren Aspekt. "Und dann öffnet man sich vielleicht auch nicht so leicht."
Eine höchst anstrengende Situation für den 43-Jährigen, wie sein Bruder zu wissen glaubt. Und eine, die mit fortlaufender Dauer des TV-Formats sicherlich nicht einfacher wird. Der "Mäusele"-Satz könnte dafür ein erstes Anzeichen gewesen sein, mutmaßt Tal Ofarim. "Klar, ich will das jetzt nicht verteidigen. Aber ich glaube, er hat sich in diesem Moment auch die Frage gestellt: 'Worüber diskutiere ich hier gerade?'"
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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