Der Schauspieler privat
"In Wahrheit"-Star Robin Sondermann: Hat er schon mal Stalking erlebt?
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von teleschauAm 12. September ist Robin Sondermann zum zehnten Mal als Kommissar Freddy Breyer in der Krimireihe "In Wahrheit" zu sehen.
Bild: © ZDF/manju sawhney
Jubiläum für Robin Sondermann und das Team von "In Wahrheit": Die zehnte Folge der Krimireihe kommt jetzt ins ZDF. Seit 2017 ist er als Ermittler Freddy Breyer zu sehen. Das musst du über den Schauspieler wissen.
Mysteriöser Mordfall in Saarlouis: Freddy Breyer (Robin Sondermann) und Judith Mohn (Christina Hecke) untersuchen den Tod von Tobias Schricker, dessen Leiche in der Wohnung seiner Ex-Freundin gefunden wurde. Von Katrin Sommer selbst fehlt seit Tagen jede Spur, dafür ist sie mit dem Handy umso aktiver: Die als lebenslustig geltende Frau beleidigt ihren neuen Partner Hannes Großmann (Pascal Houdus) mit Textnachrichten aufs Übelste und terrorisiert auch sein Umfeld.
Hat die verschwundene Frau auch ihren Ex auf dem Gewissen? Ist sie eine gekränkte Narzisstin, die nun als Stalkerin auf Rachefeldzug ist? Einiges spricht dafür - doch wo ist Katrin Sommer? Und warum ist ihr aktueller Freund zur Zielscheibe geworden? Freddy Breyer und Judith Mohn stehen vor einem Rätsel.
Robin Sondermann über die "In Wahrheit"-Folge: "Stalking ist psychische Gewalt"
Das Thema Stalking wird nicht nur die Zuschauer:innen dieses Falls packen. Auch Co-Hauptdarsteller Robin Sondermann hat sich beim Dreh so seine Gedanken gemacht. "Stalking ist psychische Gewalt. Eine Gewalt, die in ihren Auswirkungen immer noch krass unterschätzt wird", betont er im ZDF-Presseportal.
Bei dem Thema gehe es nicht um Telefonstreiche oder nervige Ex-Freund:innen, sondern um ein Bewusstsein dafür, "wie zerbrechlich und schützenswert" das Gefühl von privater Sicherheit ist. Ihn habe sehr beschäftigt, wie schwer es offensichtlich ist, dieses Gefühl wiederzuerlangen, wenn das Vertrauen erstmal angeknackst ist.
Seit der ersten Episode im Jahr 2017 ist der in Hamburg geborene Darsteller an Bord von "In Wahrheit". Am Format gefalle ihm vor allem, dass es "um einen möglichst genauen Blick auf die Menschen" gehe, erzählt er gegenüber dem ZDF. "Um die persönlichen Brüche, die fatalen Abbiegungen und Abwege, die im schlimmsten Fall zu Taten führen können." Zum Glück habe er privat noch keine Erfahrungen mit Stalking gemacht.
Wie viel Freddy steckt in Robin Sondermann?
Zu Beginn seiner Karriere als Ermittler Freddy Breyer wurde der Schauspieler nach Parallelen zwischen sich und seiner Figur befragt. Er empfinde seinen Beruf "als einen absoluten Glücksfall", sagte Sondermann 2017 dem ZDF. "Ich arbeite wahnsinnig gerne als Schauspieler und gehe in meinem Job auf. Freddy geht das ebenso." Auch der Ermittler würde die Situation, in der er sich befinde, sehr intensiv aufsaugen.
Die stetige Suche nach der Wahrheit haben die beiden ebenfalls gemein. Wobei Sondermann einräumt: "Zur Wahrheit gehört für mich erstmal die Erkenntnis, dass sie aus verschiedenen Perspektiven immer unterschiedlich 'wahr'genommen werden kann." Gleichwohl gebe es neben persönlichen Wahrnehmungen und Meinungen "auch schlicht Fakten und Tatsachen".
Wahr ist in jedem Fall, dass es der am 9. September 1983 geborene Darsteller weit gebracht hat. Nach seinem Schulabschluss ging Robin Sondermann nach Hannover und absolvierte von 2004 bis 2008 an der dortigen Hochschule für Musik und Theater seine Schauspielausbildung. Bereits ein Jahr zuvor hatte er in der ProSieben-Komödie "Küssen verboten, Baggern erlaubt" sein Bildschirmdebüt gefeiert.
Schnell zeigte sich: Er kann so ziemlich alles, vom staunenden Kindskopf über den juvenilen Helden bis zum schrägen Sonderling. Ab 2008 war Sondermann Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters, ab 2012 gehörte er dem Ensemble des Theaters Bremen an.
Ob Mörder, Transfrau oder irrer Finanzhai: Robin Sondermann kann's
Im Fernsehen hat der Charakterkopf schon die verschiedensten Rollen verkörpert. Die vielleicht außergewöhnlichsten waren die des rechtsextremen Mörders Stephan Ernst im Dokudrama "Schuss in der Nacht - Die Ermordung Walter Lübckes" (2020), die der Transfrau und Polizistin Lydia Wolf in "SOKO Leipzig" (2020) und die des profitgeilen, leicht wahnsinnigen Finanzhais Christopher Komann in der "Tatort"-Episode "Pyramide" (2024).
Klar ist, dass wir von Robin Sondermann noch viel hören und sehen werden. Aktuell steht noch die ZDF-Ausstrahlung einer weiteren "In Wahrheit"-Episode aus, wahrscheinlich im Herbst 2026. Vor der Kamera stand der Schauspieler in diesem Frühjahr für den Film "SOKO-Chef Ingo Thiel - Wenn Tote morden" und zuletzt für den Kinofilm "Retoure" von und mit Jürgen Vogel.
Über den Menschen Robin Sondermann ist hingegen nur wenig bekannt. Er ist mit seiner Kollegin Kristina Pauls verheiratet, die er laut eigener Aussage "am Volkstheater in München kennen und lieben gelernt" hat. Und ist Fan des Fußballclubs FC St. Pauli.
"In Wahrheit - Die Liebe und der Tod" wird am Samstag, dem 12. September, um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Zur selben Zeit ist der Krimi im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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