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Doris Schretzmayer vor 29 Jahren: So sah der "Maiwald"-Star früher aus
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von C3 NewsroomWie sah Doris Schretzmayer früher aus?
Bild: ZDF und Florian Licht / IMAGO / Michael Westermann
Doris Schretzmayer kann auf eine Vielzahl an TV- und Kinoproduktionen zurückblicken. Heute kennt man sie vor allem mit ihrem langen braunen Haar - doch früher zeigte sie sich deutlich experimentierfreudiger und schreckte auch vor auffälligen, bunten Filzlocken nicht zurück.
Filme & TV-Auftritte von Doris Schretzmayer:
Von Moderationen zu "Die Neue"
Geboren 1974 in Wien, startet Doris Schretzmayer ungewöhnlich früh ins Rampenlicht. Mit gerade einmal 19 Jahren wird sie Radiomoderatorin beim ORF-Sender Ö3 - ihre Stimme gilt bald als unverwechselbar. Parallel steigt sie beim Fernsehen ein, und zwar als jüngste Programm-Ansagerin des ORF und Moderatorin von Formaten wie "Liebe usw.".
Mit der Krimiserie "Die Neue – Eine Frau mit Kaliber" gelingt Schretzmayer Ende der 90er der entscheidende Karriereschritt. In der Rolle der jungen Kommissarin Lisa Engel verkörpert sie eine Figur, die gleichzeitig verletzlich und durchsetzungsfähig ist - ein damals noch vergleichsweise seltenes Frauenbild im Krimi-Genre.
Die Serie etablierte sie nicht nur in Österreich, sondern auch im deutschen Fernsehen.
1997 hatte Doris Schretzmayer bei einem Pressetermin zu ihrer Serie "Die Neue" noch lange, blond-braune Haare. Die typischen Augenbrauen aus den 90ern dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Bild: IMAGO / Michael Westermann
"Die Neue": Pilotfilm als Auftakt für Kommissarin Lisa Engel
Im Pilotfilm zu "Die Neue" konnte Doris Schretzmayer damals die Anfänge ihrer Kommissarin zeigen. Als junge Ermittlerin, die sich in einer männerdominierten Welt behaupten muss, hat sie das Publikum gleich ins Herz geschlossen.
Schretzmayer schaffte es, ihrer Figur von Beginn an Tiefe zu verleihen und sie nicht als klassische "harte Kommissarin", sondern als jemanden zu etablieren, der zwischen Professionalität und persönlicher Unsicherheit balanciert.
1998 hat Doris Schretzmayer im Pilotfilm von "Die Neue" die Anfänge ihrer Kommissarin auf die Leinwand gebracht.
Bild: imago / United Archives
Durchbruch mit "Die Todeswelle - Eine Stadt in Angst"
Mit dem TV-Thriller "Die Todeswelle – Eine Stadt in Angst" erweitert Schretzmayer ihr Spektrum. Hier bewegt sie sich weg vom klassischen Ermittlerformat hin zum wilden Katastrophen- und Suspense-Genre. Die Produktion verlangt hier schließlich auch ein anderes Spiel - weniger psychologische Langentwicklung, mehr unmittelbare Spannung, Reaktion, Tempo.
Gerade diese Fähigkeit zum Genrewechsel zeigte damals ihre Wandlungsfähigkeit – ein wichtiger Faktor dafür, um sich dauerhaft im deutschsprachigen Fernsehen durchzusetzen.
In "Die Todeswelle - eine Stadt in Angst" (1999) kämpft Doris Schretzmayer als Journalistin Claudia Förster zusammen mit Ingenieur Todt (Jochen Horst) gegen eine skrupellosen Erpresser. Auch hier ist die Schauspielerin ihren blonden Haaren treu geblieben.
Bild: imago images / United Archives
Großer Kino-Erfolg mit "What to Do in Case of Fire"
Mit dem Kinofilm "Was tun, wenn’s brennt?" (2001) - international unter dem Titel "What to Do in Case of Fire" bekannt - bewegt sich Doris Schretzmayer erstmals in ein filmisches Umfeld, das deutlich über klassische Fernsehproduktionen hinausgeht.
Der Film erzählt von einer ehemaligen Aktivistengruppe, deren radikale Ideale im Laufe der Jahre vom bürgerlichen Alltag überlagert wurden - bis die Vergangenheit plötzlich wieder anklopft. In diesem spannungsgeladenen Gefüge ist Schretzmayer Teil eines hochkarätigen Ensembles und steht dabei unter anderem neben Til Schweiger vor der Kamera.
Und nicht nur das: Von ihrem klassischen blonden Haaren nimmt sie Abschied und ist hier mit bunten Filzlocken vor der Kamera zu sehen.
Von links nach rechts: Doris Schretzmayer, Til Schweiger, Sebastian Bloomberg, Matthias Matschke und Nadja Uhl in "What to do in Case of Fire".
Bild: imago images / Everett Collection
Mit "Die dunkle Seite des Mondes" zurück ins Kino
In den 200ern und Anfang der 2010er ist Doris Schretzmayer vor allem in Fernsehdramen und -thrillern zu sehen, wie etwa in "Stadt als Beute" (2005), "Die Zeit der Kraniche" (2010) oder "Die Vaterlosen" (2011).
Kurze Zeit später schafft sie es dann noch einmal ins Kino - und zwar im Film "Die dunkle Seite des Mondes" (2015). Dabei handelt es sich um einen deutsch-luxemburgischer Psychothriller, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Martin Suter.
Im Mittelpunkt steht der Wirtschaftsanwalt Urs Blank, gespielt von Moritz Bleibtreu, der ein scheinbar perfektes Leben führt. Nach einem zufälligen Kontakt mit halluzinogenen Pilzen gerät dieses Leben jedoch zunehmend aus den Fugen. Realität und Wahrnehmung beginnen zu verschwimmen, während sich sein Verhalten radikal verändert.
Doris Schretzmayer - diesmal mit kurzen, dunklen Haaren - übernimmt hier die Nebenrolle der Evelyn, einer Figur aus dem beruflich-privaten Umfeld des Protagonisten Urs Blank. Sie bewegt sich im gleichen gesellschaftlichen Milieu wie der von Moritz Bleibtreu gespielte Wirtschaftsanwalt - einem Umfeld aus Erfolg, Kontrolle und klaren Regeln.
Jürgen Prochnow, Doris Schretzmayer, Nora von Waldstätten und Moritz Bleibtreu bei der Premiere des Kinofilms "Die dunkle Seite des Mondes" (2016).
Bild: imago / Future Image
"Die Maiwald": Doris Schretzmayer als Tierärztin auf der Salzburg Alm
Aktuell übernimmt Doris Schretzmayer in der ZDF-Fernsehreihe "Die Maiwald" die Titelrolle der Tierärztin Johanna Maiwald, die im Salzburger Ort Maria Alm eine Praxis führt. Unterstützt von ihrer Assistentin und dem jungen Tierarzt Kami Karner, der unerwartet vom Stadt- ins Landleben wechselt, bewältigt sie den anspruchsvollen Praxisalltag. Dabei geht es nicht nur um Tiere, sondern vor allem um die Menschen dahinter.
Im Mittelpunkt stehen somit familiäre und zwischenmenschliche Konflikte innerhalb der Dorfgemeinschaft - etwa rund um ihren Bruder, den Bürgermeister Georg, und dessen Ehekrise. Schretzmayer hat für ihre Rolle wieder auf lange, braune Haare gesetzt - der Look, unter dem man sie heute kennt.
Heute lebt Doris Schretzmayer mit ihrem Mann Florian Horwath und ihrem Sohn Nikolaj in Wien und schreibt neben ihrer Schauspielkarriere auch für zahlreiche Magazine.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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